Review: Alles steht Kopf

Im Gehirn steppen fünf verschiedene Gefühle

Alles steht Kopf Cover

Im neusten Film der „Pixar“-Meister geht es um personifizierte Gefühle im Kopf der elf jährigen Riley, welche (wer hätte es gedacht) Gefühle besitzen. Freude, Kummer, Ekel, Angst und Wut steuern die Protagonistin, und zeigen die Gedanken- und Gefühlswelt eines pubertierenden Mädchens aus einer wortwörtlichen Innenansicht.

Nach ein paar kleinen Ausfällen aus dem Hause Pixar (beispielsweise jenes Sequel mit sprechenden Autos *hust*) fährt Alles steht Kopf zu alter Höchstform auf, und ragt sogar darüber hinaus. Noch nie war ein Familien Animationsfilm so komplex und genial. Die Geschichte ist derart vielschichtig und mit endlos vielen, cleveren Einfällen versehen, dass der Film den älteren Zuschauern sogar mehr Spaß machen könnte als den Kindern. Hinzu kommt herausragend sitzender Humor, der einem Tränen in die Augen treibt… aber auch der ein oder andere emotionale Moment, welcher selbst den ganz Harten nach Taschentüchern greifen lässt. („Nein, das sind nur Lachtränen!“).

Alles steht Kopf ist ohne Übertreibung der wahrscheinlich beste Pixar Film aller Zeiten, dank einer genialen Grundidee, originellem Humor, und einer (un-)erwarteten emotionalen Wucht.

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