Review: Mission Impossible: Rogue Nation

Ein Held, eine Menge Action und eine unmögliche Mission

Mission Impossible Rogue Nation Cover

Die wohl zweitcoolste Agenten-Filmreihe geht in die fünfte Runde. Diesmal muss Tom Cruise als Ethan Hawke gegen einen mysteriösen „Anti“ Geheimdienst kämpfen, welcher das MI5 vernichten will. Nun, ist der Film nur ein Lückenfüller für den heiß ersehnten Bond Streifen Spectre diesen Winter, oder hat er doch einiges auf dem Kasten, wie auch schon sein Vorgänger?

Ja, hat er. Im Gegensatz zu den meisten anderen Film Fortsetzungen, hat Mission Impossible mit seinen letzten Einträgen stark angezogen. Diesen hier könnte man sogar als den Besten bezeichnen. Warum? Tom Cruise ist in Topform, die Actionszenen sind sauber und clever gefilmt, und die nötige Priese Humor fehlt auch nicht. Dazu bietet der Film eine 10 minütige, wirklich nervenauftreibende Sequenz, welche in Sachen Spannung alles aus dem Genre bisher Gesehene locker in den Schatten stellt. Mehr wird hier nicht verraten. Wer den Film gesehen hat wird wissen, wovon die Rede ist. Lediglich die Handlung bietet nichts wirklich neues, und dient mehr als Gerüst für das nächste coole Action-Setpiece. Im letzten Drittel wirkt es jedoch plötzlich so, als hätte man das ganze Ideenpulver schon verschossen.

Größer, spannender, aufregender… Mission Impossible: Rogue Nation bietet alles, was man von der Reihe erwartet, und toppt dabei alles bisher gesehene. Die Handlung ist „okay“, das Finale jedoch etwas enttäuschend. Wahrscheinlich aber nur, weil alles davor so mächtig unterhaltsam ist.

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