FilmStruck – neuer VoD-Dienst für die wahren Filmfans

Endlich ein Streaming-Dienst nur mit Art-House-, Indie- und Independent-Filmen

FilmStruck Logo

"FilmStruck? Was für ein Ding???" Ja genau, so soll der neue und aufstrebende Streaming-Dienst heißen. Zugegeben, der Name ist nicht wirklich "sexy" und kann erstmal mit namenhaften Größen wie Netflix und Amazon Video nicht mithalten. Doch bekanntlich zählt ja, was sich unter der Haube befindet. Aber um was handelt es sich bei FilmStruck denn genau?

Warum ein neuer Video-on-demand-Service?

Wenn ein neuer Konkurrent einen bestimmten Markt betritt kann das zwei Gründe haben:

  1. Der Markt ist im Moment sehr angesagt  und/oder
  2. Die bisherigen Player haben den Markt noch nicht vollständig abgedeckt.

 

Hier trifft beides zu. Zum einen ist Streaming heutzutage ein so großer Begriff wie noch nie. Jeder macht es, jeder weiß was es bedeutet und gut Geld damit verdienen können die Betreiber hinter den Portalen auch. Zum anderen sind die bisherigen Anbieter auch nicht perfekt und haben eine wichtige Sparte noch viel zu stiefmütterlich behandelt: Den Bereich Art-House-, Indie- sowie Independent-Filme. Für die Verantwortlichen hinter FilmStruck gibt es also einen guten Grund, sich in das Geschäft einzumischen.

Was soll der neue Service bieten?

FilmStruck wird ein Video-on-Demand-Service mit dem Fokus auf Art-House-, Kult-, Indie- und International-Filme. Um euch ein paar Beispiele zu nennen: Seven Samurai, A Hard Day’s Night, Zimmer mit Aussicht, Blood Simple, My Life As A Dog, Mad Max, Breaker Morant und The Player.

Ein paar Fakten zu FilmStruck

  • Insgesamt sollen bis zu 1100 Filme in das Sortiment aufgenommen werden.
  • Das Streaming-Portal wird auf ein Abo-Modell setzen. Sprich man bezahlt einen festen Betrag pro Monat oder pro Jahr. Was der Spaß kosten wird ist allerdings noch nicht bekannt.
  • Der voraussichtliche Starttermin liegt mit Herbst 2016 noch gut vier bis sechs Monate in der Zukunft.
  • Verantwortlich für den neuen Streaming-Anbieter ist Turner Classic Movies (TCM), ein amerikanisches, filmorientiertes Fernsehnetzwerk. In Kooperation mit The Criterion Collection, einem Unternehmen, das technisch hochwertige Kopien von Klassikern und zeitgenössischen Filmen anbietet, soll eine beeindruckende Filmbibliothek entstehen.

Wie man sieht, richtet sich das Portal an eine kleine Zielgruppe: Große Filmliebhaber, Cineasten und ältere Generationen werden bestimmt voll auf ihre Kosten kommen. Für den Normal-Verbraucher und Mainstream-Markt ist FilmStruck nicht das Richtige.

Was denkt der Konsument?

Was soll man davon jetzt halten? Erst einmal können sich Filmfans freuen, dass es in Zukunft die Möglichkeit geben wird, sich auch diese eher "spezielleren" Filme legal und in guter Qualität anzuschauen. Damit fällt das lästige und unter Umständen erfolglose Durchsuchen des Internets oder das Zahlen von horrenden Preisen für Sammlerstücke weg. Das i-Tüpfelchen wäre natürlich, wenn auch Kurzfilme in das Sortiment aufgenommen würden. Ein Wermutstropfen ist allerdings der Fakt,  dass es sich bei FilmStruck um eine Nischenangebot handelt, sodass der Zuschauer doppelt bezahlen müsste: einmal für einen Mainstream-Anbieter und einmal für FilmStruck. Schön wäre ein Portal, das alle Vorlieben vereint. Aber diese Vorstellung ist im Moment wohl zu schön um wahr zu sein.

Wer also auf die kleinen, feinen und unbeachteten Filme steht und sich schon länger über die bisherigen Video-on-Demand-Anbieter ärgert, sollte die Entwicklung von FilmStruck im Auge behalten. Auf FilmStruck.com könnt ihr euch in einen Verteiler eintragen, um bei Neuigkeiten benachrichtigt zu werden. Der kurze Trailer auf der Website gibt euch darüber hinaus einen kleinen Vorgeschmack auf den neuen Service. Darüber hinaus hält euch 4001Reviews.de auf dem Laufenden. 

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