Zusammenfassung: Designated Survivor

'Designated Survivor' – Was bisher geschah

FSK 12

Achtung: Spoiler!

Fanartmit dem Kapitol in den Farben der Amerikanischen Flagge zur Serie Designated Survivors

Zusammenfassung: 'Designated Survivor – Staffel 1' (2016)

Hintergrund-Wissen: Die Rede zur Lage der Nation

Einmal im Jahr treffen beide Kammern des US-Kongresses, der oberste Gerichtshof und das Kabinett zusammen und lauschen dem amtierenden US-Präsidenten bei seiner Rede zur Lage der Nation. Kurzum: die ganze Führung der USA ist an einem Ort versammelt: dem Kapitol.

Um im Katastrophenfall das Fortbestehen der Regierung zu gewährleisten, werden per Los jeweils zwei Personen bestimmt, die der Veranstaltung fernzubleiben haben. Im Ernstfall sind die zwei sogenannten „Designated Survivors“ („vorbestimmte Überlebende“) dazu verpflichtet Legislative (Gesetzgebung) und Exekutive (Regierung) zu übernehmen.

Der Anschlag

Zu Beginn von Staffel 1 (2016) der Netflix-Serie steht eine verheerende Explosion im Kapitol und tötet scheinbar alle Anwesenden der Rede zur Lage der Nation. Der unbedeutende Minister für Wohnungsbau und Stadtplanung Thomas Kirkman überlebt in seiner Funktion als Designated Survivor an einem sicheren Ort. Kurz darauf wird Thomas Kirkman zum Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt. Was (noch) keiner weiß: Noch am Morgen des Tages, wollte der mittlerweile verschiedene Präsident sein Kabinettsmitglied Kirkman wegen Unfähigkeit versetzen.

Großer Druck

Der neue Präsident Thomas – genannt Tom – Kirkman (Kiefer Sutherland) war im bisherigen Politbetrieb der USA nur eine Randfigur. Er gilt als ungeeignet das Amt des Präsidenten zu bekleiden. Schon in der Pilot-Folge steigt der Druck. Besonders General Harris Cochrane (Kevin McNally) legt Tom Steine in den Weg. Ein weiteres Problem offenbart sich in Folge 2 The First DayGouverneur James Royce erklärt seinen Bundesstaat Michigan für unabhängig. Royce’ Polizeiapparat verübt zudem schwere Übergriffe an Bürgern muslimischen Glaubens.

Erste Ermittlungen

Wenige Tage nach dem Anschlag auf das Kapitol wird bei einem Hackerangriff auf das Weiße Haus ein angebliches Bekennervideo der Terrororganisation des Islamisten Majid Nassar hinterlassen. Kirkman ist jedoch nicht restlos von der Echtheit des Videos überzeugt.

Auch FBI-Agentin Hannah Wells verfolgt eine andere Spur und vermutet einen Terrorakt "von innen". Als aus den Trümmern des Kapitols ein Überlebender geborgen wird, wächst ihr Misstrauen. Ungereimtheiten bei der Videoaufzeichnung der letzten Minuten der Rede im Kapitol verleiten Hannah Wells dazu, den überlebenden Kongressabgeordneten Peter MacLeish zu verdächtigen.  

Erste Erfolge des Präsidenten

Tom Kirkman hat mittlerweile ein Team aufgebaut: Aaron Shore, der stellvertretende Stabschef (Adan Canto) seines Vorgängers, behält seine Position. Emily Rhodes (Italia Ricci), die langjährige Vertraute Kirkmans, wird seine Sonderberaterin. Der Redenschreiber Seth Wright (Kal Penn) wird zum Pressesprecher ernannt. Endlich gewinnt Tom Selbstvertrauen und entlässt General Cochrane, der eigenmächtig handelte, und lässt Gouverneur Royce wegen Hochverrats verhaften. 

Für neue Herausforderungen sorgt jedoch die republikanische Kongressabgeordnete Kimble Hookstraten (Virginia Madsen), die den Terrorakt in ihrer Funktion als zweite Designated Survivor überlebte: Auch, wenn sie Tom ihre Unterstützung zusagt, intrigiert sie gegen ihn und hofft dessen Amt zu übernehmen.

Zudem kann auf Kirkmans Befehl hin, der mutmaßliche Drahtzieher Nassar in Algerien lebendig gefasst werden.

Unter Verdacht: Peter MacLeish

FBI-Agentin Hannah Wells (Maggie Q) erhält mittlerweile Unterstützung von Hookstraten und findet heraus, dass Peter MacLeish in einem geheimen Bunker im Fundament des Kapitols überleben konnte. Außerdem ermittelt sie, dass alle am Bau beteiligten Personen in den letzten zwei Monaten ums Leben kamen. Ihr Vorgesetzter Jason Atwood rät ihr dazu, die Informationen vorerst für sich zu behalten. Und das, obwohl die Beiden wissen, dass Kirkman plant MacLeish zu seinem Vize-Präsidenten zu machen.

Der dritte Angriff

Ein Gala-Empfang der Gouverneure wird von einem Einzeltäter unter Beschuss genommen, der Nassar seine Loyalität schwört. Der Besuch der Gouverneure in Washington wird fortgesetzt, gestaltet sich jedoch schwierig: Die Verhaftung des Gouverneurs Royce sorgt für Misstrauen gegenüber Kirkman, der letztendlich in einigen Punkten nachgeben muss.

Ein neuer Verdächtiger: Der Katalane

Hannah Wells und Jason Atwood bringen Nassar in einem Verhör dazu, dass er gesteht nicht für den Anschlag verantwortlich zu sein, sondern ein Unbekannter namens „Katalane“. Kurz darauf wird Nassar in seiner Hochsicherheitszelle tot aufgefunden, was Kirkman wenig später als weiteres Versagen ausgelegt wird.

Die Vaterschaftsfrage

Der Pressesprecher Seth Wright freundet sich mit der Reporterin Lisa Jordan an. Die Journalistin nutzt die Verbindung jedoch aus und versucht an Informationen zu einem brisanten Thema zu kommen: Es geht das Gerücht, dass Kirkman nicht der Vater seines Sohnes Leo sei. Stattdessen erhebt ein Gefängnisinsasse und ehemaliger Liebhaber von Kirkmans Frau Alex (Natascha McElhone) Anspruch auf die Vaterschaft. Tom Kirkman (Kiefer Sutherland) besucht den Erpresser im Gefängnis und kann einen Deal aushandeln.

Die wahren Drahtzieher zeigen sich

Da Jason Atwood seinen Verdacht nicht äußert, sehen Kirkman und sein Team folglich keinen Grund, weshalb der überlebende Kongressabgeordnete nicht Vize-Präsident werden sollte.  Wells und Atwood kommen den wahren Drahtziehern jedoch immer näher. Als Atwoods Sohn plötzlich entführt und Atwood von einer unbekannten Frau kontaktiert wird, stimmt er den Bedingungen der Entführer zu: Er soll ein Treffen mit dem Präsidenten arrangieren. 

Die Kongresswahlen finden statt

Obwohl im Vorfeld mehrere Wahlhelfer mit einem Gift infiziert wurden, finden die Wahlen für einen neuen Kongress statt. Kurz darauf erfährt Leo, dass Tom womöglich nicht sein Vater ist. Kirkman unterzieht sich einem Vaterschaftstest. Vater und Sohn entscheiden schließlich jedoch, dass das Ergebnis unwichtig sei.

Tom Atwood trifft den Präsidenten und wird von der unbekannten Frau dazu gezwungen zu gestehen, dass er für den Tod Nassars verantwortlich sei. Kurz darauf wird die wahre Gesinnung von MacLeish bekannt: Peter MacLeish und die unbekannte Frau arbeiten zusammen.

Der Whistleblower

Durch die Veröffentlichung von geheimen, wenn auch wenig sensiblen Daten, kann ein NSA-Mitarbeiter die Aufmerksamkeit des Präsidenten gewinnen. Der Whistleblower überreicht Kirkman eine Festplatte mit einem Hinweis auf den Hintergrund des Anschlags. Dabei handelt es sich um eine Simulation der Regierung, die die Sprengung des Kapitols "vorhersagt". Es muss einen Verräter im engen Kreis der Regierung geben.

Aaron wird verdächtigt

Der Urheber der Simulation versichert dem Präsidenten,  dass nur ein kleiner Kreis Zugang zu der Datei hatte. Der letzte Überlebende ist der entlassene General Cochrane, der angibt, dass ihm der Zugang zu der Simulationsdatei verweigert wurde. Der Verdacht fällt auf Aaron, der in seiner Position als Stabschef Cochrane den Zugang hätte verweigern können.

Die Abstimmung

Hannah Wells erfährt bei ihren Nachforschungen, dass die Militäreinheit von Peter MacLeish in Afghanistan ein Massaker verübte, was die CIA jedoch vertuschte. Auch der verdächtigte „Katalane“ gehörte zur selben Militäreinheit wie Peter MacLeish. Wells muss schnell handeln um MacLeishs Einsetzung als Vize-Präsident zu verhindern und will Hookstraten im letzten Augenblick über MacLeishs Vergangenheit aufklären. Sie wird daran jedoch gehindert: Auf dem Weg zu Hookstraten wird Wells von einem Auto gerammt. Ein Unbekannter stiehlt ihre Unterlagen. Hannah Wells taucht unter. Die Abstimmung findet statt.

Die Amtseinführung

Hannah identifiziert ihren geheimen Informanten, der ihr bis dato immer wieder Informationen zuspielte, als einen Mann namens Langdon.  Ein Treffen mit ihm wird jedoch von einem Unbekannten verhindert. Hannah findet dafür aber eine Schlüsselkarte, die zu einem Hotelzimmer gehört, dessen Fenster klare Sicht auf die anstehende feierliche Amtseinführung des Präsidenten ermöglichen. Dort wartet ein Scharfschütze darauf, dass MacLeish seinen Amtseid als Vize-Präsident leistet, um anschließend Präsident Kirkman zu ermorden. Hannah Wells erscheint in letzter Sekunde am Tatort und kann den Schützen mit einem Schuss ablenken. Im Reflex gibt der Attentäter dennoch einen Schuss ab, womit die ersten 10 Folgen von Staffel 1 enden. Wen der Scharfschütze getroffen hat, ist unklar.  

Hinweis: Staffel 1 geht am 8. März 2017 auf Netflix weiter. Nach den ersten Folgen, setzen wir die Zusammenfassung Designated Survivor fort. 

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