Top 10: Die besten Filme 2018

Das sind unsere Lieblingsfilme
Spoilerfrei!
Lesedauer: 5 Mins.

Wir verabschieden das Jahr 2018 und feiern unsere zehn Lieblingsfilme, die wir dieses Jahr sehen durften! Tatsächlich haben es zwei Netflix Originals in die Liste geschafft. Doch Platz Eins stand für uns schon sehr lange Zeit fest...

Platz 10: Auslöschung

Titelbild für Kritik Auslöschung mit Natalie Portman vor einem pinkschimmernden Hintergrund

Alex Garlands ambitionierter Science-Fiction-Film über eine mysteriöse Substanz aus dem Weltall ist einer der meistdiskutierten Filme 2018. Auslöschung ist nicht der typische Alien-Film: Stattdessen setzt Garland auf metaphorische Konzepte und transzendentale visuelle Spielereien, die vor allem das Ende des Films zu einem der umwerfendsten Filmmomente 2018 machen.


Unsere vollständige Kritik zu 'Auslöschung'!


Platz 9: The Disaster Artist

James Franco als Tommy Wiseau und Dave Franco als Greg Sestero in einem Kinosaal auf dem Titelbild für Kritik The Disaster Artist

Filmfans sind sich einig: The Room ist der schlechteste Film aller Zeiten. Nun hat uns James Franco mit The Disaster Artist die Backstory dieses desaströsen Meisterwerks geschenkt, für die er sowohl auf dem Regiestuhl saß, als auch die Hauptrolle übernahm. Der Film um den erfolglosen Filmemacher Tommy Wiseau ist zum heulen komisch und gleichzeitig inspirierend und ermutigend. Wir sparen uns an dieser Stelle ein obligatorisches Zitat aus The Room. Aber egal, how is your sex life?


Unsere vollständige Kritik zu 'The Disaster Artist'!


Platz 8: Roma

Szenenbild aus dem Film Roma von Alfonso Cuarón mit einem Käfer und einem Ehepaar vor einer Einfahrt

Schon wieder ein Netflix Original: Meisterregisseur Alfonso Cuarón landet nach seinem bombastischen Weltall-Film Gravity wieder zurück auf der Erde und beschert uns einen der authentischsten Art-House-Filme des Jahres. Angesiedelt im zerrütteten Mexiko der 70er Jahre folgen wir dem Alltag eines Hausmädchens, das vom Leben in die Knie gezwungen wird. Cuaróns Werk ist ein lebendiges Zeitporträt, das vor gnadenlosem Realismus nur so strotzt und einen nachhaltig beschäftigt. Roma ist ein sicherer Oscar-Kandidat!

Platz 7: Spider-Man: A New Universe

Ein jünge (Shameik Moore) und eine ältere Version (Jake Johnson) von Spider-Man schwingen von Baum zu Baum.

Keiner von uns hätte wohl damit gerechnet, dass dieser Film unsere Top 10 Liste machen wird. Spider-Man: A New Universe haucht dem durch etliche Spin-Offs und Reboots verbrauchten Superhelden neues Leben ein. Die originelle Story und die wunderschönen Animationen machen aus A New Universe den wohl besten Spidey-Film seit Spider-Man 2. Mit viel Selbstironie und ganz viel Herz ist der Film ein echter Crowd-Pleaser.


Unsere vollständige Kritik zu Spider-Man: A New Universe!


Platz 6: Lady Bird

Saoirse Ronan mit roten Haaren im Profil und im Hintergrund ein Kirchenkreuz

Ein Film, eingefangen aus dem Leben: Lady Bird hat keine Story im traditionellen Sinne, sondern begleitet eine junge und kreative Protagonistin mit dem Spitznamen “Lady Bird” über ihre letzte Schwelle des Erwachsenwerdens. Saoirse Ronan liefert die Performance ihrer Karriere. Lady Bird ist kein schwer verdauliches Charakterdrama, sondern eine herzerwärmende Charakterstudie einer Teenagerin, die aus dem konservativen mittleren Westen der USA ausbrechen will. Dabei vergisst der Film auch nicht, hin und wieder die Lachmuskeln der Zuschauer zu bespielen.  


Unsere vollständige Kritik zu 'Lady Bird'!


 

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Platz 5: A Quiet Place

Emily Blunt hält sich die Hand vor den Mund auf dem Plakat zu A Quiet Place

A Quiet Place ist ein waschechter Horrorschocker, der sich in vielerlei Hinsicht von üblichen Genrefilm abhebt. Die innovative Prämisse sorgt nonstop für Spannung und nervenzerfetzende Schockmomente. Dazu kommt eine ungemein emotionale Komponente – denn der Film geht primär nicht um die Monster, sondern um die Dynamik innerhalb einer Familie, die von Verlust, Angst und dennoch von Zuneigung und Achtsamkeit geprägt ist. Entstanden ist ein Cocktail, der nicht nur amtlich schockt, sondern vor allem aufgrund seines glaubwürdigen Ensembles sehr ans Herz geht. Nach Get Out war A Quiet Place definitiv die nächste Horrorüberraschung. Es gab nur einen Horrorfilm, der uns 2018 noch mehr überzeugte...


Unsere vollständige Kritik zu 'A Quiet Place'!


Platz 4: Call Me By Your Name

Elio (Timothée Chalamet) und Oliver (Armie Hammer) lehnen sich aneinander in Titelbild für Kritik Call Me by Your Name

Not your average love story: Während der Sommerferien in Italien verliebt sich ein siebzehnjähriger Junge (Timothée Chalamet) in den wesentlich älteren Arbeitskollegen seines Vaters (Armie Hammer). Call Me By Your Name ist eine hypnotisierende Verfilmung des gleichnamigen Romans von Meisterregisseur Luca Guadagnino, die in verträumten Settings schwelgt und die Emotionen des Zuschauers bis zum Ende gefangen hält.


Unsere vollständige Kritik zu 'Call Me By Your Name'!


 

Platz 3: Mission Impossible - Fallout

Titelbild für Kritik Mission Impossible Fallout mit Tom Cruise

Mission Impossible ist eines der wenigen Franchises, das von Teil zu Teil besser wird. Fallout ist nichts anderes als der heilige Gral des Action-Kinos: Bombastische Set-Pieces, eine wendungsreiche Story und ein Tom Cruise, der sich als sein eigenes Stunt-Double mal wieder selbst übertrifft. Henry Cavill ist der mit Abstand charismatischste Schurke, den die Reihe bisher zu bieten hatte - wir verstehen nun auch absolut, weshalb der Schnurrbart dranbleiben musste.


Unsere vollständige Kritik zu 'Mission Impossible - Fallout'


Platz 2: Hereditary - Das Vermächtnis

Tony Collette in einem Szenenbild für Kritik Hereditary

Dieses Meisterwerk ist einer der stärksten Horrorfilme der letzten Jahre. Das Regiedebüt von Ari Aster verzichtet nahezu komplett auf billige Jumpscares und macht es sich stattdessen zum Ziel, den Zuschauer nachhaltig zu verstören. Die Leidensgeschichte einer Familie, die vom Unglück heimgesucht wird, produziert wahren Horror über reale Themen wie Depression, Trauer, Wahnsinn und Tod..Tony Collette in der Hauptrolle ist eine Urgewalt. Wir hoffen auf einige Oscar-Nominierungen!


Unsere vollständige Kritik zu 'Hereditary'!


 

Honorable Mentions
  • 'A Beautiful Day' - Lynne Ramsay
  • 'Aufbruch zum Mond' - Damien Chazelle
  • 'Die Dunkelste Stunde' - Joe Wright
  • 'Der Hauptmann' - Robert Schwentke
  • 'Isle of Dogs' - Wes Anderson
  • 'Mandy' - Panos Cosmatos
  • 'Wind River' - Taylor Sheridan

Platz 1: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Frances McDormand steht vor drei roten Anzeigetafeln im Titelbild für die Kritik "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"

Das Meisterwerk von Regisseur Martin McDonagh ist unser Film des Jahres. Die unkonventionelle Geschichte über eine Mutter, die auf den ungelösten Mordfall ihrer Tochter aufmerksam machen will und drei Werbetafeln mit einer provokanten Botschaft an die Polizei beschriftet, lässt sich in keine Schublade stecken. Der Film ist gleichzeitig lustig und todtraurig, feinfühlig und zynisch, lebensbejahend und trübsinnig. Frances McDormarnd hat sich den Oscar für die beste Hauptdarstellerin mit ihrer kraft strotzenden Performance redlich verdient. Three Billboards ist ein Unikat und ein moderner Klassiker. Unsere Nummer Eins aus dem Jahr 2018!


Unsere vollständige Kritik zu 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri'!


 

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