Tracking Shot

Im eigentlichen Sinn bezeichnet ein Tracking Shot lediglich eine bewegte Kameraeinstellung, also eine Kamerafahrt oder eine Steadicam-Aufnahme. Der Begriff wird jedoch vermehrt eingesetzt um nicht (sichtbar) geschnittene Kameraeinstellungen zu beschreiben, die das Geschehen über mehrere Minuten oder gar die gesamte Länge des Filmes hinweg verfolgen. In der Produktion ist ein Tracking Shot besonders aufwendig zu realisieren.

Beispiele:

  • Der Filmpionier Alfred Hitchcock setzte 1948 in seinem Film Rope (Cocktail für eine Leiche) dieses Stilmittel als erster ein.
  • Für seine Kameraarbeit in Birdman, die den Film in einem einzigen Tracking Shot einfängt, bekam Emmanuel Lubezki 2015 einen Oscar. In The Revenant setzte er erneut Tracking Shots  ein.

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