B-Movie

Unter einem B-Movie versteht man mittlerweile eher qualitativ-schlechtere oder zumindest weniger aufwendige Filme, wobei Genres wie der Trash dieses Etikett mit Stolz tragen. Historisch gesehen, hat der B-Movie jedoch eine andere Bedeutung: In den 1930ern zeigten die wirtschaftlich angeschlagenen US-amerikanischen Kinos nach den aufwendig produzierten und mit bekannten Darstellern besetzen A-Movies sogenannte B-Movies. Diese Filme wurden mit kleinerem Budget und weniger bekannten Darstellern produziert. Große Hollywood-Studios standen unter großem finanziellen Druck, denn sie müssen die Kosten ihrer teuren Produktionen wieder einspielen. Innovationen und Experimente hingegen konnten sich B-Studios mit ihren weniger aufwendigen Filmen jedoch leisten. B-Movies entwickelten sich zu einem ästhetischen, experimentellen und oft intellektuellen Programm. Heute würde man diese Attribute eher dem Arthaus-Kino zu schreiben.

Beispiele:

  • Iron Sky (2012)
  • Samurai Cop (1989)
  • Braindead (1992)
  • Die Nacht der lebenden Toten (1971)
  • Kung Fury (2015)
« Back to Glossary Index