6.6/10

Episodenguide: Élite Kurzgeschichten

ALLE KURZGESCHICHTEN PLUS KRITIK AUF EINEN BLICK!

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Genres: Drama, Krimi, Startdatum: 23.12.2021

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Anlässlich der vierten Staffel der spanischen Hit-Serie ‚Élite‘ veröffentlicht Netflix vier Kurzgeschichten rund um die Schüler:Innen der Las Encinas. Wie üblich bedeutet das jede Menge Party, Intrigen und Drama. Ob die Kurzgeschichten in diesen Disziplinen genau so überzeugen wie die Hauptserie, erfahrt ihr in unserem Episodenguide!

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#ComingOfAge #Dramedy #BesterHobbyKoch

Staffel 1

Beitragsbild1 Kritik Elite Kurzfilme

Folge 1×1: ‚Élite Kurzgeschichten: Guzmán Caye Rebe‘

Original Titel: Élite Short Stories: Guzmán Caye Rebe
Erscheinungsdatum: 14. Juni 202

Darum geht’s:

Rebeka (Claudia Salas) lädt anlässlich ihres Umzuges in eine neue Prachtvilla Guzmán (Miguel Bernardeau) und Cayetana (Georgina Amorós) zu einer Einweihungsparty ein. Langweilen sich die Drei anfangs noch beinah zu Tode, wendet sich das Blatt als die Freund:Innen ohne ihr Wissen Space Cakes, also mit Drogen versetzten Kuchen, essen. Und so begeben sich Rebe, Guzmán und Caye in einen Drogentrip mitsamt Hochs und Tiefs, der mit einem überraschenden Fund mitsamt unerwartetem Gast im neuen Haus aus dem Ruder zu geraten droht.

Eine Einweihungsparty der anderen Art

Bevor sich Fans der Serie Èlite in die heiß ersehnte vierte Staffel stürzen können, spendiert Netflix ein paar kleine Einblicke in das Leben der Charaktere zwischen den Staffeln. Den Anfang macht dabei die Geschichte rund um Rebe, Guzmán und Caye. Nach dem Schauen der ersten der insgesamt vier Kurzgeschichte stelle ich überraschenderweise fest: Das Format einer kurzen, abgeschlossenen Handlungen steht Élite ausgesprochen gut! So bekommt die Serie, die sich üblicherweise eher mit Drama und Intrigen beschäftigt auch mal die Möglichkeit, sich ein wenig von der bereits bekannten Formel zu entfernen. In Elite Kurzgeschichten: Guzmán Caye Rebe hat man diese Chance genutzt, um eine überraschend kurzweilige und lustige Geschichte rund um die drei hitzigen Charakterköpfe zu erzählen.

Den Schauspieler:Innen macht es dabei sichtlich Spaß, sich mal von dem melodramatischen Kern der Hauptserie zu entfernen und einfach mal drei zugedröhnte Teenager:Innen zu mimen, die von einem Schlamassel ins das nächste stolpern. Die Auflösung der Eskalation reiht sich in ihrer Beklopptheit perfekt in die ohnehin nicht sonderlich ernste Stimmung der Kurzgeschichte ein und dürfte deshalb sowohl für Lacher, als auch für Kopfschütteln sorgen. Natürlich bereichert die Geschichte das Serienuniversum nicht unbedingt, tiefere Einblicke in die Psychen der Charaktere sucht man vergebens. Mit den visuellen Effekten rund um einen Rausch hätte man auch ein wenig mehr spielen können. Aber diese Punkte kann man hier gut verzeihen: Guzmán Caye Rebe unterhält mit einer lustigen Prämisse, die das Rad nicht neu erfindet, aber trotzdem auf ganzer Strecke unterhält.

Beitragsbild2 Kritik Elite Kurzfilme

Folge 1×2: ‚Élite Kurzgeschichten: Omar Ander Alexis‘

Original Titel: Élite Short Stories: Omar Ander Alexis
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2021

Darum geht’s:

Obwohl Ander (Arón Piper) den Krebs besiegen konnte, kehrt er immer wieder ins Krankenhaus zurück. Grund dafür ist der Krebspatient Alexis (Jorge Clemente), der ihm während seiner Chemotherapie beistand und dadurch zu einem engen Freund wurde. Und obwohl Ander jeden Grund der Welt hätte, glücklich und erleichtert zu sein, fühlt er sich doch schuldig, Alexis im Krankenhaus zurückgelassen zu haben. Um ihn aufzuheitern, plant er Alexis mit Rebeka (Claudia Salas) zu verkuppeln. Doch Ander ahnt nicht, welche schwere Entscheidung Alexis getroffen hat…

Gelungener Abschied

In der zweiten Èlite Kurzgeschichte zeigt sich, dass die kleinen filmischen Einschübe vor Staffel vier auch gut genutzt werden können, um noch offene Plots aus den vorherigen Staffeln zu Ende zu erzählen. In Omar Ander Alexis dreht sich alles um die Freundschaft zwischen Ander und Alexis und das, was sie für einige Zeit verband – Krebs. Élite-typisch geschieht diese Abhandlung natürlich nicht ohne eine kleine Prise Melodrama und Tränendrüse, aber das ist auch nicht schlimm. Wo Élite draufsteht, soll schließlich auch Élite drin sein. In den Momenten, in denen Ander und Alexis ungeschönt über ihre Gefühle und Ängste was das Leben, die Krankheit und schließlich auch den Tod angeht, sprechen, findet die Kurzgeschichte auch Zeit für ehrliche Momente, die durchaus auch zum Nachdenken anregen.

Allerdings is der Titel Omar Ander Alexis durchaus ein wenig irritierend, übernimmt Omar nach der ersten Episode doch eher eine Statistenrolle. Auch die Diskussion rund um die Auswirkungen von Anders Krebserkrankung auf die Beziehung des Paares wirkt ein wenig arg schnell abgehandelt, hier fehlt es an Tiefe und Gewicht. Wahrscheinlich wollte man hier fix die Weichen für das Beziehungsdrama stellen, das sich in Staffel vier anbahnt. Omar fühlt sich in dieser Kurzgeschichte einfach etwas Fehl am Platz an, viel Raum für Entwicklung bekommt er, anders als Ander, nicht. Wahrscheinlich wäre es die schlauere Idee gewesen, ihn komplett aus diesem an sich schönen Ende der Freundschaft zwischen Ander und Alexis zu streichen, oder ihm eine wichtigere Rolle in dem Beziehungskonstrukt der Drei zu geben.

Beitragsbild3 Kritik Elite Kurzfilme

Folge 1×3: ‚Élite Kurzgeschichten: Nadia Guzmán‘

Original Titel: Élite Short Stories: Nadia Guzmán
Erscheinungsdatum: 16. Juni 2021

Darum geht’s:

Seitdem Nadia (Mina El Hammani) für ihr Studium nach New York gezogen ist, scheint es in ihrer Beziehung zu Guzmán (Miguel Bernardeau), der immer noch in Madrid lebt, nicht mehr ganz so rund zu laufen. Als Nadia für die Hochzeit ihrer Schwester in ihrer Heimat zurückkehrt, werden beide mit den Problemen und den Schwierigkeiten ihrer Fernbeziehung konfrontiert und müssen sich die Frage stellen, ob ihre Beziehung noch eine Zukunft hat.

Eine zweite Chance

Was hat man über drei Staffeln nicht schon mit Nadia und Guzmán gelitten, gehofft, geweint und gelacht, nur um zu guter Letzt dann doch mit einem Happy End belohnt zu werden. Doch zurecht stellte man sich zum Ende der dritten Staffel die Frage: Wie wird das wohl mit den beiden weiterlaufen, jetzt wo Nadia nach New York geht? Spätestens ab dieser Élite Kurzgeschichte fühlt sich Élite wieder vollkommen wie Élite an. Wir bekommen ein emotionales Melodrama rund um das wohl beliebteste Paar der Serie spendiert, bedeutungsschwangere Momente inklusive. Aber hey, darauf habt ihr als Fans ja sicherlich auch ein bisschen gehofft, oder?

Dem Format der Kurzgeschichte geschuldet, fühlt sich der große Streit und die anschließende Versöhnung ziemlich schnell abgearbeitet an. Wir bekommen ausreichend viele Einblicke in die Gefühlswelt von Nadia und Guzmán um ihre jeweiligen Standpunkte zu verstehen, aber so richtig natürlich fühlt sich das alles doch nicht an. Für eine Kurzgeschichte reicht das vielleicht auch aus, aber an sich hätte die Geschichte des Paares hier mehr als eine schnelle Abhandlung verdient. Hinzu kommt noch, das vor allem Nadia sich hin und wieder mal merkwürdig out-of-character verhält, was Fans natürlich nicht sonderlich gefallen dürfte. Abschließend lässt sich sagen, dass Nadia Guzmán ein okayer Einschub war, der vermutlich die Weichen für ein anstehendes Beziehungsdrama in der vierten Staffel stellt. Das Gefühl, dass man hier mehr hätte rausholen können, bleibt aber trotzdem.

Beitragsbild4 Kritik Elite Kurzfilme

Folge 1×4: ‚Élite Kurzgeschichten: Carla Samuel‘

Original Titel: Élite Short Stories: Carla Samuel
Erscheinungsdatum: 17. Juni 202

Darum geht’s:

Obwohl Carla (Ester Expósito) und Samuel (Itzan Escamilla) im Guten auseinandergegangen sind, möchte Samuel seine große Liebe noch nicht aufgeben. Und so versucht Samuel Carla noch ein letztes Mal davon zu überzeugen, bei ihm in Madrid zu bleiben und nicht nach London zu gehen. Als ihr Flug nach London sich um sieben Stunden verspätet, willigt die genervte, aber irgendwie auch berührte selbsternannte Eisprinzessin ein, die übrige Zeit mit Samuel zu verbringen. Ob das eine gute Idee ist? Oder werden alte Gefühle wieder wachgerüttelt?

Ein bittersüßes Ende

Die letzte der vier Élite Kurzgeschichten widmet sich einem weiteren beliebten Paar: Carla und Samuel. Kaum hatte sich deren Beziehung in Staffel 2 angebahnt, endete sie doch abrupt mit dem Ende von Staffel 3 und bekam durch die Nachricht, dass Expósito nicht für Staffel 4 zurückkehren würde, den letzten Todesstoß. Umso freudiger ist die Botschaft, dass die Beziehung der beiden in Carla Samuel ein zu großen Teilen befriedigendes Ende findet. Von Minute eins an verfallen die zwei Sturköpfe in alte Muster aus Melodrama, Flirten, Streiten und der ganz großen Liebe und tatsächlich nimmt man den Charakteren den Schmerz und die Freude ab. Über drei Teile wird glaubwürdig erzählt, warum dieses doch sehr ungewöhnliche Paar sich so zueinander hingezogen fühlt und warum ihre Beziehung aber vielleicht doch nicht die besten Überlebenschancen hat.

Negativ fällt auf, dass sich der Konflikt zwischen den beiden, ähnlich wie in Élite Kurzgeschichten: Nadia Guzmán, innerhalb von wenigen Minuten aufbaut und dann zu einem arg schnellen Ende kommt. Anders als bei Nadia Guzmánaber fühlen sich aber sowohl Samuel als auch Carla weitaus mehr wie ihre Charaktere aus den vorherigen Staffeln an, weshalb der Schnelldurchlauf weitaus weniger negativ auffällt. Es macht einfach Spaß zu sehen, wie die beiden miteinander spielen und schließlich alle Mauern fallen lassen, um noch ein letztes Mal offen und ehrlich miteinander zu sein. Alles in allem ist Carla Samuel trotz einiger Macken ein schöner Abschied von der Konstellation Carla/Samuel, aber vor allem von Carla bzw. Ester Expósito selbst, die Élite maßgeblich prägte.

Staffel 2

Kritik Elite Kurzgeschichten Philipe Caye Felipe Folge 1

Folge 2×1: ‚Élite Kurzgeschichten: Phillipe Caye Felipe‘

Original Titel: Élite Short Stories: Phillipe Caye Felipe

Erscheinungsdatum: 15. Dezember 202

Darum geht’s:

Weihnachten steht kurz bevor – das nehmen sich Rebekka (Claudia Salas) und Cayetana (Georgina Amorós) zum Anlass, um bei der örtlichen Kleidersammlung ein paar Spenden abzugeben. Dort lernt Cayetana den enthusiastischen und modebegeisterten Filipe (Àlex Monner) kennen, der sie sofort als Aushilfe rekrutiert. Als jedoch Cayetanas Ex-Freund Phillipe (Pol Granch) davon Wind bekommt, wittert der Prinz sofort eine Chance, sie zurückzugewinnen – sehr zum Leidwesen von Caye, die sich doch eigentlich ganz gut mit Filipe versteht.

Süße Geschichte mit bitterem Beigeschmack

Fangen wir beim Positiven an: Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Freude das Wiedersehen mit Cayetana macht! Besonders in Staffel 4 entwickelte sie sich zu einer der wohl besten Figuren der Serie und zieht uns auch in der Kurzgeschichte wieder mit ihrer Art in den Bann. Und auch die Einführung von Felipe funktioniert richtig gut. Sofort bekommen wir ein Gefühl dafür, wie der gutherzige und charmante Wohltäter tickt und warum Caye sich von Sekunde eins an für ihn interessiert. Hier stimmt die Chemie zwischen Figuren und Schauspieler:innen! Wir sind schon gespannt darauf, wie diese Story in Staffel 5 weitergeführt wird.

Doch nun zum Fehltritt der Kurzgeschichte: Wir erinnern uns, die Beziehung zwischen Caye und Prinz Phillipe fand ein Ende, weil dieser sie wiederholt sexuell bedrängte und sich übergriffig verhielt – was auch von Cayetana verurteilt wurde. In der Kurzgeschichte fühlt es sich allerdings so an, als sei das höchstproblematische Verhalten des Prinzen gar nicht so schlimm gewesen und die zwei hätten sich eben einfach so getrennt, die Vorfälle werden lediglich in einem Nebensatz angedeutet. Das verwässert nicht nur das Statement der Serie zu solchen Vorfällen, es wirft Cayetana in ihrer Charakterentwicklung gefühlt auch zurück. Um das Klarzustellen: Die Geschichten von Opfern sexueller Belästigung müssen sich nicht nur um die Belästigung drehen, diese aber fast komplett aus der Erzählung zu streichen, ist auch nicht der richtige Weg.

Kritik Elite Kurzgeschichten Philipe Caye Felipe Folge 2

Folge 2×2: ‚Élite Kurzgeschichten: Samuel Omar‘

Original Titel: Élite Short Stories: Samuel Omar

Erscheinungsdatum: 20. Dezember 2021

Darum geht’s:

Während der Arbeit bekommen Samuel (Itzan Escamilla) und Omar (Omar Ayuso) unschönen Besuch: Eine Anwältin und ein Anwalt teilen ihnen mit, dass ihre Wohnung durch einen Todesfall neue Besitzer:innen hat. Das an sich ist noch nicht schlimm, doch denen ist leider aufgefallen, dass Samuels Mutter, die die Miete für die Wohnung zahlt, dies schon seit drei Jahren nicht mehr gemacht hat. Die zwei Jungs stehen also vor einer harten Entscheidung: Innerhalb von einem Monat die 21.600 € Mietrückstand ausgleichen oder die Wohnung verlassen? Als Samuel sich für ersteres entscheidet und mit zweifelhaften Methoden an das Geld kommen will, ahnt er noch nicht, was das für Folgen haben wird.

Jetzt wird’s völlig verrückt

Was an sich als starke Geschichte darüber beginnt, dass Samuel sein einziges Zuhause verlieren könnte, driftet in Windeseile in eine vollkommen merkwürdige Richtung ab, deren Ende man so mit Sicherheit nicht vorhersehen kann. Überraschungen sind also vorprogrammiert, ob man diese jetzt gut oder schlecht findet, bleibt allen selbst überlassen. Lachen wird man auf jeden Fall, aber wahrscheinlich eher aus Verzweiflung.

Wir für unsere Teil kommen aus dem Kopfschütteln nicht mehr wirklich raus. Auch mit der Élite-typischen Melodrama-Brille auf, und die lässt ja nun wirklich viel Spielraum für unrealistische Geschichten, wirkt hier zu viel zu unstimmig, problematisch und schlichtweg sinnfrei. Der Einbezug einer „Only Fans“-ähnlich Plattform wirkt leider inzwischen etwas veraltet. Die komplette Passivität von Omar, der nicht wirklich etwas tut, um zu helfen, die Situation eher noch schlimmer macht und dann jegliche Schuld von sich weist, passt so gar nicht zu der Charakterisierung der Figur in den letzten Staffeln. (SPOILER ANFANG) Und die alles aufklärenden Lösung, alle Schüler:innen der Las Encinas als Protestaktion, mit der praktischerweise noch Geld für Samuels Schulden verdient wird, blankziehen zu lassen, wirkt nach einem mal Nachdenken auch nur noch komisch. Die angedichtete Gesellschaftskritik hilft hier auch echt nicht mehr weiter (SPOILER ENDE).

Schade, denn im Kern steckt hier eine rührende und/oder lustige Geschichte über den drohenden Verlust von Samuels Wohnung, die den Charakter auf bedeutende Art und Weise in eine neue Richtung hätte schubsen können.

Kritik Elite Kurzgeschichten Philipe Caye Felipe Folge 3

Folge 2×3: ‚Élite Kurzgeschichten: Patrick‘

Original Titel: Élite Short Stories: Patrick

Erscheinungsdatum: 23. Dezember 2021

Darum geht’s:

Nachdem Patricks (Manu Ríos) Vater Benjamín (Diego Martín) ihn mal wieder mit seinem problematischen Lebensstil konfrontiert, entscheidet sich Patrick für ein paar Tage in eine einsame Hütte zu ziehen, um den Kopf freizukriegen. Was als Drogenfreier und auch digitaler Detox-Trip geplant ist, nimmt für Patrick ziemlich schnell eine lebensverändernde Wendung, als er im Wald auf eine Gruppe Party- und Drogenwütiger queerer Menschen trifft.

Élites „Eine Weihnachtsgeschichte“

Wer hätte gedacht, dass eine Geschichte rund um Patrick, den problematischen Neuzugang aus Staffel 4, so überzeugen kann? Auch wenn sich die Kurzgeschichte wenig mit Patricks schwierigem Sexualverhalten auseinandersetzt (Stichwort Consent), widmet sie sich einem anderen Laster des jungen Erwachsenen: Drogen. Das Resultat sind gleich drei Drogentrips, in denen Patrick, im Stile der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens begleitet von drei „Geistern der Weihnacht“, ein vergangenes, gegenwertiges und zukünftiges Weihnachtsfest besucht und mit seinen Problem und Ängsten konfrontiert wird.

Wenn auch stellenweise ein wenig plump und offensichtlich gehalten und gespickt mit nervigen Nebencharakteren, liefert die Geschichte spannende neue Einblicke in den Charakter des eigentlich arroganten und egoistischen Patrick und lenkt seine Charakterentwicklung in eine neue Richtung, die in der neuen Staffel für eine spannende Storyline sorgen könnte. Patrick wirkt endlich nah- und greifbarer – etwas, dass dem Charakter in Staffel 4 sehr gefehlt hat und ihn jetzt merklich bereichert. Obendrauf werden auch die schwierigen Verhältnisse innerhalb von Patricks Familie näher beleuchtet, auch seine Schwestern Mencía (Martina Cariddi) und Ari (Carla Díaz), sowie sein Vater Benjamín wirken greifbarer. Nach den eher durchwachsenen anderen Kurzgeschichten lässt diese die Hoffnung auf eine gute nächste Staffel wieder aufflammen.

Fazit

6.5/10
Ganz okay
Community-Rating:
Episode 1 (Teil 1) 7.1/10
Episode 2 (Teil 1) 7/10
Episode 3 (Teil 1) 6.1/10
Episode 4 (Teil 1) 7.2/10
Episode 1 (Teil 2) 6.6/10
Episode 2 (Teil 2) 4.3/10
Episode 3 (Teil 2) 7.2/10

Artikel vom 21. Juni 2021

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