Kritik: Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Kann ein Mann alleine auf dem Mars überleben?
Spoilerfrei!
Lesedauer: 1 Min.
  • Der Marsianer Cover
    © 2015 20th Century Fox, Scott Free Productions, Kinberg Genre, TSG Entertainment
  • Nach 'Gravity' (2013) und 'Interstellar' (2014) kommt dieses Jahr nun ein weiterer Weltraum-Epos in die Kinos: Regisseur Ridley Scott liefert uns eine Buchverfilmung über die Geschichte von Mark Wattney (Matt Damon), welcher bei einer Marsmission für tot erklärt, und letztendlich auf dem einsamen Planeten zurückgelassen wird. Völlig auf sich allein gestellt muss er nun vier Jahre auf seine Rettung warten, und sich dabei so einige Überlebenstricks einfallen lassen. Hätten [glossary_exclude]'Cast[/glossary_exclude] Away' und 'Apollo 13' ein Baby, würden sie es vermutlich „Marsianer“ nennen. Besser lässt es sich nicht beschreiben. Wer rasante Weltraum-Action á la Star Wars erwartet, wird sich wohl noch…

    85%

    Stark

    Spannung
    75%
    Handlung
    85%
    Schauspieler
    90%
    Visuelle Umsetzung
    90%
    Dialoge
    85%

    Der Film ist was für mich, wenn ich: für Matt Damon schwärme, mehr Filme wie "Gravity" und „Interstellar“ sehen möchte, McGyver auf dem Mars zuschauen will, eine Mischung aus „[glossary_exclude]Cast[/glossary_exclude] Away“ und „Apollo 13“ großartig finden würde.

    User Rating: Be the first one !
  • Erscheinungsdatum: 08.10.2015
    Filmlänge: 144 Minuten
    FSK: 12
    Genre: , , , ,
    Regisseur:
    Besetzung: , , , , , , ,
    Bildrechte: 20th Century Fox, Scott Free Productions, Kinberg Genre, TSG Entertainment

Gesamtbewertung:

Stark
85%

Nach 'Gravity' (2013) und 'Interstellar' (2014) kommt dieses Jahr nun ein weiterer Weltraum-Epos in die Kinos: Regisseur Ridley Scott liefert uns eine Buchverfilmung über die Geschichte von Mark Wattney (Matt Damon), welcher bei einer Marsmission für tot erklärt, und letztendlich auf dem einsamen Planeten zurückgelassen wird. Völlig auf sich allein gestellt muss er nun vier Jahre auf seine Rettung warten, und sich dabei so einige Überlebenstricks einfallen lassen. Hätten 'Cast Away' und 'Apollo 13' ein Baby, würden sie es vermutlich „Marsianer“ nennen. Besser lässt es sich nicht beschreiben.

Wer rasante Weltraum-Action á la Star Wars erwartet, wird sich wohl noch bis Dezember  für Episode VII gedulden müssen, denn der Marsianer ist ein bodenständiger, realistischer, cleverer und unerwartet lustiger Sci-fi-Thriller. Alles beginnt etwas schleppend (wenn auch keineswegs langweilig), gewinnt dann jedoch immer mehr an Fahrt. Sobald dann die NASA auch parallel an einer gewagten Rettungsaktion tüftelt, macht der Film unglaublich Spaß und zieht den Zuschauer vollkommen in seinen Bann. Die „Wissenschaft“, von welcher im Film jede Menge zu sehen ist, wird anschaulich und einfach erklärt. Gemixt mit einer ordentlichen Priese Humor und Leichtigkeit, ist der Film selbst für Nicht-Weltraumfans keineswegs trocken oder uninteressant. Alles mündet schließlich in ein fiebrig spannendes Finale.

Vollkommen anders als die zu Beginn genannten Astronauten-Filme, überzeugt der Marsianer mit monumentalen Bildern, Matt Damons großartiger Performance, einem erstaunlich authentischen Realismus, und gelegentlichem Augenzwinkern.

NEUE ARTIKEL
❯ Alle Artikel