Kritik: Sweet Home – Staffel 1

Monster sind überall – auch in deiner Nähe
Spoilerfrei!
Lesedauer: 6 Mins.
Jugendgefährdende Inhalte
  • Titelbild zur Kritik: "Sweet Home" Staffel 1
    © 2020 Netflix
  • Mit 'Sweet Home' setzt Netflix weiterhin auf vielversprechende Adaptionen aus dem Ausland. Und genau da kommt der geichnamige Webcomic von Kim Kan-bi and Hwang Young-chan über ein Apartment voller Monster gerade Recht. Verspricht uns die Monsterapokalypse Drama und Nervenkitzel oder verlassen wir uns lieber auf altbewährte Zombies? Wenig Zeit? Zum Fazit! Trautes Heim, Glück allein! Nach dem tragischen Tod seiner Familie zieht der Teenager Cha Hyun-soo (Song Kang) in den heruntergekommene Apartmentkomplex Green Home. Selbst vor deren Tod isolierte sich Hyun zunehmend von seiner Familie und der Welt und der Gedanke, dass er nun alleine zurechtkommen muss, ist für ihn unerträglich. Ohne einen sichtbaren Ausweg spielt Hyun seit einer Weile mit Selbstmordgedanken. Doch die Situation ändert sich für Ihn schlagartig, als plötzlich eine Ausgangssperre verhängt wird. Schon sehr bald wird klar wieso: Monster erscheinen überall und richten Tod und Verwüstung an. Doch das ist noch nicht alles: Es sind normale Menschen, die aus unerfindlichen Gründen zu Monstern mutieren. Schon bald müssen sich die Einwohner gegen eine Überzahl an Monstern wehren, die mit Ihnen in dem Apartment eingesperrt sind. Doch Hyun hat noch ganz andere Sorgen. Urplötzlich fängt bei ihm massives Nasenbluten an - das erste Symptom einer Infektion... Die etwas andere Zombie-Apokalypse Erstmal eine kurze Entwarnung an die Empfindsamen. Sweet Home ist kein Hardcore-Horror, der einen noch nächtelang wach halten wird. Zwar wird es düster, brutal und blutig, doch man gewöhnt sich schnell an den bizarren Stil, der die Serie auszeichnet. Denn Sweet Home ist... ungewöhnlich. Für eine Serie, die auf den ersten Blick wie ein Horror-Monster-Gemetzel wirkt, thematisiert Sweet Home vermehrt psychologischen Horror. Die Monster existieren aus einem speziellen Grund, der sich mit der Zeit herauskristallisiert - Eine Erkenntnis, die der infizierte Hyun am eigenen Leib erfährt. Was folgt ist die Verarbeitung der eigenen Vergangenheit, psychologische Folter und eine ständige Ambivalenz, wie mit seiner Infizierung umzugehen ist und welche Folgen sie tatsächlich hat. Dabei ist es vor allem die Ungewissheit, die zum Grusel beiträgt. Anders als bei Zombies ist nicht klar, was die Infektion verursacht. Jeder kann urplötzlich die ersten Symptome aufzeigen und danach kann alles Mögliche passieren - Paranoia pur. Zum Schluss ergänzt man den Monster-Horror noch mit der klaustrophobischen Beengtheit und der mangelnden Beleuchtung, die ein heruntergekommenes Apartment mit sich bringt und schon hat man alles, was man für den Umgang mit den neuen Nachbarn braucht. Verlängerter Lockdown Sweet Home dreht sich nicht einzig um Hyun. Dafür ist das Apartment voll von bunten Persönlichkeiten, die sich zusammen barrikadiert haben. Selbst vor der Apokalypse hatten sie Eigenarten. Man denke nur an den einschüchternden Pyeon Sang-wook (Lee Jin-wook), der aus irgendeinem Grund einen gefesselten Mann bei sich gefangen hält. Doch erst in einem gemeinsamen Raum merkt man die Vielfalt an Charakteren und zu was sie alles im Stande sind. Man denke nur an den streng gläubigen Jung Jae-heon (Kim Nam-hee) mit seinen Schwertkünsten, Han Du-sik (Kim Sang-ho), der Badass im Rollstuhl und  Seo Yi-kyung (Lee Si-young), die offenbar mehr weiß, als es den Anschein hat. Und was wäre die Truppe ohne den kühlen und kalkulierenden Lee Eun-hyuk (Lee Do-hyun)? Selbst die Nebendarsteller, die die ansteigende Spannung verdeutlichen sollen, sind erstaunlich einprägsam. Vor allem in einem Szenario wie diesem, das meist das Schlechteste in den Menschen hervorruft, bleibt die Dynamik größtenteils positiv, auch wenn es natürlich zu Konflikten kommt. Die einzige Schwierigkeit ist es, da den Überblick zu behalten. Die Charaktere werden ziemlich schnell eingeführt. Bereits ab der ersten Episoden hat man fast alle gesehen. Zwar wird mit der Zeit mehr über sie bekannt, doch es braucht Zeit, bis man sich auf die schnell wechselnden Charakterperspektiven eingestellt hat. Werbung Monster Party! Kommen wir endlich dazu, weswegen wir alle tatsächlich hier sind: MONSTER! Und die haben es in sich! Die Monster haben allesamt ein einzigartiges Design. Keines ist wie das Vorherige. Der Grund, wieso sie diese und nicht eine andere Form angenommen haben, ist genauso durchdacht wie genial. Ohne zu Spoilern: Die menschliche Psyche lässt erstaunlich tiefe Abgründe zu. Anders als Zombies, die allesamt gleich ticken und durch ihre schiere Masse zur Bedrohung werden, haben diese Monster individuelle Fähigkeiten und eigenständige Verhaltensweisen, was sie so unberechenbar macht. Eine große Stärke der Monster ist nämlich, dass man nie weiß, worauf man sich einlässt. Da sieht man zu lange eine Gestalt im Vordereingang an und schwups – schon werden einem mit einer Riesenzunge die Nährstoffe ausgesaugt. Genauso bizarr verhält es sich mit vielen weiteren Monstern, sei es das Proteinmonster oder auch das Riesen-Augapfel-Hals-Monster. Dann gibt es da noch das blinde Monster. Und wenn wir "blindes" Monster sagen, meinen wir: An Kreativität mangelt es den Monstern garantiert nicht. Das Einzige, was gelegentlich stört, ist der unausgeglichene Wechsel zwischen praktischen Effekten und Computeranimationen. Während Ersteres an vielen Stellen noch beeindruckend wirkt, erscheinen viele der animierten Monsterszenen unrealistisch – fast schon wie eine Jahrzehnte alte Konsolen-Grafik. Zwar stört es nicht an dem individuellen Stil und der besonderen Atmosphäre, doch bei einer zunehmend nervenkitzelnden Stelle kann es einen schon mal aus der Spannung herausreißen. An sich ist es kein großes Problem, wäre da nicht... WEEEE ARE THE WARRIORS... Wenn es über einen Manko in Sweet Home reden müsste, dann muss man über die inkonsistenten Momente sprechen, die gelegentlich zu Spannungseinbrüchen führen. Dies liegt zum Teil daran, dass man sowohl auf das zwischenmenschliche Drama als auch ausführlicher auf die Monster und ihre Beschaffenheit eingehen wollte. In einer normalen Zombieapokalypse funktioniert es, da Zombies ziemlich einfach gestrickt sind: Hunger auf Fleisch, Biss, selber Zombie. Die Monster sind jedoch um einiges komplexer, was zusätzliche Erklärungen erfordert. Am Schluss sind immernoch Fragen da und man hat nicht das Gefühl, dass sie alle beantwortet werden. Vor allem in der Mitte verliert die Serie etwas an Momentum. Das hat damit zu tun, dass man ab der zweiten Hälfte stärker auf die einzelnen Charaktere eingehen wollte, man allerdings noch nicht ganz mit den Monstern durch war. Das führt zu einem relativ schwammigen Übergang, zumal nicht immer ersichtlich wird, in welcher Gefahr sie alle konstant schweben. Und obwohl die aufregenderen Szenen hervorragend dargestellt werden, so gibt es gewisse fragwürdige Entscheidungen, die nicht zur zunehmenden Spannung beitragen. Am besten erkennt man diese Konsistensschwankungen in dem Song Warriors von Imagine Dragons. Wenn er das erste Mal abgespielt wird, passt es noch sehr gut. Doch in den darauffolgenden Episoden kommt er Song immer und immer wieder, bis es komisch wird – und komisch ist nun wirklich nicht der beste Begriff, der zu einer Monsterapokalypse passt. Doch seien wir ehrlich: Darüber kann man hinwegsehen. Fazit: 'Sweet Home' ist eine Zombie-Apokalypse, auf die man wieder Bock hat Sweet Home wird noch eine lange Zeit in Erinnerung bleiben. Kein Wunder mit all den bizarren Monstern, den einprägsamen Charakteren und dem beängstigenden Einblick in die menschliche Psyche. Da sieht man auch hinweg, dass sich die Horror-Serie zu viel für nur zehn Episoden aufgebaut hat und der Ton ziemlich variiert. Dafür sind die Handlungselemente erstaunlich clever durchdacht. Auch die zum Teil schlecht animierten Monster haben einen gewissen Charm und passen zum Stil dieses grotesken Genre-Mixes. Da bleibt es nur noch abzuwarten, wie sich die zweite Staffel entwickelt. Eins weiß man jedoch: Vorhersehbar wird es garantiert nicht. Doch bis dahin heißt es: WEEE ARE THE WARR...
    Kritik: Sweet Home – Staffel 1
    Handlung
    80%
    Spannung
    75%
    Charaktere
    90%
    Horror
    75%
    Visuelle Umsetzung
    70%
    User Rating: Be the first one !
  • Staffelstart: 18.12.2020
    Episoden: 10 in 1+ Staffeln
    FSK: 16
    Genre: , , , ,
    Showrunner: , ,
    Besetzung: , , , , , , , , ,
    Bildrechte: @Netflix 2020
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Gesamtbewertung:

Gut
78%

Mit 'Sweet Home' setzt Netflix weiterhin auf vielversprechende Adaptionen aus dem Ausland. Und genau da kommt der geichnamige Webcomic von Kim Kan-bi and Hwang Young-chan über ein Apartment voller Monster gerade Recht. Verspricht uns die Monsterapokalypse Drama und Nervenkitzel oder verlassen wir uns lieber auf altbewährte Zombies?

Trautes Heim, Glück allein!

Nach dem tragischen Tod seiner Familie zieht der Teenager Cha Hyun-soo (Song Kang) in den heruntergekommene Apartmentkomplex Green Home. Selbst vor deren Tod isolierte sich Hyun zunehmend von seiner Familie und der Welt und der Gedanke, dass er nun alleine zurechtkommen muss, ist für ihn unerträglich. Ohne einen sichtbaren Ausweg spielt Hyun seit einer Weile mit Selbstmordgedanken.

Doch die Situation ändert sich für Ihn schlagartig, als plötzlich eine Ausgangssperre verhängt wird. Schon sehr bald wird klar wieso: Monster erscheinen überall und richten Tod und Verwüstung an. Doch das ist noch nicht alles: Es sind normale Menschen, die aus unerfindlichen Gründen zu Monstern mutieren. Schon bald müssen sich die Einwohner gegen eine Überzahl an Monstern wehren, die mit Ihnen in dem Apartment eingesperrt sind.

Cha Hyun-soo (Song Kang) mit schwarzen Augen

Ob Monster oder nicht, schwarze Augen sind generell kein gutes Zeichen. Cha Hyun-soo (Song Kang) sollte das nicht ignorieren.

Doch Hyun hat noch ganz andere Sorgen. Urplötzlich fängt bei ihm massives Nasenbluten an - das erste Symptom einer Infektion...

Die etwas andere Zombie-Apokalypse

Erstmal eine kurze Entwarnung an die Empfindsamen. Sweet Home ist kein Hardcore-Horror, der einen noch nächtelang wach halten wird. Zwar wird es düster, brutal und blutig, doch man gewöhnt sich schnell an den bizarren Stil, der die Serie auszeichnet. Denn Sweet Home ist... ungewöhnlich.

Für eine Serie, die auf den ersten Blick wie ein Horror-Monster-Gemetzel wirkt, thematisiert Sweet Home vermehrt psychologischen Horror. Die Monster existieren aus einem speziellen Grund, der sich mit der Zeit herauskristallisiert - Eine Erkenntnis, die der infizierte Hyun am eigenen Leib erfährt. Was folgt ist die Verarbeitung der eigenen Vergangenheit, psychologische Folter und eine ständige Ambivalenz, wie mit seiner Infizierung umzugehen ist und welche Folgen sie tatsächlich hat.

Dabei ist es vor allem die Ungewissheit, die zum Grusel beiträgt. Anders als bei Zombies ist nicht klar, was die Infektion verursacht. Jeder kann urplötzlich die ersten Symptome aufzeigen und danach kann alles Mögliche passieren - Paranoia pur.

Zum Schluss ergänzt man den Monster-Horror noch mit der klaustrophobischen Beengtheit und der mangelnden Beleuchtung, die ein heruntergekommenes Apartment mit sich bringt und schon hat man alles, was man für den Umgang mit den neuen Nachbarn braucht.

Verlängerter Lockdown

Sweet Home dreht sich nicht einzig um Hyun. Dafür ist das Apartment voll von bunten Persönlichkeiten, die sich zusammen barrikadiert haben. Selbst vor der Apokalypse hatten sie Eigenarten. Man denke nur an den einschüchternden Pyeon Sang-wook (Lee Jin-wook), der aus irgendeinem Grund einen gefesselten Mann bei sich gefangen hält. Doch erst in einem gemeinsamen Raum merkt man die Vielfalt an Charakteren und zu was sie alles im Stande sind. Man denke nur an den streng gläubigen Jung Jae-heon (Kim Nam-hee) mit seinen Schwertkünsten, Han Du-sik (Kim Sang-ho), der Badass im Rollstuhl und  Seo Yi-kyung (Lee Si-young), die offenbar mehr weiß, als es den Anschein hat.

Und was wäre die Truppe ohne den kühlen und kalkulierenden Lee Eun-hyuk (Lee Do-hyun)?

Lee Eun-hyuk (Lee Do-hyun) hält ein Molotov Cocktail

Lee Eun-hyuk (Lee Do-hyun) hält alles unter Kontrolle - doch für wie lange?

Selbst die Nebendarsteller, die die ansteigende Spannung verdeutlichen sollen, sind erstaunlich einprägsam. Vor allem in einem Szenario wie diesem, das meist das Schlechteste in den Menschen hervorruft, bleibt die Dynamik größtenteils positiv, auch wenn es natürlich zu Konflikten kommt.

Die einzige Schwierigkeit ist es, da den Überblick zu behalten. Die Charaktere werden ziemlich schnell eingeführt. Bereits ab der ersten Episoden hat man fast alle gesehen. Zwar wird mit der Zeit mehr über sie bekannt, doch es braucht Zeit, bis man sich auf die schnell wechselnden Charakterperspektiven eingestellt hat.

Werbung



Monster Party!

Kommen wir endlich dazu, weswegen wir alle tatsächlich hier sind: MONSTER!

Und die haben es in sich!

Die Monster haben allesamt ein einzigartiges Design. Keines ist wie das Vorherige. Der Grund, wieso sie diese und nicht eine andere Form angenommen haben, ist genauso durchdacht wie genial. Ohne zu Spoilern: Die menschliche Psyche lässt erstaunlich tiefe Abgründe zu.

Anders als Zombies, die allesamt gleich ticken und durch ihre schiere Masse zur Bedrohung werden, haben diese Monster individuelle Fähigkeiten und eigenständige Verhaltensweisen, was sie so unberechenbar macht. Eine große Stärke der Monster ist nämlich, dass man nie weiß, worauf man sich einlässt. Da sieht man zu lange eine Gestalt im Vordereingang an und schwups – schon werden einem mit einer Riesenzunge die Nährstoffe ausgesaugt. Genauso bizarr verhält es sich mit vielen weiteren Monstern, sei es das Proteinmonster oder auch das Riesen-Augapfel-Hals-Monster.

Dann gibt es da noch das blinde Monster. Und wenn wir "blindes" Monster sagen, meinen wir:

Monster mit einer fehlenden Kopfhälfte

Auch bei einem Monster heißt die Devise: Nicht den Kopf verlieren!

An Kreativität mangelt es den Monstern garantiert nicht.

Das Einzige, was gelegentlich stört, ist der unausgeglichene Wechsel zwischen praktischen Effekten und Computeranimationen. Während Ersteres an vielen Stellen noch beeindruckend wirkt, erscheinen viele der animierten Monsterszenen unrealistisch – fast schon wie eine Jahrzehnte alte Konsolen-Grafik. Zwar stört es nicht an dem individuellen Stil und der besonderen Atmosphäre, doch bei einer zunehmend nervenkitzelnden Stelle kann es einen schon mal aus der Spannung herausreißen.

An sich ist es kein großes Problem, wäre da nicht...

WEEEE ARE THE WARRIORS...

Wenn es über einen Manko in Sweet Home reden müsste, dann muss man über die inkonsistenten Momente sprechen, die gelegentlich zu Spannungseinbrüchen führen. Dies liegt zum Teil daran, dass man sowohl auf das zwischenmenschliche Drama als auch ausführlicher auf die Monster und ihre Beschaffenheit eingehen wollte. In einer normalen Zombieapokalypse funktioniert es, da Zombies ziemlich einfach gestrickt sind: Hunger auf Fleisch, Biss, selber Zombie. Die Monster sind jedoch um einiges komplexer, was zusätzliche Erklärungen erfordert. Am Schluss sind immernoch Fragen da und man hat nicht das Gefühl, dass sie alle beantwortet werden.

Vor allem in der Mitte verliert die Serie etwas an Momentum. Das hat damit zu tun, dass man ab der zweiten Hälfte stärker auf die einzelnen Charaktere eingehen wollte, man allerdings noch nicht ganz mit den Monstern durch war. Das führt zu einem relativ schwammigen Übergang, zumal nicht immer ersichtlich wird, in welcher Gefahr sie alle konstant schweben.

Und obwohl die aufregenderen Szenen hervorragend dargestellt werden, so gibt es gewisse fragwürdige Entscheidungen, die nicht zur zunehmenden Spannung beitragen. Am besten erkennt man diese Konsistensschwankungen in dem Song Warriors von Imagine Dragons. Wenn er das erste Mal abgespielt wird, passt es noch sehr gut. Doch in den darauffolgenden Episoden kommt er Song immer und immer wieder, bis es komisch wird – und komisch ist nun wirklich nicht der beste Begriff, der zu einer Monsterapokalypse passt.

Doch seien wir ehrlich: Darüber kann man hinwegsehen.

Fazit:

'Sweet Home' ist eine Zombie-Apokalypse, auf die man wieder Bock hat

Sweet Home wird noch eine lange Zeit in Erinnerung bleiben. Kein Wunder mit all den bizarren Monstern, den einprägsamen Charakteren und dem beängstigenden Einblick in die menschliche Psyche. Da sieht man auch hinweg, dass sich die Horror-Serie zu viel für nur zehn Episoden aufgebaut hat und der Ton ziemlich variiert. Dafür sind die Handlungselemente erstaunlich clever durchdacht. Auch die zum Teil schlecht animierten Monster haben einen gewissen Charm und passen zum Stil dieses grotesken Genre-Mixes.

Da bleibt es nur noch abzuwarten, wie sich die zweite Staffel entwickelt. Eins weiß man jedoch: Vorhersehbar wird es garantiert nicht.

Doch bis dahin heißt es: WEEE ARE THE WARR...

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