Die 10 besten Comfort-Animes

Gute Laune garantiert!
Spoilerfrei!
Lesedauer: 7 Mins.

Viele Anime-Fans kennen es: In blutigen Serien wie 'Attack on Titan' sterben unsere Lieblingscharaktere wie die Fliegen, Stories wie 'Banana Fish' haben unendliche Leere in unseren Herzen hinterlassen und bei 'Your Lie in April' oder 'Erased' sind die Tränen ordentlich geflossen. Gegen Traurigkeit haben wir für euch zehn coole Animes, die euch stimmungsmäßig definitiv nicht im Stich lassen! 

10. The Great Pretender (2020)

Darum geht’s:

Edamura (Chiaki Kobayashi / Marcel Mann) ist ein einfacher Schwindler, der seinen Lebensunterhalt mit kleinen Betrügereien und Diebstählen verdient. Als er eines Tages den Franzosen Laurent (Junichi Suwabe / Fabian Oscar Wien) beklauen will, nimmt sein Leben eine drastische Wendung, denn der Tourist entpuppt sich selbst als erfolgreicher Schwindler. Eher unfreiwillig gerät Edamura in Laurents Netz von Lügen und Intrigen, in dem die Coups immer größer zu werden scheinen. 

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Das macht gute Laune:

Auch wenn die Handlung zunächst ernst klingt und im Anime auch viele sensible Themen behandelt werden, ist die Serie kein Stimmungskiller. Die Figuren und ihre Dynamik untereinander machen Spaß, das Setting ist einfallsreich und die Antagonisten sind leicht zu verabscheuen. Unsere gefestigten Werte von Recht und Ordnung werden somit trotz der Kriminalität von Edamura und seinen Komplizen nicht in ihren Grundfesten erschüttert. Fast jede Mission hat ein Happy End und bleibt durch viele Plot-Twists und Überraschungen trotzdem spannend.

9. Pokémon (1997)

Darum geht’s:

Der zehnjährige Ash Ketchum (Rica Matsumoto / Caroline Combrinck) will in die große Welt hinausziehen und der beste Pokémon-Trainer aller Zeiten werden. Dazu muss er sich zunächst einen tierischen Begleiter aussuchen. Am Tag seiner Abreise verschläft er jedoch und muss sich mit dem sturen Elektro-Pokémon Pikachu begnügen. Die beiden werden jedoch schnell Freunde und gemeinsam mit Misty (Mayumi Iizuka / Angela Wiederhut) und Rocko (Yūji Ueda / Marc Stachel) bewältigen sie viele spannende Abenteuer. 

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Das macht gute Laune:

Zusammen mit den erfolgreichen Pokémon-Spielen für diverse Konsolen bringen die ersten Staffeln des Animes für viele Fans ein Stückchen Kindheit auf den Bildschirm. Ein Intro zum Mitsingen, liebenswerte Charaktere, niedliche Pokémon und spannende Kämpfe sorgen für unbekümmerte Unterhaltung. Nicht nur aus nostalgischen Gründen ein Muss für Anime-Fans, die einfach mal abschalten wollen.

8. The Devil is a Part-Timer (2013)

Darum geht’s:

Kurz vor einer Niederlage im Kampf flüchtet der Dämonenkönig Satan (Ryota Ohsaka / Daniel Käser) durch ein Portal ins moderne Tokio. Hier hat er allerdings keine magischen Kräfte mehr und ist dazu gezwungen, sich als normaler Mensch durchzuschlagen. Als Aushilfe in einem Fast-Food-Restaurant beschließt er, aufzusteigen und Japan zu erobern. Sein Vorhaben ist jedoch schwerer als gedacht, vor allem, weil ihm auch noch Heldin Emi (Yōko Hikasa / Corinna Dorenkamp) nach dem Leben trachtet. 

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Das macht gute Laune:

Dieser Anime zeichnet sich vor allem durch seinen flachen Humor aus. In allerhand albernen Situationen, die Satan bei seinem holprigen Start ins Menschenleben widerfahren, kann man sich das Lachen kaum verkneifen. Die Handlung ist erfrischend und wird mit einigen solide animierten Actionszenen hin und wieder aufgelockert. Durch die liebenswerten Figuren wird das abstruse Geschehen abgerundet. The Devil is a Part-Timer eignet sich für Anime-Fans, die nicht viel wert auf tiefgründige Stories legen, sondern lieber etwas zu lachen haben möchten, ohne dabei viel nachzudenken.

7. Tanaka-kun is Always Listless (2016)

Darum geht’s:

Der faule Schüler Tanaka (Kensho Ono) will eigentlich nur in Ruhe seine Nickerchen machen. Sein Freund Ohta (Yoshimasa Hosoya) trägt ihn aus diesem Grund oft in der Gegend herum, damit er nicht den ganzen Schultag verschläft. Auch andere Charaktere halten Tanaka vom Schlafen ab, wie zum Beispiel Miyano (Natsumi Takamori), die von ihm lernen will, wie man faul ist oder Shiraishi (Kotori Koiwai), die in Tanaka verliebt ist.

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Das macht gute Laune:

Diese entspannte Komödie zeichnet sich durch ihren passiven Hauptcharakter aus, der von seinen Mitschülern geradezu gezwungen wird, an der Handlung teilzunehmen. Die Atmosphäre der Serie ist locker und beruhigend, die Witze amüsant und ungezwungen und die Charaktere sind niedlich und sympathisch. Insgesamt gibt es wenig Tiefe, kaum Konflikte und der Spannungsbogen bleibt flach. Perfekt für eine Verschnaufpause!

6. Yuru Camp (2018)

Darum geht’s:

Während andere Mädchen in ihrem Alter lieber teure Reisen mit ihren Familien machen, genießt Rin (Nao Touyama) entspannte Campingtrips am Fuße des Fujis. Vom Aufschlagen des Zeltes bis hin zum Feuerholz sammeln macht Rin alles alleine, bis sie eines Nachts die zugezogene Wanderin Nadeshiko (Yumiri Hanamori) trifft, die bei ihr Unterschlupf sucht. Gemeinsam schlürfen sie Curry-Ramen beim Lagerfeuer und freunden sich an. Wie es der Zufall so will, gehen Rin und Nadeshiko nun auch auf die selbe Schule, sodass zukünftigen Ausflügen nichts mehr im Weg steht.

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Das macht gute Laune:

In diesem Anime kann man nach Dramen, Konflikten und Problemen lange suchen. Stattdessen erwarten einen schöne Landschaften, entspannte Lagerfeuer-Atmosphäre und Wohlfühlstimmung. Die durchweg schönen Animationen mit zahlreichen Details, die individuellen und facettenreiche Charaktere machen Yuru Camp zu einem ruhigen Feel-Good-Anime gegen schlechte Stimmung. Bonuspunkte bringen die appetitanregenden Gerichte, die die Mädchen zubereiten!

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5. Sk8: The Infinity (2021)

Darum geht’s:

Skaten ist für Oberschüler Reki (Tasuku Hatanaka) das Größte. Zusammen mit anderen begeisterten Skatern nimmt er nachts oft heimlich an illegalen Rennen in einer alten Mine teil. Der neue kanadische Mitschüler Langa (Chiaki Kobayashi) zeigt nicht nur Interesse am Skaten, sondern auch Talent für das Snowboarden, sodass er sich schnell mit Reki anfreunden kann. Ob sie gemeinsam gegen den legendären Skater Adam (Takehito Koyasu) gewinnen können?

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Das macht gute Laune:

Anderen Leuten beim Skaten zuzuschauen macht generell schon Spaß. Die Thematik wird nicht zu ernst, sondern dreht sich um die Konflikte zwischen den beiden Hauptcharakteren und dem Antagonisten Adam mit der Skater-Community. Die Figuren sind liebenswürdig, vielseitig und lustig. Das Charakter-Design, das Setting und die Animationen in der verlassenen Mine sind zudem echt kreativ umgesetzt und sehen cool aus. Wer auf der Suche nach zusätzlichem Klamauk ist, sollte sich definitiv die englische Dub-Version anschauen!

4. Ouran High School Host Club (2006)

Darum geht’s:

Die 15-jährige jungenhafte Haruhi (Maaya Sakamoto / Katja Primel) bekommt ein Stipendium an der teuren Ouran High School. Neben den verwöhnten und reichen Schülern möchte sie hart arbeiten, um wie ihre verstorbene Mutter Rechtsanwältin zu werden. Als sie allerdings eines Tages ausversehen in ein Clubtreffen reinstolpert und eine teure Vase zerstört, scheint es aus zu sein mit dem Traum. Zu ihrem Glück handelt es sich bei dem Club um einen männlichen Host Club, dessen Mitglieder ihr anbieten, die Schulden abzuarbeiten. Allerdings wissen die Jungs zunächst nicht, dass es sich bei Haruhi um ein Mädchen handelt.

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Das macht gute Laune:

Überdramatisierte Szenen, lustige Missverständnisse, putzige Charaktere und eine zarte Romanze machen aus dem beliebten “Mädchen verkleidet sich als Junge”-Motiv einen sehenswerten, schönen Anime. Das Spielen mit Geschlechterrollen und Stereotypen zusammen mit dem Thema Identität waren und sind immer noch wichtige Anliegen im “Slice-of-Life”-Kontext. Das wurde hier fantastisch umgesetzt, sodass dieser in die Jahre gekommene Klassiker einfach Laune macht.

3. Yakuza Goes Houseman (2021)

Darum geht’s:

Der ehemalige Yakuza Tatsu (Kenjiro Tsuda / Jaron Löwenberg) hat sich von der Welt der Gewalt und des Drogenhandels abgewandt, um seine berufstätige Frau Miko (Shizuka Ito) zu unterstützen. Im Alltag gerät er jedoch aufgrund seines auffälligen Aussehens und seiner einschüchternden Art immer wieder in die absurdesten Situationen, sei es beim Einkaufen, beim Yoga oder beim Flecken entfernen.

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Das macht gute Laune:

Story und Stil des Motion-Mangas sind unkonventionell und erfrischend. Durch die fehlende übergreifende Handlung eignet sich der Anime perfekt für ein paar Lacher zwischendurch. Der supercoole Protagonist und die punktgenaue Situationskomik leisten dabei ihren Anteil und machen die Serie zu einem wahren Vergnügen abseits von Tod und Gewalt.

2. Haikyu!! (2014)

Darum geht’s:

Hinata (Ayumu Murase / Christian Zeiger) hat einen großen Traum: Er möchte ein Volleyball-Profi werden. Mit einer Körpergröße von 1,60m ist das aber gar nicht so einfach. Als er auf die Oberschule Karasuno geht, auf die schon sein Vorbild “Der Kleine Titan” gegangen ist, kommt er auch noch mit seinem Konkurrenten Kageyama (Kaito Ishikawa / Roman Wolko) in eine Mannschaft. Gemeinsam mit den anderen Spielern müssen sich die beiden zusammenraufen, um sich gegen starke Gegner zu behaupten.

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Das macht gute Laune:

Der Anime ist nicht nur etwas für Volleyball-Fans, auch wenn der Sport eine große Rolle im Leben der Jungs spielt. Neben Aufschlägen, Blocks und Annahmen sind auch Freundschaft, Teamgeist und Veränderung Teil der Serie. Man bekommt einen Einblick in die Psyche aller wichtigen Charaktere, begleitet die Teams durch Siege, Niederlagen und Leistungsdruck und ehe man sich versieht feuert man sogar die gegnerische Mannschaft an. Nicht zu vergessen ist natürlich der unverbrauchte Humor. Gute Laune ist hier garantiert!

1. The Disastrous Life of Saiki K. (2016)

Darum geht’s:

Der introvertierte Schüler Kusou Saiki (Hiroshi Kamiya / Sebastian Kluckert) wurde mit allerhand übernatürlichen Fähigkeiten geboren. Gedankenlesen, Teleportation oder Manipulation sind für ihn kein Problem. Da er seine Fähigkeiten jedoch vor anderen geheim halten muss, um ein halbwegs normales Leben zu führen, gerät er im Alltag oft in brenzlige Situationen. Am liebsten würde er nur in Ruhe seinen Kaffeepudding essen und fernsehen, aber immer kommt etwas dazwischen.

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Das macht gute Laune:

Der scheinbar emotionslose Protagonist ist nur auf den ersten Blick gleichgültig und kühl. Seine Menschlichkeit zeigt sich in Momenten, in denen er seine Schwäche für Süßigkeiten zeigt oder sich selbstlos um Freunde, Bekannte und Katzen kümmert. Seine Kommentare sind dabei herrlich bissig und sarkastisch. So vielseitig wie Saiki selbst sind auch seine mehr oder weniger selbst gewählten Freunde, die ihn immer wieder in ihre chaotischen Eskapaden verstricken. Der Anime selbst nimmt sich nicht ernst, beheimatet viele Running-Gags, durchbricht mehr als einmal die Vierte Wand und zeichnet sich durch kurze, knackige, oft unzusammenhängende Episoden aus. The Disastrous Life of Saiki K. ist somit perfekt für all diejenigen geeignet, die die Sorgen des Alltags und den Ernst des Lebens für eine Weile vergessen wollen.

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