Kritik: Free Guy

Lass uns einen tollen Tag haben!
Spoilerfrei!
Lesedauer: 6 Mins.
  • Guy (Ryan Reynold) vor einem explodierenden Hintergrund
    © Walt Disney Studios Motion Pictures Germany (2021)
  • Ryan Reynolds versucht sich diesmal als gewöhnlicher Typ in einer alles anderen als gewöhnlichen Stadt. Mit 'Free Guy' zeigt Regisseur Shawn Levy, dass selbst Spielfiguren auf den Putz hauen können. Überraschend clevere Komödie oder hohle Videospielwerbung? Wir machen den Beta-Test! Wenig Zeit? Zum Fazit! Das ist Free City! Guy (Ryan Reynolds) lebt als gewöhnlicher Bankangestellter in Free City – einer chaotischen, verrückten und lächerlich brutalen Stadt, in der seine Bank ständig überfallen wird. Das ist auch kein Wunder: Free City ist nämlich nichts weiter als ein Massive Multiplayer Onlinespiel, bei dem die Spieler (gekennzeichnet durch eine Sonnenbrille) nach Belieben Chaos und Unheil anrichten können. Doch für die nicht spielbare Figur Guy ist diese Gewalt längst Alltag und so lebt er fröhlich sein programmiertes Leben vor sich hin. Das ändert sich jedoch rapide, als er sich in die Spielerin Molotov Girl (Jodie Comer) verliebt und daraufhin aus seinem Alltagstrott ausbricht. Es geht sogar so weit, dass er sich einem Bankräuber wiedersetzt und dessen Brille an sich nimmt. Fortan sieht er die Welt durch die Augen eines Spielers. Sogleich nutzt er die neu erlangten Fähigkeiten, um der mysteriösen Frau zu helfen. Doch als allererstes muss er auf ihr Level-Niveau. Dafür braucht er Erfahrungspunkte und diese holt er sich auf die unglaublichste und skandalöseste Weise – Indem er sämtlichen Einwohnern in seiner Stadt hilft! Deadpool trifft Black Mirror The Truman Show, The LEGO Movie, Westworld, Black Mirror, in gewisser Weise The Matrix, u.s.w. – Free Guy vereint von allem etwas. Die Idee von einer Figur, die feststellt, dass ihre Welt nicht real ist, ist nicht unbedingt neu. Dennoch schafft es Free Guy mit der nötigen Originalität frischen Wind in diese Prämisse zu bringen. Zwar setzt der Film klar auf Humor statt auf philosophische Analysen oder seelenzerreisende Erkenntnisse. Dennoch hat der Film erstaunlich viel Herz – welche trotz all der hirnlosen Gewalt im Hintergrund erfolgreich ausgelebt wird. Und das verdanken wir nicht zuletzt Deadpool, der diesmal einen "ganz normalen Typen" spielt. Werbung Ryan Reynolds, der Normalo Ausgerechnet Reynolds für die Rolle des gewöhnlichen Bankangestellten Guy auszuwählen, war ein Geniestreich. Es funktioniert einmalig: Der stets fröhliche und optimistische Guy, der trotz seines zerstörerischen Umfeldes allen Leuten einen großartigen Tag wünscht, wird von Reynolds unnachahmlich gespielt. Und selbst nachdem er aus seinem Alltag ausbricht, sich eine Spielerbrille aneignet und als heroischer "Blue Shirt Guy" eine Internetsensation wird – Guy verliert absolut nichts von seinem kindlichen Optimismus. Dabei ist es vor allem der Kontrast aus Guys aufrichtiger Heiterkeit und Reynolds aufgedrehtem Sarkasmus, der seine Szenen so einprägsam und so verdammt witzig macht. Tja, selbst in den freundlichsten Charakteren ist tief drin ein Deadpool versteckt, der raus will! Am besten jedoch funktioniert Guy mit seiner seriöseren Hälfte: Jodie Comer spielt sehr leidenschaftlich die Spielerin Molotovgirl/Millie, die ihre eigenen mysteriösen Ziele verfolgt und dabei unbeabsichtigt das Fass ins Rollen bringt. Es ist hierbei vor allem die Dynamik mit Guy, die einfach hervorragend funktioniert. Nicht nur haben beide ein paar der besten Actionszenen, ihre Interaktionen sind einfach nur genial. Wenn sich Millie über Troll-Spieler auslässt und der naive Guy daraufhin denkt, dass Trolle existieren, weiß man – das Duo passt! Bunte Fiktion, langweilige Realität Wenn man sich je gefragt hat, wie sich NPCs (Nicht-spielbare Charaktere) in brutalen Spielen a la GTA Online fühlen – eine bessere Antwort wird man anderswo nicht erhalten. Wie die Spielfigur fröhlich und gelassen ihr Leben leben, während überall Spieler in lächerlichen Kostümen durch die Gegend schießen, plündern und morden, ist einfach herrlich bizarr. Hier muss man einen Lob aussprechen, wie kunterbunt Free City geworden ist. Man verkauft uns glaubhaft eine Welt, in der man mit Robotern durch die Gegend wandern und spontan eine Portal Gun aus dem Nichts ziehen kann, ohne das es befremdlich wirkt.  Wenn wir dann nochmal das überladene Interface durch Guys Augen sehen, würden wir auch liebend gern ins Spiel einsteigen (natürlich nur, um den NPCs zu helfen, versteht sich). Doch irgendwann muss man wieder in die Realität. Und die ist nicht ganz so berauschend. Tatsächlich sind die Szenen außerhalb von Free City langatmiger. Nicht dass sie schlecht werden, doch sie neigen dazu, den Zuschauer kurzweilig aus der Handlung zu werfen. Im zweiten Handlungsstrang suchen die echte Millie und ihr ehemaliger Kollege Keys (Joe Keery) zusammen das schmutzige Geheimnis der Spielefirma hinter Free City. Dieser Handlungsstrang bietet die nötige Exposition, doch sie geht nicht immer fließend mit der Guy-Handlung einher und zieht den Film an einigen Stellen merklich in die Länge. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn man mehr aus Guys Perspektive gezeigt hätte. Die Stärke des Film zeigt sich nämlich dann, wenn Guy sich selbstständig an die neuen Situationen anpasst und zusammen mit dem Zuschauer lernt. "Haben Sie keinen guten Tag, sondern einen großartigen Tag!" Guy in Free Guy Hollywood probiert Videospiele Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wie hat Hollywood das gemacht? Die hatten noch nie ein Händchen für Videospiel-Verfilmungen oder Popkultur-Referenzen im Generellen. Im besten Fall wird es überhäuft mit Referenzen wie in Ready Player One. Oder aber man bekommt schamlose Werbeplatzierungen wie in Wreck' it Ralph 2 und im schlimmsten Fall Emoji - Der Film. Also was lief anders? Zumal merkt man, dass die Autoren sich mit Videospielen zumindest inhaltlich auskennen. Sei es das Tea-Bagging, der Fortnite-Tanz, Skins oder andere Begriffe, die nicht jedem sofort klar sind. Diese Videospiel-Elemente sind ziemlich authentisch eingebracht. Ähnlich authentisch ist das Verhalten der Spieler und ihrer Avatare. Vor allem wenn man bedenkt, wie bizarr dieses Verhalten im realen Leben aussehen würde. Die Autoren sind auch nicht auf zahlreiche Referenzen angewiesen. Stattdessen beschränkt man diese auf ein paar Wenige, aber dafür sehr einprägsame Momente. Ein paar echte Twitch-Streamer Cameos geben dem noch die nötige Würze. Ebenfalls wurden die technischen Videospiel-Elemente ziemlich elegant geregelt – indem man sie erheblich reduziert hat. Da der Fokus auf dem ahnngslosen Guy liegt, wird auf eine ausführliche Programmiersprache zum Großteil verzichtet, weshalb Hollywood sich diesmal weniger blamiert. Und obwohl vieles vom programmiertechnischen Standpunkt aus wahrscheinlich nicht viel Sinn macht, muss man sagen, dass die Autoren diesmal zumindest ansatzweise die Materie verstehen. Alleine die Idee, wieso Guy plötzlich ein Bewusstsein entwickelt, ist erstaunlich einfallsreich und deutlich besser als irgendwelche albernen Zufälle. Zum Schluss gilt noch eine Entwarnung: Auch wenn die Videospiel-Elemente etwas abschreckend wirken könnten, muss man hier klar sagen: Selbst Nicht-Videospieler können den Film ohne Probleme verstehen. Und ja, das gibt Bonuspunkte! Fazit: Die Welt braucht "Blue Shirt Guy"! Free Guy ist eine echte Überraschung geworden. Weder eine bekannte Prämisse, noch Hollywoods Misserfolge mit Videospielen konnten Ryan Reynolds davon abhalten, auch als normaler Hemdträger zu punkten. Als Guy bringt er den nötigen Optimismus in eine Welt voller Gewalt, Zerstörung und unsicherer Mannkinder. Insgesamt ist der Film chaotisch, herrlich abgedreht, saukomisch und hat dennoch erstaunlich viel Herz – mehr als man einem NPC in einem trashigen Online-Spiel jemals zugetraut hätte. Zwar zieht sich der Film etwas in Länge während der Momente des "echten Lebens", doch auch das hindert Free Guy nicht daran, ordentlich und vor allem unerwartet durchzustarten. Also gleich aufstehen, den Film ansehen und einen großartigen Tag haben!
    Kritik: Free Guy
    Handlung
    75%
    Schauspieler
    85%
    Humor
    90%
    Emotionen
    80%
    Visuelle Umsetzung
    85%
    User Rating: Be the first one !
  • Erscheinungsdatum: 13.08.2021
    Filmlänge: 115 Minuten
    FSK: 12
    Genre: , , , ,
    Regisseur:
    Besetzung: , , , , , ,
    Bildrechte: © Walt Disney Studios Motion Pictures Germany (2021)
  • YouTube

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Gesamtbewertung:

Stark
83%

Ryan Reynolds versucht sich diesmal als gewöhnlicher Typ in einer alles anderen als gewöhnlichen Stadt. Mit 'Free Guy' zeigt Regisseur Shawn Levy, dass selbst Spielfiguren auf den Putz hauen können. Überraschend clevere Komödie oder hohle Videospielwerbung? Wir machen den Beta-Test!

Das ist Free City!

Guy (Ryan Reynolds) lebt als gewöhnlicher Bankangestellter in Free City – einer chaotischen, verrückten und lächerlich brutalen Stadt, in der seine Bank ständig überfallen wird. Das ist auch kein Wunder: Free City ist nämlich nichts weiter als ein Massive Multiplayer Onlinespiel, bei dem die Spieler (gekennzeichnet durch eine Sonnenbrille) nach Belieben Chaos und Unheil anrichten können. Doch für die nicht spielbare Figur Guy ist diese Gewalt längst Alltag und so lebt er fröhlich sein programmiertes Leben vor sich hin.

Das ändert sich jedoch rapide, als er sich in die Spielerin Molotov Girl (Jodie Comer) verliebt und daraufhin aus seinem Alltagstrott ausbricht. Es geht sogar so weit, dass er sich einem Bankräuber wiedersetzt und dessen Brille an sich nimmt. Fortan sieht er die Welt durch die Augen eines Spielers.

Es begann damit, dass Guy (Ryan Reynolds) ausnahmsweise mal einen Cappuccino wollte...

Sogleich nutzt er die neu erlangten Fähigkeiten, um der mysteriösen Frau zu helfen. Doch als allererstes muss er auf ihr Level-Niveau. Dafür braucht er Erfahrungspunkte und diese holt er sich auf die unglaublichste und skandalöseste Weise – Indem er sämtlichen Einwohnern in seiner Stadt hilft!

Deadpool trifft Black Mirror

The Truman Show, The LEGO Movie, Westworld, Black Mirror, in gewisser Weise The Matrix, u.s.w. – Free Guy vereint von allem etwas. Die Idee von einer Figur, die feststellt, dass ihre Welt nicht real ist, ist nicht unbedingt neu. Dennoch schafft es Free Guy mit der nötigen Originalität frischen Wind in diese Prämisse zu bringen. Zwar setzt der Film klar auf Humor statt auf philosophische Analysen oder seelenzerreisende Erkenntnisse. Dennoch hat der Film erstaunlich viel Herz – welche trotz all der hirnlosen Gewalt im Hintergrund erfolgreich ausgelebt wird.

Und das verdanken wir nicht zuletzt Deadpool, der diesmal einen "ganz normalen Typen" spielt.

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Ryan Reynolds, der Normalo

Ausgerechnet Reynolds für die Rolle des gewöhnlichen Bankangestellten Guy auszuwählen, war ein Geniestreich. Es funktioniert einmalig: Der stets fröhliche und optimistische Guy, der trotz seines zerstörerischen Umfeldes allen Leuten einen großartigen Tag wünscht, wird von Reynolds unnachahmlich gespielt. Und selbst nachdem er aus seinem Alltag ausbricht, sich eine Spielerbrille aneignet und als heroischer "Blue Shirt Guy" eine Internetsensation wird – Guy verliert absolut nichts von seinem kindlichen Optimismus. Dabei ist es vor allem der Kontrast aus Guys aufrichtiger Heiterkeit und Reynolds aufgedrehtem Sarkasmus, der seine Szenen so einprägsam und so verdammt witzig macht. Tja, selbst in den freundlichsten Charakteren ist tief drin ein Deadpool versteckt, der raus will!

Am besten jedoch funktioniert Guy mit seiner seriöseren Hälfte: Jodie Comer spielt sehr leidenschaftlich die Spielerin Molotovgirl/Millie, die ihre eigenen mysteriösen Ziele verfolgt und dabei unbeabsichtigt das Fass ins Rollen bringt.

Molotov Girl (Jodie Comer) und Guy (Ryan Reynolds)

Molotov Girl (Jodie Comer) erkennt, dass man sehr wohl gute Männer in Videospielen kennenlernen kann.

Es ist hierbei vor allem die Dynamik mit Guy, die einfach hervorragend funktioniert. Nicht nur haben beide ein paar der besten Actionszenen, ihre Interaktionen sind einfach nur genial. Wenn sich Millie über Troll-Spieler auslässt und der naive Guy daraufhin denkt, dass Trolle existieren, weiß man – das Duo passt!

Bunte Fiktion, langweilige Realität

Wenn man sich je gefragt hat, wie sich NPCs (Nicht-spielbare Charaktere) in brutalen Spielen a la GTA Online fühlen – eine bessere Antwort wird man anderswo nicht erhalten. Wie die Spielfigur fröhlich und gelassen ihr Leben leben, während überall Spieler in lächerlichen Kostümen durch die Gegend schießen, plündern und morden, ist einfach herrlich bizarr. Hier muss man einen Lob aussprechen, wie kunterbunt Free City geworden ist. Man verkauft uns glaubhaft eine Welt, in der man mit Robotern durch die Gegend wandern und spontan eine Portal Gun aus dem Nichts ziehen kann, ohne das es befremdlich wirkt.  Wenn wir dann nochmal das überladene Interface durch Guys Augen sehen, würden wir auch liebend gern ins Spiel einsteigen (natürlich nur, um den NPCs zu helfen, versteht sich).

Doch irgendwann muss man wieder in die Realität. Und die ist nicht ganz so berauschend. Tatsächlich sind die Szenen außerhalb von Free City langatmiger. Nicht dass sie schlecht werden, doch sie neigen dazu, den Zuschauer kurzweilig aus der Handlung zu werfen. Im zweiten Handlungsstrang suchen die echte Millie und ihr ehemaliger Kollege Keys (Joe Keery) zusammen das schmutzige Geheimnis der Spielefirma hinter Free City. Dieser Handlungsstrang bietet die nötige Exposition, doch sie geht nicht immer fließend mit der Guy-Handlung einher und zieht den Film an einigen Stellen merklich in die Länge.

Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn man mehr aus Guys Perspektive gezeigt hätte. Die Stärke des Film zeigt sich nämlich dann, wenn Guy sich selbstständig an die neuen Situationen anpasst und zusammen mit dem Zuschauer lernt.

"Haben Sie keinen guten Tag, sondern einen großartigen Tag!"

Guy in Free Guy

Hollywood probiert Videospiele

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Wie hat Hollywood das gemacht? Die hatten noch nie ein Händchen für Videospiel-Verfilmungen oder Popkultur-Referenzen im Generellen. Im besten Fall wird es überhäuft mit Referenzen wie in Ready Player One. Oder aber man bekommt schamlose Werbeplatzierungen wie in Wreck' it Ralph 2 und im schlimmsten Fall Emoji - Der Film. Also was lief anders?

Zumal merkt man, dass die Autoren sich mit Videospielen zumindest inhaltlich auskennen. Sei es das Tea-Bagging, der Fortnite-Tanz, Skins oder andere Begriffe, die nicht jedem sofort klar sind. Diese Videospiel-Elemente sind ziemlich authentisch eingebracht. Ähnlich authentisch ist das Verhalten der Spieler und ihrer Avatare. Vor allem wenn man bedenkt, wie bizarr dieses Verhalten im realen Leben aussehen würde. Die Autoren sind auch nicht auf zahlreiche Referenzen angewiesen. Stattdessen beschränkt man diese auf ein paar Wenige, aber dafür sehr einprägsame Momente. Ein paar echte Twitch-Streamer Cameos geben dem noch die nötige Würze.

Ebenfalls wurden die technischen Videospiel-Elemente ziemlich elegant geregelt – indem man sie erheblich reduziert hat. Da der Fokus auf dem ahnngslosen Guy liegt, wird auf eine ausführliche Programmiersprache zum Großteil verzichtet, weshalb Hollywood sich diesmal weniger blamiert. Und obwohl vieles vom programmiertechnischen Standpunkt aus wahrscheinlich nicht viel Sinn macht, muss man sagen, dass die Autoren diesmal zumindest ansatzweise die Materie verstehen. Alleine die Idee, wieso Guy plötzlich ein Bewusstsein entwickelt, ist erstaunlich einfallsreich und deutlich besser als irgendwelche albernen Zufälle.

Zum Schluss gilt noch eine Entwarnung: Auch wenn die Videospiel-Elemente etwas abschreckend wirken könnten, muss man hier klar sagen: Selbst Nicht-Videospieler können den Film ohne Probleme verstehen.

Und ja, das gibt Bonuspunkte!

Fazit:

Die Welt braucht "Blue Shirt Guy"!

Free Guy ist eine echte Überraschung geworden. Weder eine bekannte Prämisse, noch Hollywoods Misserfolge mit Videospielen konnten Ryan Reynolds davon abhalten, auch als normaler Hemdträger zu punkten. Als Guy bringt er den nötigen Optimismus in eine Welt voller Gewalt, Zerstörung und unsicherer Mannkinder. Insgesamt ist der Film chaotisch, herrlich abgedreht, saukomisch und hat dennoch erstaunlich viel Herz – mehr als man einem NPC in einem trashigen Online-Spiel jemals zugetraut hätte.

Zwar zieht sich der Film etwas in Länge während der Momente des "echten Lebens", doch auch das hindert Free Guy nicht daran, ordentlich und vor allem unerwartet durchzustarten.

Also gleich aufstehen, den Film ansehen und einen großartigen Tag haben!

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