Die besten Filme der 60er Jahre

20 Filme der 60er die du gesehen haben solltest
Spoilerfrei!
Lesedauer: 18 Mins.

Unsere Jahrzehnte-Zeitreise geht einen weiteren Schritt in die Vergangenheit – in das Jahrzehnt der Swinging Sixties. Welche Filme der 60er haben unserer Meinung nach den Test der Zeit bestanden? In unserer neuen Topliste verzichten wir auf ein Ranking und präsentieren euch zwanzig Klassiker und Geheimtipps des Jahrzehnts in wertfreier Reihenfolge. 

20. Spiel mir das Lied vom Tod (1968)

Genre: Western
Originaltitel: Once Upon a Time in the West
FSK: 16
Nachfolger: Todesmelodie (1971) , Es war einmal in Amerika (1984)

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Worum geht's?

19. Jahrhundert, Goldgräberstimmung in den USA. Doch das „Gold“ liegt nicht in der Erde, sondern darauf: Das Schienennetz der Eisenbahn Richtung Pazifik wird zum Dreh- und Angelpunkt dieses Westerns über Machtkämpfe, Vergeltung und Gier. Jill (Claudia Cardinale), vom skrupellosen Frank (Henry Fonda) zur Witwe gemacht, kämpft um ihr Fleckchen Land, beschützt vom namenlosen Outlaw (Charles Bronson), der eine eigene Rechnung mit Frank hat.

Warum du 'Spiel mir das Lied vom Tod' sehen solltest

Wer keine Western mag, sollte diesen sehen. Von der Eröffnungsszene bis zum Finale entfaltet sich ein Schauspiel, welches äußerlich mit den schönsten Eindrücken des Westerns begeistert, im Kern aber zur Größe einer Oper aufblüht. Während andere Filme den Dreck für die Leinwand aufpolieren, zeigt Leone jede Falte und jedes Staubkorn. Der Soundtrack verleiht jeder Figur ein stimmiges Thema, die Geräusche bilden eine eigene Kulisse. Alles verdichtet sich in dramatischen Momenten, die vor Gefühlen derart überschäumen, dass es schwer ist, kalt zu bleiben.

"Ich habe solche Mäntel schon einmal gesehen, am Bahnhof. In den Mänteln waren drei Männer. Und in den Männern drei Kugeln."

Harmonica in Spiel mir das Lied vom Tod

 

 


19. Bullitt (1968)

Genre: Thriller
Originaltitel: Bullitt
FSK: 16

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Worum geht's?

Auf den heißen Straßen San Franciscos schläft das Verbrechen nie, doch auch die Polizei ist auf dem hügeligen Asphalt unterwegs. Allen voran Lieutenant Frank Bullitt (Steve McQueen) mit seinem Ford Mustang. Was für ihn mit einem Auftrag als Personenschützer beginnt, entwickelt sich zu einer wilden Hatz durch einen Irrgarten von falschen Fährten, Handgefechten und Verfolgungsjagden auf vier Reifen.

Warum du 'Bullitt' sehen solltest

In der Geschichte der Actionfilme mangelte es nie an Verfolgungsjagden in Autos. Es hat etwas faszinierendes, wenn der Kampf Mensch vs. Mensch sich plötzlich hinters Steuer verlagert. Und selten war die Hatz über Asphalt so elegant, smooth und cool wie hier. Der jazzige Soundtrack von Lalo Schifrin tut sein Übriges. Im eigenen Auto sollte man ihn besser nicht einlegen, denn man läuft Gefahr, Punkte in Flensburg zu sammeln. Die Story dieses Cop-Klassikers ist verworren und nicht besonders einfach zu verfolgen, dennoch trägt McQueen sie locker auf seinen Schultern.

"VROOOOOM"

Ford Mustang in Bullitt

 

 


18. Lawrence von Arabien (1962)

Genre: Historienfilm, Monumentalfilm
Originaltitel: Lawrence of Arabia
FSK: 12

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Worum geht's?

Der Offizier und Schöngeist T.E. Lawrence (Peter O’Toole) wird im 1. Weltkrieg nach Arabien entsandt, um im Dienste der britischen Armee gegen die Türkei zu kämpfen. Lawrence gelingt die Annäherung an die Araber, zu Sherif Ali (Omar Sharif) entsteht eine tiefe Freundschaft. Mit Respekt vor der fremden Kultur, Starrsinn und Mut gelingt es Lawrence, verfehdete Stämme gegen den gemeinsamen türkischen Feind zu vereinen. Dass seine neu gewonnenen Freunde und Verbündeten nur Schachfiguren im britischen Spiel sind, erkennt er zu spät.

Warum du 'Lawrence von Arabien' sehen solltest

Es gibt Klassiker und Klassiker. Dieser Monumentalfilm hat fast 60 Jahre auf dem Buckel und läuft allen modernen Sehgewohnheiten entgegen – und genau das macht ihn so großartig. Streaming in Ehren, doch dieser Film gehört auf die Leinwand wie kaum ein anderer. Und: Geduld. Dieser Film benötigt Zeit – und davon gibt es in der Wüste reichlich. Vom endlosen Horizont gehen wir bis in die Feinheiten der menschlichen Psyche, es herrscht durchdachte Balance zwischen Massenszenen und intimen Momenten, sowohl schönen als auch tragischen. Und, so abgedroschen es klingt, die großen Momente dieses Films sind unvergesslich. Wirklich.

"Der Trick, William Potter, ist, sich nichts daraus zu machen, dass es weh tut."

T.E. Lawrence in Lawrence von Arabien

 

 


17. Urteil von Nürnberg (1961)

Genre: Gerichtsfilm
Originaltitel: Judgment at Nuremberg
FSK: 12

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Worum geht's?

Im vom Krieg zerstörten Nürnberg beginnt 1948 ein Prozess gegen vier ehemalige Richter, die im NS-Staat für Kriegsverbrechen verantwortlich waren. Der von der US-Besatzung eingesetzte Richter Haywood (Spencer Tracey) arbeitet sich in den Fall ein. Gleichzeitig versucht er, seiner Vermieterin (Marlene Dietrich) und der Bevölkerung näherzukommen, um zu verstehen, wie ein Volk derartige Verbrechen tragen konnten. Der talentierte Anwalt Hans Rolfe (Maximilian Schell) geht leidenschaftlich in die Verteidigung der Angeklagten und lässt das zunächst klare Urteil immer wieder ins Wanken geraten.

Warum du 'Urteil von Nürnberg' sehen solltest

Gerichtsfilme sind wirkliche Evergreens des Kinos, doch auch eine immense Herausforderung: Es gibt weder Action, noch Totale oder Ablenkung, alles fokussiert sich auf die Menschen, ihre Dialoge und ihr Schauspiel. Und davon gibt es in diesem Klassiker wirklich Hochkarätiges zu entdecken. Schells Darstellung des charismatischen Rhetorikers Rolfe katapultierte ihn zu internationalem Ruhm und hat in den letzten 60 Jahren keine Patina angesetzt. Ein Film über den Schrecken der aus Gehorsam hervorgehen kann, so spannend erzählt, dass sich manches aktuelle Justiz-Drama eine Scheibe abschneiden kann.

"Wir müssen vergessen, wenn wir weiterleben wollen."

Frau Berthold in Das Urteil von Nürnberg

 

 


16. Belle de Jour – Schöne des Tages (1967)

Genre: Erotik, Drama
Originaltitel: Belle de Jour
FSK: 16

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Worum geht's?

Alles läuft im Leben von Séverine (Catherine Deneuve) rund, doch im Ehebett kommt keine Stimmung auf. Nachts träumt sie von sexuellen Begegnungen, die so gar nicht in das bürgerliche Leben passen. Um ihre BDSM-Leidenschaft auszuleben, trifft sich Séverine tagsüber in einem edlen Bordell mit Männern wie dem rauen Marcel (Pierre Clémenti). Zwischen der Liebe zu ihrem Mann und dem Erforschen der eigenen Lust hin- und hergerissen, erlebt sie, wie die schönste Nebensache der Welt unser Leben bestimmen kann.

Warum du 'Belle de Jour – Schöne des Tages' sehen solltest

Wenn Filme Träume erzählen, so sind dies die unterbewussten, verdrängten Träume einer Frau, die spürt, dass ihrem Leben etwas fehlt. Als sie beginnt, dem Echo ihrer Träume nachzugehen, ist dies eine Reise mit ungewissem Ausgang. Catherine Deneuve wird vom naiven Unschuldslamm zur selbstbestimmten Frau und tut worauf sie, im wahrsten Sinne, „Lust“ hat. Trotz dem Pendeln zwischen Wunsch und Realität gradlinig erzählt, gleichsam verwirrend und erhellend – wie Träume eben sind.

"Was bringt mir deine Zärtlichkeit?"

Séverine in Belle de Jour – Schöne des Tages

 

 


15. Katzelmacher (1969)

Genre: Drama
FSK: 16

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Worum geht's?

Tristesse und Antriebslosigkeit definiert das Leben einer Münchener Clique. Liebschaften sind reiner Zeitvertreib, während man zwischen Wohnung und Kneipe die Jugendjahre totschlägt. Der griechische Gastarbeiter Jorgos (Rainer Werner Fassbinder) wird zur Zielscheibe für den aufgestauten Frust. Über ihm entlädt sich der explosive Cocktail aus Langeweile, Aggression und Neid. Der bescheidene Migrant erlebt die volle Wucht der Ablehnung.

Warum du 'Katzelmacher' sehen solltest

Wer sich in Deutschland zu wohl fühlt, sollte einen Fassbinder-Film sehen. Der Münchner war nicht nur ein begnadeter Filmemacher, sondern vor allem ein scharfer Beobachter seiner Mitmenschen. Von den kleinsten Macken bis zur größten Niedertracht wimmeln seine Filme vor Figuren, die so zeitlos deutsch sind, dass es unheimlich ist. Der Film ist ein Zeitdokument, welches nicht verurteilt, sondern beobachtet. Die Figuren sind ebenso exemplarisch wie auch tragisch und brechen mit dem Irrglauben, dass im Jahr 1968 alle jungen Menschen politisch links standen. Aus Frust geborene Aggression gibt es immer, in der BRD und überall.

"Ich muss leben – das ist alles."

Rosy in Katzelmacher

 

 


14. Iwans Kindheit (1962)

Genre: Drama, Kriegsfilm
Originaltitel: Iwanowo Detstwo
FSK: 16

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Worum geht's?

Die Kindheit von Iwan (Kolja Burljajew) ist vom Krieg geprägt. Als Waise streift er einsam durch die Kriegsschauplätze und verdient sich Anerkennung als Laufbursche an der Frontlinie. Dort herrscht einerseits ein stagnierender Krieg, in dem es kein vor und zurück geht, doch auch menschliche Emotionen wie Liebe und Freundschaft blühen zwischen Asche und Schmutz auf.

Warum du 'Iwans Kindheit' sehen solltest

Obwohl Tarkowski vor allem für seine Filme über außerweltliche Phänomene bekannt wurde, war er doch immer auch ein Chronist der russischen Seele. Die Ernsthaftigkeit, Bedeutungsschwere und Poesie ist im internationalen Kriegsfilm einzigartig. Eingefangen ist die Geschichte in unvergesslichen Bildern, welche die Front als entrückte Zwischenwelt darstellen. Für den Jungen Iwan ist es die einzige Welt, die er je kennenlernte. Durch seine Kinderaugen wirkt sie fantastisch, naiv, traumhaft und doch unglaublich einsam und kalt.

"In einem tiefen Brunnen kannst du einen Stern sehen, selbst am hellichten Tag"

Iwans Mutter in Iwans Kindheit

 

 


13. The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz (1969)

Genre: Western
Originaltitel: The Wild Bunch
FSK: 16

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Worum geht's?

Pike (William Holden) und seine Bande sind echte Oldtimer. Während bereits die ersten Autos durch den Wilden Westen rollen, rauben sie zu Pferd Banken aus. Nach einem misslungenem Coup sind die Banditen entgültig pleite, vom Gesetz gejagt und müde – Auslaufsmodelle, in der Wüste gestrandet. Als sie an den brutalen mexikanischen General Mapache (Emilio Fernández) geraten, kommt es zu einem Showdown, in dem Pike und seine Freunde das letzte mal dem Horror, der sich manchmal als Heldentum verkleidet, ins Gesicht schauen.

Warum du 'The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz' sehen solltest

Der Western ist das vielleicht ursprünglichste aller Genres der US-Filmindustrie. In den 1950er auf einem Höhepunkt, mit beeindruckenden Impulsen aus Europa konfrontiert, stellte sich in den 60ern die Frage, ob dieses alte Genre in „New Hollywood“ überhaupt noch überlebensfähig ist. Sam Peckinpah antwortete mit einer allegorischen Geschichte über alte Desperados in einer sich veränderten Welt. Fast wirkt es wie ein Abschiedsbrief an eine verlorene Ära, wenn die Helden, den Colt in der Hand, vom Maschinengewehr, dem brandneuen Schrecken des 1. Weltkriegs, niedergemäht werden. Die Bilder sind ebenso brutal wie stilprägend – jede Blutfontäne in einem Quentin Tarantino-Film erinnert an diesen Klassiker.

"Wir träumen alle davon, wieder Kind zu sein. Selbst die Schlimmsten von uns. Die am meisten vielleicht"

Don José in The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz

 

 


12. Zwei glorreiche Halunken (1966)

Genre: Western
Originaltitel: Il Buono, il Brutto, il Cattivo
FSK: 16

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Worum geht's?

Der namenlose „Blondie“ (Clint Eastwood) streift durch die Wüste und schlägt sich mit Gaunereien und Kopfgeldjagden durch. Durch Wirrungen wird er in eine Schatzsuche verwickelt, die ihn und Sentenza (Lee van Cleef) quer durch das chaotische Amerika des US-Bürgerkriegs führen. „Gute“ und „Böse“ gibt es nicht wirklich, denn am Ende gibt es für jeden nur ein Ziel: die vergrabene Kiste mit 200.000 Dollar.

Warum du 'Zwei glorreiche Halunken' sehen solltest

Gerade der Western lebte häufig von einer strikten Grenzziehung, hier die Guten, da die Bösen. Während in Hollywood diese Ordnung langsam erodierte, warf Sergio Leone sie komplett über Bord – seine Figuren befinden sich jenseits aller moralischen Grenzen und tun, was sie sich in den Kopf setzen. Aller Glamour wird beiseitegeschoben und ein Italiener erzählt eine Geschichte des Wilden Westens, die der Realität in ihrer Schmutzigkeit, Brutalität und Willkür wohl näher kommt, als es sich US-Filmer trauten.

"Der Blitz soll dich beim Scheißen treffen!"

Tuco in Zwei glorreiche Halunken

 

 


11. Rosemaries Baby (1968)

Genre: Horror, Drama
Originaltitel: Rosemary's Baby
FSK: 16

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Worum geht's?

Rosemarie (Mia Farrow) ist endlich schwanger! Nun steht dem Familienglück scheinbar nichts mehr im Weg und auch in der neu bezogen Wohnung wird es für sie und ihren Mann Guy (John Cassavetes) richtig gemütlich. Doch die Nachbarn werden bald immer zudringlicher und all die Einladungen, Aufmerksamkeiten und spontanen Besuche werden zu einer Belastung, als sie sich immer mehr in Rosemaries Leben einmischen. Wollen die Menschen um sie herum nur ihr bestes – oder ist eine Verschwörung gegen Rosemarie im Gange?

Warum du 'Rosemaries Baby' sehen solltest

Weibliche Selbstbestimmung, der Glaube an eine Verschwörung von kinderfressenden Geheimbünden, die katholische Kirche und ihre Auswirkung auf die menschliche Biographie – wer denkt, all dies sind aktuelle Themen, wird überrascht feststellen, dass sie bereits Ende der 1960er die Menschen umgetrieben haben. Abseits aller Klischees ist dies ein unheimlich intelligenter Horrorfilm, der die Zuschauer:innen trotz weniger Schockmomente lange Zeit nicht loslässt. Bis zuletzt tappen wir im Dunkeln und rätseln, ob die Verschwörung real ist oder die Hauptfigur ihrer eigenen Fantasie auf den Leim geht.

"Das ist kein Traum, das passiert in Wirklichkeit!"

Rosemary in Rosemaries Baby

 

 


10. Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (1964)

Genre: Satire, Kriegsfilm
Originaltitel: Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb
FSK: 12

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Worum geht's?

Inmitten des kalten Krieges beschließt Brigadegeneral Jack D. Ripper (Sterling Hayden) auf eigene Faust einen Erstschlag auf Russland zu initiieren. Durch ein Schlupfloch im Regelwerk der Politik gelingt es ihm, sich über jegliche andere Entscheidungsmacht hinwegzusetzen und schickt mehrere Flugzeuge gen Russland in Richtung eines atomaren Vernichtungskrieges. Der Grund? Er vermutet eine kommunistische Verschwörung, welche die “wertvollen Körpersäfte” der Amerikaner im Visier hat. Während Ripper alle Kommunikation blockiert und die Flugzeuge unaufhaltsam ihrem Ziel entgegensteuern, versucht die chaotische Regierung rund um Präsident Muffley (Peter Sellers) alles, um die Katastrophe abzuwenden.

Warum du 'Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben' sehen solltest

Unmittelbar nach der beinahen Eskalation des kalten Krieges während der Kubakrise, schuf Regielegende Stanley Kubrick mit Dr. Seltsam eine bitterböse Satire, die die wahnsinnige Politik des kalten Krieges makaber an den Pranger stellte. Gefangen zwischen angespannter Bestürzung und absurder Situationskomik verfolgen wir die meist planlosen Figuren, die ihr Schicksal durch eine irrsinnige Entscheidung nach der anderen Schritt für Schritt besiegeln. Kubrick gelang hiermit eine der zielsichersten Satiren der Filmgeschichte, die in ihrer Darstellung einer überforderten Politik auch heutzutage stellenweise schmerzhaft relevant daherkommt.

"Aber meine Herren! Sie können doch hier nicht kämpfen. Dies ist das Kriegsministerium!"

Präsident Muffley in Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

 

 


9. Psycho (1960)

Genre: Thriller
Originaltitel: Psycho
FSK: 12

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Worum geht's?

Auf der Suche nach einem Neustart stiehlt Marion Crane (Janet Leigh) 40.000 Dollar von ihrem Chef und flieht mit dem Auto aus der Stadt. Doch kaum aufgebrochen, wird sie bereits von Verfolgungswahn und Bedrohungsängsten geplagt. Immer mit einem Blick im Rückspiegel fährt sie schließlich vom Highway ab und sucht Zuflucht im abgelegenen Bates Motel, welches einige düstere Geheimnisse für Marion bereithält.

Warum du 'Psycho' sehen solltest

Sehgewohnheiten verändern sich. So gelingt es vielen Filmen, die früher die Massen bewegten, heutzutage kaum noch Anschluss im Mainstream zu finden. Wo Horrorfilme wie Dracula aus den 30ern damals für Gänsehaut und aufgestellte Nackenhaare sorgten, sind sie heute eher charmante und kaum beängstigende Nostalgietrips. Alfred Hitchcock beweist, besonders durch sein Meisterwerk Psycho, dass das jedoch keine Faustregel sein muss. Psycho spielt geschickt mit der Zuschauerperspektive, nimmt überraschende Wendungen und sorgt für Hochspannungsszenen, die damals wie heute das Blut in den Adern gefrieren lassen. Hitchcock wusste schon damals alle Mittel des Filmes zum perfekten Thriller zu kombinieren, wodurch er den Grundstein für ganze Genres legte. 

"Der beste Freund eines Mannes ist seine Mutter."

Norman Bates in Psycho

 

 


8. Persona (1966)

Genre: Drama
Originaltitel: Persona
FSK: 12

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Worum geht's?

Obwohl sie komplett gesund erscheint, hat die berühmte Schauspielerin Elisabeth Vogler (Liv Ullmann) nach ihrer letzten Theateraufführung abrupt aufgehört zu sprechen. In Angesicht des medizinischen Rätsels wird die Krankenschwester Alma (Bibi Andersson) damit beauftragt, sich um die teilnahmslose Künstlerin zu kümmern und ihr Gesellschaft zu leisten. So reisen beide auf der Suche nach Ruhe und Erholung in ein idyllisches Sommerhaus auf einer abgelegenen Insel. In der ungestörten Zweisamkeit formt sich eine starke Bindung zwischen den beiden Frauen und Alma beginnt der schweigend zuhörenden Elisabeth ihre innersten Geheimnisse auszubreiten.

Warum du 'Persona' sehen solltest

Noch Jahrzehnte später versuchen Filmliebhaber:innen Ingmar Bergmanns surrealistischen schwarz-weiß Film in Gänze zu durchdringen. Schon vor der eigentlichen Handlung, konfrontiert Persona das Publikum bereits mit provokanten Bildern wie nackten Körpern, ausblutenden Tieren oder ans Kreuz genagelten Händen. Doch damit nicht genug: Die darauffolgende Geschichte rund um Alma und Elisabeth entzieht sich damals wie heute jeder gängigen Struktur und stapelt verschachtelte Bedeutungsebenen aufeinander, die von Identitätssuche bis zum Medium Film selbst nachdenken. Trotz, oder gerade wegen dieser unnahbaren Atmosphäre ist Persona jede Sekunde faszinierend andersartig – wie ein düsterer, hoch spannender Albtraum.

"Ich frage mich, ob dein Wahnsinn nicht der Schlimmste ist. Du benimmst dich so gut, dass jeder dir glaubt. . jeder außer mir, denn ich weiß, wie verdorben du bist."

Alma in Persona (frei übersetzt)

 

 


7. Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7 (1962)

Genre: Drama
Originaltitel: Cléo de 5 à 7
FSK: 12

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Worum geht's?

Nichts Handfestes deutet darauf hin, doch die berühmte Popsängerin Cleo (Corinne Marchant) ist fest davon überzeugt, dass sie in Kürze an einer Krebserkrankung sterben wird. Um ihre Vermutung zu untermauern, veranlasst sie eine Untersuchung, auf deren Ergebnis sie anschließend zwei Tage warten muss. Während Cleo die Minuten bis dahin zählt, spaziert sie durch das lebendige Paris, trifft sich mit Freunden und Bewunderern und beobachtet das Treiben um sich herum. Stets mit dem Gedanken einer Diagnose im Hinterkopf, deren Ergebnis sie sich bereits sicher ist.

Warum du 'Cleo – Mittwoch zwischen 5 und 7' sehen solltest

Wie fühlt sich die Welt durch in der Haut einer Frau an, die von ihrem baldigen Tod überzeugt ist? Angnes Vardas französischer Klassiker zwingt das Publikum praktisch dazu, die Welt durch diese Perspektive zu betrachten. In Echtzeit und ohne einen deutlichen Spannungsbogen warten die Zuschauer:innen gemeinsam mit Cleo auf ihr Testergebnis. In diesen zwei Stunden zwischen 5 und 7 entfaltet der Film eine feinfühlige Mischung aus Drama und leichter Komödie und zeichnet das Bild eines Paris, welches durch Cleos Augen in einem melancholischen Detailgrad erblüht.

"Ich habe vor allem Angst  vor Vögeln, Stürmen, Aufzügen, Nadeln und nun diese große Angst vor dem Tod. . ."

Cleo in Cleo - Mittwoch zwischen 5 und 7

 

 


6. Das süße Leben (1960)

Genre: Drama
Originaltitel: La Dolce Vita
FSK: 12

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Worum geht's?

Inmitten der High Society Cafés und Nachtclubs der Stadt zieht der römische Klatschjournalist Marcello (Marcello Mastroianni) durch das Treiben der Oberschicht. Immer auf der Suche nach der neusten Schlagzeile, umgibt sich Marcello Tag für Tag mit neuen Gesichtern und den unerreichbaren Stars und Sternchen. Während er zunächst vom ausladenden Lifestyle der Schönen und Reichen geblendet ist, beginnt der Reporter sein Leben zwischen flüchtigen Bekanntschaften und dekadenten Feiern allmählich zu hinterfragen.

Warum du 'Das schöne Leben' sehen solltest

Federico Fellini entführt das Publikum in Das süße Leben in einem träumerisch beobachtenden Tempo in die fremde Welt der römischen Upper Class. Mit Marcello als Ankerpunkt breitet der Film episodenartige die unterschiedlichsten Schauplätze aus, welche immer tiefer in eine konsumorientierte Gesellschaft blicken lassen, in welcher der Protagonist allmählich versinkt. Der Rausch-ähnliche Sog des Filmes, die zauberhaften Bilder und zeitlose Momente reiner Kinomagie lassen dabei selbst die beinahe drei Stunden Laufzeit wie im Flug vorbeiziehen und sorgen dafür, dass man sich selbst beinahe zwischen den betörenden Melodien des süßen Lebens verliert. 

"Das erbärmlichste Leben in Freiheit ist besser als eine in dieser Gesellschaftsordnung verankerte Existenz."

Steiner in Das süße Leben

 

 


5. Das Appartement (1960)

Genre: Komödie, Drama
Originaltitel: The Apartment
FSK: 16

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Worum geht's?

Bud Baxter (Jack Lemmon) arbeitet einen austauschbaren Schreibtischjob in einer gesichtslosen New Yorker Versicherungsgesellschaft. Sein Traum, die Karriereleiter höher zu klettern, dauert für gewöhnlich Jahre, bis sich Bud plötzlich die Gelegenheit bietet, die Gutverdiener-Etagen der Firma wie im Flug zu erklimmen. Er stellt sein gut gelegenes Apartment für seine Vorgesetzten bereit, die dieses für das diskrete Ausleben ihrer Seitensprünge nutzen. Als Bud sich allerdings selbst in die Fahrstuhlführerin Fran Kubelik (Shirley McLaine) verliebt, bringen ihn die Eskapaden in seinem Apartment zunehmend in Schwierigkeiten.

Warum du 'Das Appartement' sehen solltest

Zwei einsame Seelen, das romantisches Weihnachtssetting und eine absurde Geschichte rund um das titelgebende Apartment – Auf den ersten Blick könnte Das Apartment beinahe als klassische Romcom durchgehen. Doch obwohl all diese Zutaten Teil der Gesamtmischung sind, ist der Film viel mehr als das. Wie schon zuvor gelang Billy Wilder mit Das Apartment der schwierige Balanceakt auf der Grenze zwischen Komik und erschütternder Tragik. So etabliert der Film Handlungselemente, die zunächst zum Lachen bringen, doch im weiteren Geschehen immer mehr zu einem mulmigen Bauchgefühl beitragen. Ohne dabei endgültig in eine pessimistische Grundstimmung abzurutschen, erzählt Das Apartment eine ernste Geschichte mit schweren Themen, in dessen Mitte allerdings immer noch das Herz einer liebenswürdigen Komödie schlägt – So muss Genremix!

"Der Spiegel hat einen Sprung."
"Ja, ich weiß. Er passt zu mir, weil er mich so zeigt, wie ich mich fühle."

Bud Baxter und Fran Kubilik in Das Appartement

 

 


4. Harakiri (1962)

Genre: Action, Samuraifilm
Originaltitel: Seppuku
FSK: Nicht geprüft

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Worum geht's?

Während eines anhaltenden Friedens im Land taucht Samurai Hanshiro Tsugumo (Tatsuya Nakadei) auf der Schwelle des Ichy-Anwesend auf und bittet darum, einen rituellen Selbstmord durchführen zu dürfen – ein Harakiri. In den Zeiten des Friedens fand der herrschaftslose Hanshiro keine neue Anstellung und sucht, seiner Lebensaufgabe beraubt, den letzten Ausweg in einer ehrenvollen Selbsttötung im Hofe des Ichy-Clans. Als die Durchführung des Harakiri näherrückt, kommen jedoch Hintergründe ans Licht, die Hanshiros Absichten in ein anderes Licht rücken.

Warum du 'Harakiri' sehen solltest

Obwohl Bilder und Trailer den Anschein erwecken, dass es sich bei Harakiri um einen Samurai-Actionklassiker voll schwingender Katanas handelt, nehmen diese Momente kaum mehr als zehn Minuten des Filmes ein. Ja, Harakiri liefert atemberaubende Zweikämpfe auf von Wind und Regen durchpeitschten, weiten Feldern, doch der Fokus liegt stets auf dem kleinen, isolierten Innenhof des Ichy-Anwesens. Ähnlich einem Kammerspiel duellieren sich die Charaktere hier mit Wortgefechten, die tiefer schneiden als jeder Schwertkampf. Rund um das Kernthema des rituellen Selbstmordes spinnt Harakiri eine ethische Debatte rund um Ehre und Nächstenliebe, die statt einer Weiterführung viel mehr eine Dekonstruktion des Samurai-Genres verkörpert.

"Was heute anderen widerfährt, könnte morgen dein eigenes Schicksal sein."

Hanshiro Tsugumo in Harakiri (frei übersetzt)

 

 


3. Schloß des Schreckens (1961)

Genre: Horror
Originaltitel: The Innocents
FSK: 16

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Worum geht's?

Als das alte Kindermädchen überraschend verstirbt, wird die junge Miss Giddens (Deborah Kerr) beauftragt, um sich auf einem abgelegenen Anwesen um die beiden Kinder Flora (Pamela Franklin) und Miles (Martin Stephens) zu kümmern. Schnell baut Miss Giddens eine enge Bindung zu den Kindern auf und fügt sich nahtlos in den Alltag ein. Nur die Geschichte ihrer verstorbenen Vorgängerin lässt sie nicht los, weshalb sie beginnt, den geisterhaften Mantel des Schweigens von der düsteren Geschichte des Anwesens zu lüften.

Warum du 'Schloß des Schreckens' sehen solltest

Ob Hereditary, Midsommar oder It Follows, heutzutage sind sich Cineasten einig, dass die großen Werke des Horror-Genres nach mehr als bloßen Schockmomenten streben sollten. Genau wie diese Filme die Mittel des Horrors verwendeten, um tiefere Geschichten über Verlust, Traumata oder Einsamkeit zu erzählen, nutze Schloß des Schreckens seinen Grusel bereits 1961 für eine brillante Charakterstudie. Miss Giddens wortwörtlicher Horrortrip im alten Bly-Anwesen offenbart sich dem Zuschauer zwar nie vollkommen, doch der Film streut in cleveren Dialogen und kleinen Momenten genug Brotkrumen, um sich langsam ein eigenes Bild der Geschehnisse zusammenzupuzzlen. Spukt es wirklich oder begleiten wir einen langsamen Abstieg in den Wahnsinn? Im Endeffekt sind viele dieser Entscheidungen uns überlassen – wie es bei einem genialen Horrorfilm oft der Fall ist.

"Trete ein, mein Herr. Komm aus deinem Gefängnis. Komm aus deinem Grab, denn der Mond ist aufgegangen. Willkommen, mein Herr."

Miles in Schloß des Schreckens

 

 


2. Achteinhalb (1963)

Genre: Drama, Autobiografie
Originaltitel: 8 1/2
FSK: 16

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Worum geht's?

Nach vielen erfolgreichen Filmprojekten verliert der Regisseur Guido Ansemli (Marcello Mastroianni) jegliche Inspiration und den Antrieb für seinen nächsten großen Film. Während er versucht sich zurückzuziehen, wächst ihm sein Projekt allerdings langsam überm Kopf zusammen, als Produzenten, Schauspieler und die Presse ihn zunehmend bedrängen. Entfremdet von seinem Umfeld und der Kunst beginnt Guido seinen Ausweg in Erinnerungen und fantastischen Tagträumen zu suchen.

Warum du 'Achteinhalb' sehen solltest

Fellinieusque – die Filme des italienischen Regisseurs prägten das Kino so stark, dass sie sogar ihren eigenen Begriff hervorbrachten. Dabei wird etwas als Felliniesque bezeichnet, wenn es surreal oder fantastisch wirkt, zwei Attribute, die im Fall von 8 ½ den Nagel auf den Kopf treffen. Ohne klar erkenntliche Übergänge gleitet der Film zwischen Traum und Realität, Gegenwart und Vergangenheit und blickt dabei immer tiefer in die zerrissene Natur des Künstlers. Eine Thematik, die 8 ½ gleichzeitig zu Fellinis intimsten Werk macht, da der Regisseur durch Guidos Geschichte seine eigene Schaffenskrise verarbeitete.

"Eine Krise! Totaler Mangel an Einfällen! Was ist, wenn es nicht nur eine Vorübergehende ist, mein Verehrtester?"

Guido in Achteinhalb

 

 


1. 2001 - Odyssee im Weltraum (1968)

Genre: Science Fiction
Originaltitel: 2001: A Space Odyssey
FSK: 12

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Worum geht's?

Jahrhunderte in der Vergangenheit taucht in der afrikanischen Savanne plötzlich ein schwarzer Monolith auf, der die Entwicklung der damaligen Vormenschen schlagartig antreibt. Im Jahr 2001 wird der Monolith von Wissenschaftlern in einem Krater auf dem Mond wiederentdeckt. Als diese herausfinden, dass das mysteriöse Objekt ein elektromagnetisches Signal an den Jupiter sendet, wird die fünfköpfige Besatzung der Discovery One samt Bordcomputer HAL 9000 Richtung Jupiter gesandt, um dem Ursprung des Monolithen auf den Grund zu gehen.

Warum du '2001 - Odyssee im Weltraum' sehen solltest

Im Jahr 1968 sprengte Stanley Kubrick mit 2001: Odyssee im Weltraum die damaligen Vorstellungen von dem, was Science Fiction sein kann in einem bisher ungekanntem Ausmaß. In drei Akten spannte der legendäre Regisseur ein monströses Epos der Menschheitsgeschichte, das durch seine technische Perfektion und philosophischen Gedankenspiele weltweit für offene Kinnladen und verknotete Gehirne sorgte. Richtungsweisend war dabei die meisterhafte Verknüpfung von revolutionären Spezialeffekten mit den großen Fragen der menschlichen Existenz. In den Kubrick-typischen Bildern erzählt 2001 ein hochkomplexes Themenpuzzle, welches sich von den ersten Schritten der Menschheit bis zum Kampf gegen künstliche Intelligenz erstreckt. 

"Gehirne der Serie 9000 sind die besten Computer die jemals gebaut worden sind. Kein Computer der Serie 9000 hat jemals einen Fehler gemacht oder unklare Informationen gegeben - wir irren uns nie."

HAL 9000 in 2001 - Odyssee im Weltraum

 

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