Die besten Filme der 2010er

20 Filme der 2010er die du gesehen haben solltest
Spoilerfrei!
Lesedauer: 19 Mins.
Jugendgefährdende Inhalte
Titelbild zur Topliste "Die besten Filme der 2010er"

Die 2010er stehen unter der großen Fahne des Superheldenkinos. Mit The Avengers kamen die Helden des ganzen Jahrzehnts das erste Mal zusammen und auch Batman und Co. wurden für ein neues Universum neu interpretiert. Doch die 2010er hatten noch einiges mehr zu bieten als flatternde Umhänge und bunte Masken. Diese Liste gibt einen Überblick über die absoluten Highlights und die besten Geheimtipps des vergangenen Jahrzehnts

20. Lady Bird (2017)

Genre: Coming of Age
Originaltitel: Lady Bird
FSK: 0

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Worum geht’s?

Die rebellische Christine „Lady Bird“ (Saoirse Ronan) hat genug von dem Kleinstadtleben in ihrer Heimat Sacramento. Gegen den Willen ihrer Mutter bewirbt sie sich aus dem Grund bei mehreren Colleges in New York und hofft darauf, ihrer Umgebung endlich entfliehen zu können. Doch in den letzten Monaten vor dem Collage sammelt Christine etliche neue Erfahrungen und beginnt allmählich doch Schönheit in ihrer Heimat zu sehen.

Warum du 'Lady Bird' sehen solltest

Greta Gerwig gelingt es in ihrem lebensfrohen Regiedebut Lady Bird die schwierige und verwirrende Zeit zwischen dem Erwachsenenalter und der Kindheit authentischer einzufangen, als die meisten Coming-of-Age Filme des Jahrzehnts. Das liegt daran, dass der Film nicht davor zurückschreckt auch die peinlichen und unangenehmen Momente des Teenager-Alters zu zeigen, was es nicht schwer macht, sich nostalgisch an die eigene Vergangenheit zurückzuerinnern. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Filmes ist die einzigartige Beziehung zwischen Lady Bird und ihrer Mutter (Laurie Metcalf), die sowohl eine tiefe Liebe als auch Kommunikationsprobleme und Entfremdung ausstrahlt. Dies und viel mehr wirkt zusammen und macht Lady Bird zu einer herzerwärmenden und bittersüßen Geschichte voller lebensnaher Figuren und herrlicher Situationskomik.

"Ich will einmal erleben, dass der Song 'New York Groove' läuft, und wie'n Soundtrack zu meinem Leben passt."

Lady Bird in Lady Bird

 

 


19. Whiplash (2014)

Genre: Drama
Originaltitel: Whiplash
FSK: 12

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Worum geht’s?

Whiplash erzählt die Geschichte von Andrew Nieman (Miles Teller) - einem 19-jährigen Jazz-Schlagzeuger, der als einer der Großen in die Musikgeschichte eingehen will. Er kommt seinem Ziel einen großen Schritt näher als Terrence Fletcher (J.K. Simmons), ein renommierter Dozent an dem Shaffer Conservatory of Music, ihn in seine Studioband aufnimmt. Um Andrew zu Höchstleistungen anzuspornen schreckt Fletcher jedoch vor nichts zurück.

Warum du 'Whiplash' sehen solltest

Whiplash zeichnet sich vor allem durch das Psycho-Duell der Hauptdarsteller aus, welches durch die fantastischen Darstellungen von Miles Teller und J. K. Simons getragen wird. Durch den ambitionierten und aufopferungsvollen Nachwuchsmusiker auf der einen und den besitzergreifenden und tyrannischen Mentor auf der anderen Seite, erzählt der Film mit nervenaufreibender Dynamik von einem verbitterten Kampf  um Respekt und die Erfüllung von Träumen, bei dem der Protagonist sich immer weiter von sich selbst distanziert. Aber auch die unfassbare Kameraarbeit, die geradlinige Erzählweise und der famose Soundtrack machen Whiplash zu einem der besten Filme der 2010er Jahre.

"Da sind zwei Worte in unserem Sprachschatz, die verdammt schädlich sind. Sie lauten: Gut gemacht."

Fletcher in Whiplash

 

 


18. Hereditary - Das Vermächtnis (2018)

Genre: Drama Originaltitel: Hereditary FSK: 16
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  Worum geht’s? Nach dem Tod der Großmutter scheint die Familie rund um Annie Graham (Toni Collette) plötzlich von einer dunklen Präsenz und mysteriösen Ereignissen verfolgt zu sein. Als kurz darauf eine weitere Tragödie die Familie erschüttert, bricht das Grauen über den Grahams herein und die von Kummer zerfressene Annie kommt einem düsteren Familiengeheimnis auf die Spur. Warum du 'Hereditary' sehen solltest Gänzlich ohne billige Schreckmomente wie Jumpscares oder ohrenbetäubendes Knallen in der Musik gelingt es Hereditary, der mit Abstand intensivste Horrorfilm des Jahrzehnts zu sein. Trotz des langsamen Erzähltempos schafft es dem Film bereits nach wenigen Minuten eine bedrückende und unangenehme Schwere zu erzeugen, die uns sofort in den beklemmenden Wahnsinn von Familie Graham hineinzieht. Von diesem Punkt ausgehend beginnt sich die Handlung Schritt für Schritt aufzubauen, und erschafft ein verschachteltes Konstrukt, das sowohl eine packende Horrorstory über Dämonen und Beschwörungen, als auch eine erschütternde Darstellung von Trauer und Familientrauma ist.

"Ich kann nichts akzeptieren und ich kann nichts vergeben, weil... weil hier einfach niemals jemand zugibt was er getan hat."

Annie in Hereditary - Das Vermächtnis

 

 


17. The Favourite - Intrigen und Irrsinn (2018)

Genre: Historienfilm, Drama, Komödie
Originaltitel: The Favourite
FSK: 12

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Worum geht’s?

An einem englischen Königshof im frühen 18. Jahrhundert herrscht die naive und etwas einfache Königin Anne (Olivia Colman), die zusätzlich noch an zahlreichen körperlichen Beschwerden leidet. Die wahrhaftige Strippenzieherin im Königshof scheint Sarah Churchill (Rachel Weisz) zu sein, die die Königin schon lange um ihren Finger gewickelt hat. Doch als die unschuldig wirkende Abigail (Emma Stone) Teil des Hofes wird, beginnt ein intriganter Kampf um das Wohlwollen der Königin und damit die Macht im ganzen Land.

Warum du 'The Favourite' sehen solltest

Viele Filme des Regisseurs Giorgos Lanthimos wirkt The Favourite herrlich surreal, verschroben und realitätsfern. So scheint der Film kaum an einer naturgetreuen Darstellung des 18. Jahrhunderts interessiert zu sein und erschafft eine überzeichnete und abgefahrene Alternativversion. Im Zusammenspiel mit den eiskalten Intrigen der Figuren und der Dekadenz des Königshofes gelingt es Lanthimos einen schwarzhumorigen und scharfzüngigen Film zu inszenieren der unterhält, schockiert und zur Analyse einlädt. Wer bei The Favourite ein angestaubtes Historiendrama erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt werden.

"Wir laufen mit den Hummern um die Wette und dann verspeisen wir sie."

Anne in The Favourite

 

 



16. Spider-Man - A New Universe (2018)

Genre: Animation, Superheldenfilm
Originaltitel: Spider-Man - Into the Spider-Verse
FSK: 12

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Worum geht’s?

Ähnlich wie der uns bekannte Peter Parker wird der Highschooler Miles Morales (Marco Eßer) in einem verlassenen U Bahn Tunnel eines Tages von einer radioaktiven Spinne gebissen. Mit ähnlichen Kräften ausgestattet wie Peter ist Miles von einem Tag auf den anderen plötzlich der zweite Spider-Man von New York. Als Schüler des originalen Spider-Mans (Roman Wolko) stellt sich Miles einer Gefahr, die selbst für zwei Spider-Men zu groß scheint. Doch wenn es schon zwei gibt, hält das Universum vielleicht noch weitere Spider-Leute in der Hinterhand?

Warum du 'Spider-Man - A New Universe' sehen solltest

Spider-Man: A New Universe fühlt sich wie ein zum Leben erwachter, kunterbunter und unglaublich stylisher Comic an. Schriftzüge im Bild, Gedankenblasen und kleine gezeichnete Effekte sorgen für einen beispiellosen Animationsstil, der irgendwo zwischen 2D und 3D Animation existiert und dem Film ein mitreißendes Gefühl an Spielfreude und Kreativität verleiht. Doch nicht nur der Look bringt frischen Wind ins Superheldenkino, auch die Handlung um den alternativen Spider-Man Miles Morales ist spannend, lustig und sogar sehr berührend. Wer Abwechslung vom MCU oder DC-Trubel braucht sollte sich Spider-Man: A New Universe unbedingt ansehen.

"Es ist dein Leben. Was auch immer du damit anstellt, es wird großartig sein."

Jefferson in Spider-Man: A New Universe

 

 


15. Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) (2014)

Genre: Drama, Komödie
Originaltitel: Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)
FSK: 12

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Worum geht’s?

Einst war er der große Birdman. Ein gefeierter Star des Superheldenkinos und eines der hellen Lichter des Hollywoodhimmels. Jetzt ist Schauspieler Riggan (Michael Keaton) alt geworden und das Interesse an seiner Person scheint mehr und mehr zu schwinden. Um an seine einstige Relevanz anzuknüpfen, inszeniert Riggan ein Theaterstück am Broadway, von dem er sich sein Comeback verspricht. Doch egoistische Schauspieler, komplizierte Beziehungen und seine eigene Instabilität scheinen ihm im Weg zu stehen.

Warum du 'Birdman' sehen solltest

Spricht man über Birdman, so spricht man meistens über die unmöglich scheinende technische Leistung, die der Film vollzieht, was bei den gekonnten unsichtbaren Schnitten und einer traumhaften Kameraarbeit auch nicht wundert. Doch Birdman ist auch über die technischen Aspekte hinaus ein großartiger Film. Die satirische Geschichte des sich nach Ruhm sehnenden alternden Stars reflektiert die Kurzlebigkeit der Hollywood-Massenware, die Entwicklung der Filmkunst und verzweifelte Bedeutungsängste. Die Handlung wird dazu noch von messerscharfen Dialogen im Sekundentakt und starken Schauspielern getragen, was Birdman zu einem schnelllebigen, witzigen und tiefgründigen Film macht.

"Wie sind wir nur hier gelandet? Die Bude ist grauenvoll. Riecht nach Klöten. Wir gehören nicht in dieses Drecksloch."

Birdman in Birdman

 

 


14. Nightcrawler - Jede Nacht hat ihren Preis (2014)

Genre: Thriller
Originaltitel: Nightcrawler
FSK: 16

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Worum geht’s?

Der arbeitslose Außenseiter Louis Bloom (Jake Gyllenhaal) kämpft sich mit Hilfe von Diebstahl und Betrug durch die Tage. Trotz seines Willens zu arbeiten und viel Engagement findet er keinen festen Job, bis er eines Nachts zufällig Zeuge eines schweren Autounfalles wird und von dem Beruf der “Stringer” erfährt. Diese sind selbstständige Kamerateams, die versuchen, Unfallorte schnell zu erreichen, um möglichst grausame Bilder an Nachrichtensender verkaufen zu können. Fasziniert von dieser Arbeit gründet Lou seine eigene Videoproduktionsfirma und begibt sich auf die Suche nach immer blutigeren Tatorten, bei der er langsam jegliche Moral verliert.

Warum du 'Nightcrawler' sehen solltest

Nightcrawler ist gleichzeitig ein düsterer Trip in eine psychisch kranke Seele und eine fesselnde Darstellung des verschwiegenen Berufs der „Stringer“, die sich konstant am Rande der moralischen Grenze bewegen. Aus dieser Mischung entsteht eine beklemmende Charakterstudie und ein nervenaufreibender Thriller, über die Sensationsgeilheit und Gewaltfaszination der Medien. Doch das unbestrittene Glanzstück des Filmes ist ohne Frage Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal, der als befremdlicher und furchteinflößender Antiheld eine der besten Performances seiner Karriere abliefert. Nightcrawler ist mitreißend, vielschichtig und vor allem für Fans von Psychothrillern ein Must-See.

"Ich glaube, dass diejenigen belohnt werden, die sich den Arsch abrackern, und dass gute Leute, die ganz oben ankommen, dort nicht zufällig gelandet sind."

Lou in Nightcrawler

 

 


13. Parasite (2019)

Genre: Komödie, Thriller
Originaltitel:
Gisaengchung
FSK:
16

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Worum geht’s?

Zusammengepfercht in einer kleinen und schmutzigen Kellerwohnung, hält sich Familie Kim mühevoll mit Gelegenheitsjobs, wie dem Falten von Pizzakartons, über Wasser. Doch als Sohn Ki-Woo (Choi Woo-Shik) einen Job als Nachhilfelehrer für die vermögenden Familie Park bekommt, sehen die Kims ihren Ausweg aus der Armut. Gerissen und hinterhältig erschleichen sie sich einen Job nach dem anderen innerhalb des Park Haushaltes und leben bald wie die Maden im Speck. Doch dieser Frieden kann nicht ewig halten. Denn wenn jemand in diesem System aufsteigt, muss jemand anderes absteigen.

Warum du 'Parasite' sehen musst

Jahrzehnte hat es gedauert, doch mit Parasite gewann endlich der erste nicht-englischsprachige Film den großen Hauptpreis bei den Oscars und das mehr als verdient. Bong Joon-Hos Satire über die Schere zwischen Arm und Reich ist spannend, witzig, blutig und vor allem unglaublich gerissen geschrieben. Als Zuschauer ist man konstant zwischen den verschiedenen Parteien des bitterbösen Psycho-Spiels im Kern des Filmes hin und hergerissen und kann zu jedem Zeitpunkt alle Motivationen nachvollziehen. So vermeidet der Film eine einseitige Darstellung, die der komplexen Thematik nicht gerecht geworden wäre, sondern stellt die verschiedensten Facetten der Problematik differenziert dar. Doch trotz des harten Stoffes gelingt es Parasite ein urkomischer Film zu sein, der in vielen Szenen besonders Fans von pechschwarzem Humor begeistern wird.

"Nein. Sie ist nicht reich und nett. Sie ist bloß nett, weil sie reich ist, weil sie es sich nämlich leisten kann."

Chung-Sook in Parasite

 

 


12. Inception (2010)

Genre: Thriller
Originaltitel: Inception
FSK: 12

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Worum geht’s?

Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein Extractor. Sein Spezialgebiet ist das Betreten von Träumen fremder Personen, um Gedanken oder Informationen aus diesen zu stehlen. Da Cobb der beste Extractor der Welt ist, wird er von dem Geschäftsmann Saito (Ken Watanabe) kontaktiert, um das Unmögliche zu vollbringen: einen Gedanken nicht zu stehlen, sondern ihn in das Bewusstsein einzupflanzen: eine Inception. Zusammen mit seinem Team dringt Cobb tief in die Gedanken der Zielperson ein, wo er sich nicht nur mit den Gefahren einer Traumwelt, sondern auch mit seinem eigenen Unterbewusstsein, und der darin enthaltenen dunklen Vergangenheit konfrontiert sieht.

Warum du 'Inception' sehen musst

Wenn es um Mindfuck in Filmen geht, wird kein Film so oft genannt wie Inception, denn zahlreiche innovative Konzepte, wie sich gegenseitig beeinflussende Traumebenen, unterbewusste Erscheinungen oder unmögliche Architekturen in den Gedanken, machen den Film zu einem verschachtelten Meisterwerk. Doch trotz dieser Komplexität verliert der Film nie seinen Fokus, sondern erzählt eine aufregende Heist-Story mit einem klaren Ziel. Gemeinsam mit emotionalen Einblicken in die Vergangenheit des Protagonisten gelingt es Nolan dadurch seine komplizierten Gedankenspiele zu erden und Inception, selbst für Zuschauer, die nicht direkt alles verstehen, zugänglich zu machen.

"Ein Gedanke ist wie ein Virus, resistent, hochansteckend und die kleinste Saat eines Gedanken kann wachsen. Er kann dich aufbauen oder zerstören."

Cobb in Inception

 

 


11. Mad Max - Fury Road (2015)

Genre: Action
Originaltitel: Mad Max - Fury Road
FSK: 16

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Worum geht’s?

Die Welt befindet sich seit Jahrzehnten am Abgrund. Die Natur ist ausgestorben, Wasser ist eine seltene Kostbarkeit und Wüste herrscht soweit das Auge reicht. Nur der Warlord Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) sitzt auf einem enormen Wasservorrat und anderen Kostbarkeiten, welche er der Bevölkerung vorenthält. Als mehrere Frauen mit Unterstützung der Imperatorin Furiosa (Charlize Theron) aus den tyrannischen Klauen Joes fliehen, beginnt eine Verfolgungsjagd um Leben und Tod, in die der Außenseiter Max (Tom Hardy) unfreiwillig verwickelt wird.

Warum du 'Mad Max - Fury Road' sehen solltest

Mad Max: Fury Road ist der filmgewordene Adrenalinkick. Ab Sekunde eins drückt der Film das Gaspedal ganz durch und schießt mit einem Tempo durch die Handlung auf das die meisten Actionfilme nur neidisch sein können. Um aus diesem Thrill-Ride alles rausholen zu können scheute Regisseur George Miller weder Mühen noch Kosten und verzichtete auf so viele Special Effects wie möglich. So ist fast alles was wir auf dem Bildschirm bewundern können echte, handgemachte Action. Riesige Autos springen übereinander, werden auseinandergerissen oder durch Explosionen in tausend Teile gesprengt, während Stuntmen für die atemberaubendsten Actionsequenzen des Jahrzehnts sorgen. Wer auch nur das kleinste Bisschen für Actionfilme übrig hat, darf Mad Max - Fury Road nicht verpassen.

"Wenn ich sterbe, dann ehrenvoll auf der Fury Road."

Nux in Mad Max - Fury Road

 

 


10. Blade Runner 2049 (2017)

Genre: Drama, Sci Fi
Originaltitel: Blade Runner 2049
FSK: 12

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Worum geht’s?

Nach vielen Jahren, in denen die Produktion der revolutionären Replikanten verboten war, stellt der Geschäftsmann Niander Wallace (Jared Leto) eine überarbeitete Version der menschlichen Maschinen vor, die zu einer Aufhebung des Verbots führt. Einer dieser neuen Replikanten ist Officer K (Ryan Gosling), dessen Job es ist, illegale Replikanten aus alten Serien zu finden und zu töten. Als K jedoch einem vertuschten Geheimnis auf die Schliche kommt, beginnt er an seiner Aufgabe und seiner eigenen Identität zu zweifeln.

Warum du 'Blade Runner 2049' sehen solltest

Der originale Blade Runner aus den 80ern ist einer der einflussreichsten Science-Fiction Filme aller Zeiten, der die Messlatte für Cyberpunk und einen eigenen zweiten Teil unfassbar hochlegte. Über 30 Jahre später folgte das heiß erwartete, aber auch gefürchtete Sequel von Meisterregisseur Denis Villeneuve, der schnell alle Erwartungen um Längen übertraf. Blade Runner 2049 ist ein meisterhaftes Sequel, das sich organisch an den Vorgänger anreiht und dennoch ein komplett eigener Film mit einer originellen Geschichte ist. Villeneuve vermeidet so die bloße Nacherzählung des Originals, und schafft einen Film, der die Ideen des Vorgängers weiterdenkt und dadurch noch tiefer in die Thematik der Grenze zwischen Mensch und Maschine eintaucht. Blade Runner 2049 ist ohne Frage einer der besten zweiten Teile aller Zeiten.

"Wir alle suchen nach etwas Echtem."

Joshi in Blade Runner 2049

 

 


9. Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (2010)

Genre: Komödie
Originaltitel: Scott Pilgrim vs. the World
FSK: 12

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Worum geht’s?

Der tollpatschige Nerd Scott (Michael Cera) lernt auf einer Party die mysteriöse Ramona Flowers (Mary Elizabeth Winstead) kennen und verliebt sich schlagartig in sie. Die beiden kommen sich schnell näher, doch Ramonas Vergangenheit scheint der jungen Liebe im Weg zu stehen. Denn sieben teuflische Ex-Freunde (offiziell die Liga von Ramonas bösen Ex-Freunden) fordern Scott aus heiterem Himmel zu erbitterten Kämpfen um Ramonas Liebe heraus. Um schlussendlich mit der Liebe seines Lebens zusammen sein zu können, muss Scott jeden seiner Herausforderer in einem actionreichen Kampf um Leben und Tod besiegen.

Warum du 'Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt' sehen solltest

Mit Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt bewies Regisseur Edgwar Wright endgültig, dass ihm, wenn es um komödiantisches Timing geht, niemand das Wasser reichen kann. Bei einer unendlich hohen Gag-Dichte trifft fast jeder Witz absolut ins Schwarze, was nicht selten an absolut kreativen, Schnitten, Kamerabewegungen oder Szenenübergängen liegt. All diese technische Brillanz nutzt Wright um eine bunte und stylishe Liebeserklärung an die Nerdkultur zu schaffen, die bis zum Rand voller Details und liebevoller Referenzen steckt. Es braucht ein wenig, um sich an die selbstverständliche Schrägheit von Scott Pilgrim zu gewöhnen, aber ist das mal gelungen, dann lässt einen diese urkomische Filmperle nicht mehr los.

"Scott, wenn dein Leben ein Gesicht hätte, würde ich da jetzt reinschlagen."

Kim in Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

 

 


8. La La Land (2016)

Genre: Musical, Drama
Originaltitel: La La Land
FSK: 6

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Worum geht’s?

Zwei junge Menschen suchen in Los Angeles nach dem Glück und der Erfüllung ihrer Träume. Mia (Emma Stone) möchte sei ihrer Kindheit erfolgreiche Schauspielerin werden, während Sebastian (Ryan Gosling) verbissen für das Überleben des Jazz und seine eigene Jazz-Bar kämpft. Als sich die beiden zufällig mehrfach über den Weg laufen, verlieben sie sich ineinander und suchen einen gemeinsamen Weg in einer Stadt, in der viele, aber nicht alle, Träume in Erfüllung gehen können.

Warum du 'La La Land' sehen solltest

La La Land lebt vor allem von der perfekten Chemie zwischen Emma Stone und Ryan Gosling. Mia und Sebastian sind grundsympathische Charaktere, die allerdings nicht ohne Ecken und Kanten daherkommen, was es nicht schwer macht mit ihnen zu fühlen und sie ins Herz zu schließen. Doch auch der Musical-Aspekt des Filmes ist grandios. Zwar ist die Anzahl der Songs für das Genre eher untypisch knapp geraten, aber wenn Lieder wie City of Stars oder Audition einsetzen, folgen magische Momente mit Gänsehautgarantie. So ist der Film eine berührende Story über zwei Träumer, die über die gesamte Laufzeit sehr gut unterhält, bevor sie sich in den letzten 15 Minuten den Status als Meisterwerk verdient. La La Land ist jetzt schon ein moderner Klassiker der Filmgeschichte.

"Du klammerst dich an die Vergangenheit, aber im Jazz geht es um die Zukunft."

Keith in La La Land

 

 


7. Prisoners (2013)

Genre: Thriller
Originaltitel: Prisoners
FSK: 16

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Worum geht’s?

Während eines weihnachtlichen Familientreffens verschwinden die beiden Töchter der Familien Dover und Birch plötzlich ohne jede Spur. Um die augenscheinliche Entführung aufzuklären, wird der verbissene Detective Loki (Jake Gyllenhaal) auf den undurchschaubaren Fall angesetzt, der jeden Fall lösen können soll. Während Loki immer tiefer in den Wahnsinn des Verbrechens eintaucht steigt die Anspannung der Familien ins Unermessliche, bis Familienvater Keller Dover (Hugh Jackman) schließlich einen brutalen Weg der Selbstjustiz einschlägt.

Warum du 'Prisoners' sehen solltest

Prisoners beginnt herkömmlich als spannender Entführungsthriller, entwickelt sich jedoch allmählich zu einem bitteren Psycho-Drama. Verschiedene Menschen werden von der Vergangenheit festgehalten und sie betreten Abgründe, wenn es keinen anderen Ausweg zu geben scheint. Dadurch stellt der Film allmählich infrage ob nicht sogar die Protagonisten die wahren Gefangenen des Filmes sind. Meisterregisseur Denis Villeneuve gelingt so ein nervenzerfetzender Trip der Hochspannung der brillant inszeniert, geschrieben und gespielt ist. Wer nach anspruchsvollem Nervenkitzel sucht, ist bei Prisoners genau richtig.

"Heute ist der sechste Tag und jeden Tag wird sie sich fragen, warum ich nicht da bin."

Keller Dover in Prisoners

 

 


6. Arrival (2016)

Genre: Drama, Sci Fi
Originaltitel: Arrival
FSK: 12

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Worum geht’s?

Zeitgleich landen zwölf identische Raumschiffe an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt. Schnell gelingt die Kontaktaufnahme zu den friedlich wirkenden Außerirdischen, die aufgrund der fremden Sprache jedoch kaum Ergebnisse liefert. Um das Rätsel der außerirdischen Sprache zu lösen und die Absichten der Neuankömmlinge zu verstehen, wird die Sprachwissenschaftlerin Louise Banks (Amy Adams) beauftragt, einen Weg der Kommunikation zu finden. Mit jedem Wort, welches Louise von der fremdartigen Sprache lernt, taucht sie tiefer in die Mentalität der Aliens ein, und wird Zeugin einer Denkweise, die den bisherigen menschlichen Verstand übersteigt.

Warum du 'Arrival' sehen solltest

Arrival ist ein außergewöhnlich geerdeter Science-Fiction Film, der die spannende Frage stellt, wie der Erstkontakt mit einer friedlichen Außerirdischen Lebensform auf realistische Art und Weise aussehen könnte. Dabei fasziniert besonders die außergewöhnliche Herangehensweise an das Thema der Sprache und die damit verbundenen Denkmuster, die dem ein oder anderen Zuschauer ordentlich das Gehirn verknoten werden. Kombiniert mit der mystischen und wunderschönen Bildgewalt und einem unter die Haut gehenden Soundtrack, machen diese Stärken Arrival zu einem spannenden und komplexen Science-Fiction Meisterwerk voller Twists und Tiefgang.

"Ich habe das Gefühl, dass alles was passiert, mit uns beiden zusammenhängt."

Louise Banks in Arrival

 

 


5. The Social Network (2010)

Genre: Drama, Biopic
Originaltitel: The Social Network
FSK: 12

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Worum geht’s?

Vor der Gründung seines weltweiten Business Imperiums ist das Computergenie Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) ein introvertierter und sozial komplizierter Student. Als er sich aus Langweile eines Tages gemeinsam mit seinem besten Freund Eduardo (Andrew Garfield) in die Uniserver hackt und ein Netzwerk zur optischen Bewertung von Studentinnen erstellt, setzt er plötzlich den Grundstein für das spätere Facebook. Schnell feiert Mark mit ausgefeilteren Systemen Erfolge, die das jungen Genie jedoch Einiges kosten werden.

Warum du 'The Social Network' sehen solltest

The Social Network ist viel mehr an der faszinierenden Person hinter den Kulissen, als an Facebook selber interessiert. Zusammen mit Drehbuchautor Aaron Sorkin inszenierte David Fincher ein regelrechtes Feuerwerk der Dialog-Kunst, das tief in die Figur des (von Jesse Eisenberg genial verkörperten) Mark Zuckerberg eintaucht. So wird der Film zu einer packenden und rasanten Charakterstudie über Egoismus und Ehrgeiz und zu einem der besten Filme David Finchers.

"Einst lebten wir auf dem Land, dann in Städten und von jetzt an im Netz."

Mark Zuckerberg in The Social Network

 

 


4. Portrait einer jungen Frau in Flammen (2019)

Genre: Drama, Liebesfilm
Originaltitel: Portrait de la jeune fille en feu
FSK: 12

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Worum geht’s?

Die Herzogstochter Héloise soll nach dem Tod ihrer Schwester deren Platz einnehmen und gegen ihren Willen eine arrangierte Ehe eingehen. Als letzten Schritt vor der Erfüllung des Arrangements muss ein Portrait von Héloise (Adele Haenel) angefertigt werden, wogegen sie sich jedoch wehrt. Nach mehreren gescheiterten Künstlern wird die Malerin Marianne (Noemi Merlant) engagiert, um Heloise unter dem Vorwand ihr Gesellschaft in dem einsamen Landhaus an der bretonischen Küste zu leisten, heimlich zu porträtieren. Was als distanzierte Bekanntschaft beginnt, entwickelt sich jedoch schnell zu einer außergewöhnlichen Verbindung zwischen den beiden Frauen.

Warum du 'Portrait einer jungen Frau in Flammen' sehen solltest

Portrait einer jungen Frau in Flammen ist ein stiller und langsamer Film, der sich erstaunlicherweise trotzdem anfühlt wie eine emotionale Sturmflut. Der tief berührenden Handlung gelingt es, hautnahe menschliche Gefühle so präzise und ehrlich einzufangen, wie es kaum ein anderer Film schafft. Der Film beweist, dass es nicht die größten Reden oder übertriebensten Momente braucht, um das Publikum zutiefst zu berühren, sondern ein Blickkontakt, eine kleine Bewegung oder ein Pinselstrich auf einer leeren Leinwand oft viel mehr bedeuten kann. Portrait einer jungen Frau in Flammen ist ein sowohl inhaltlich, als auch optisch wunderschönes Meisterwerk, das mitnimmt und mit einem grandiosen letzten Akt alle Erwartungen sprengt.

"Während sie mich beobachten, was glauben sie wen ich beobachte?"

Heloise in Portrait einer jungen Frau in Flammen

 

 


3. Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (2017)

Genre: Komödie, Drama
Originaltitel: Three Billboards Outside Ebbing, Missouri
FSK: 12

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Worum geht’s?

Die Tochter von Mildred Hays (Frances McDormand) wird auf dem Weg nach Hause in der Nacht brutal vergewaltigt und umgebracht. Nach Monaten der Suche ohne richtige Ergebnisse wird der Fall allmählich kalt und der Polizei scheinen die Spuren auszugehen. Um dem entgegenzuwirken, stellt die von Wut und Trauer erfüllte Mildred drei große Werbetafeln auf, die die Polizeiarbeit und Sheriff Bill Willoughby (Woody Harrelson) auf provokante Art und Weise an den Pranger stellen. Die Tafeln bleiben natürlich nicht unbemerkt, und Mildred sieht sich bald mit einer gesamten aufgebrachten Kleinstadt, samt rassistischer Cops und brutalen Zahnärzten konfrontiert.

Warum du 'Three Billboards Outside Ebbing, Missouri' sehen solltest

Besonders beachtlich an Three Billboards outside Ebbing Missouri ist, dass der Film trotz sensibler Themen wie Polizeigewalt nie in ein typisiertes Schwarz-Weiß-Denken rutscht, sondern Verständnis für alle Seiten und Figuren findet, egal wie viele Fehler sie zu haben scheinen. Dabei beeindrucken besonders die Handlungsstränge der fabelhaft von Frances McDormand gespielten Mildred und Officer Dixon, die sich gegenseitig kommentieren und auf einfühlsame Weise die Folgen von Trauer, Wut und Zorn darstellen. Martin McDonagh verbindet mit Three Billboards outside Ebbing, Missouri seinen typischen staubtrockenen Humor mit tiefer, melancholischer Trauer und erschafft dadurch ein einzigartigen Genremix, der so brillant gar nicht funktionieren dürfte.

"Die Polizei scheint mehr damit beschäftigt Schwarze zu foltern, als echte Verbrechen aufzuklären."

Mildred in Three Billboards Outside Ebbing, Missouri 

 

 


2. Her (2013)

Genre: Drama, Liebesfilm
Originaltitel: Her
FSK: 12

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Worum geht’s?

Theodore (Joaquin Phoenix) ist ein melancholischer Einzelgänger, der sein Geld damit verdient, emotionale Grußkarten oder Liebesbriefe für fremde Menschen zu verfassen. Um etwas gegen seine Einsamkeit zu unternehmen, installiert er testweise die Brandneue KI und Sprachassistentin Samantha (Scarlett Johansson), die fortan sein Leben begleitet. Samantha wird schnell zum emotionalen Ankerpunkt von Theodores Leben und eine einzigartige Beziehung zwischen Mensch und Maschine nimmt ihren Lauf.

Warum du 'Her' sehen solltest

Spike Jonzes einfühlsames Drama schafft es auf höchst originelle Weise eine emotionale Geschichte über die wachsende Distanz zwischen uns Menschen zu erzählen. Die Beziehung zwischen Samantha und Theodore ist zwar tiefgründig und scheint oft glücklich, spiegelt jedoch gleichzeitig die fehlende Nähe zwischen den echten Menschen in der Welt von Her wider. Das macht den Film zu einer ergreifenden und melancholischen Darstellung von Einsamkeit, die einerseits ein tief wohliges Gefühl zurücklässt und andererseits an vielen Stellen zu Tränen rührt. Zusätzlich zu der Handlung fasziniert der Film mit seiner sanften Farbgebung und den Leistungen von Joaquin Pheonix und vor allem Scarlett Johansson, die nur durch ihre Stimme wie ein lebensechter Mensch scheint.

"Es ist ne verrückte Sache sich zu verlieben. Es ist irgendwie eine Art gesellschaftsfähige Geisteskrankheit."

Amy in Her

 

 


1. Call Me By Your Name (2017)

Genre: Coming-of-Age, Liebesfilm, Drama
Originaltitel: Call Me By Your Name
FSK: 12

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Worum geht’s?

Der junge Elio (Timothée Chalamet) verbringt den Sommer gemeinsam mit seiner Familie in einem malerischen, italienischen Dorf. Doch statt die schöne Atmosphäre zu genießen, langweilt sich Elio im Angesicht der schläfrigen Dorfromantik, bis schließlich der neue Assistent seines Vaters Oliver (Armie Hammer) über die Ferien in das Haus einzieht. Schnell entwickelt sich eine Spannung zwischen Elio und Oliver und aus anfänglichen Flirts bahnt sich langsam Größeres an.

Warum du 'Call Me By Your Name' sehen solltest

Es gibt kaum andere Filme, die die ungefilterten Gefühle der Liebe so authentisch und hautnah einfangen wie Call me by your Name. Dabei fällt auf, dass der Film kaum thematisiert, dass eine gleichgeschlechtliche Beziehung im Zentrum der Handlung steht, sondern dies als gegeben und natürlich behandelt. So konzentriert sich Call me by your Name ausschließlich auf die wunderschönen aufkeimenden Gefühle zwischen zwei Menschen unabhängig vom Geschlecht, die Regisseur Luca Guadagnino mit einer berührenden und subtilen Feinfühligkeit einfängt. Durch die emotionale Handlung, die warmen Farben und den zu Tränen rührenden Soundtrack von Sufjan Stevens, wirkt Call my by your Name wie ein entfernter Traum eines paradiesischen Sommers, von dem man sich wünscht, dass er nie endet.

"Aber nichts fühlen, um nichts fühlen zu müssen - welch eine Vergeudung."

Mr. Perlman in Call Me By Your Name

 

 



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