Podcast: Ranking der Harry Potter Filme

Welcher 'Potter' ist der Beste?
Achtung: Spoiler!
Lesedauer: 4 Mins.
Collage der Plakate aller Harry Potter Filme mit Daniel Radcliffe als Harry Potter

Accio Zeitumkehrer! Wir haben uns alle acht 'Harry Potter'-Filme noch einmal angeschaut. Unser Ziel: ein ultimatives Ranking zuerstellen. Welcher Teil ist der Beste? Welcher ist der Schwächste? Erfahrt mehr in unseren acht spannenden und nostalgischen Podcast-Kritiken zu jedem einzelnen 'Harry Potter'-Film!

So entstand dieses Ranking
  • Kritik: In 8 Podcasts besprachen wir (Nono & Key) jeden einzelnen Film.
  • Bewertung: Am Ende jedes Podcast vergab jeder von uns ein Film-Rating gemäß des 4001Reviews-Bewertungsschemas (von 0%-100%).
  • Kompromiss: Wir einigten uns auf den Durchschnitt unserer beiden Ratings.
  • Ranking: Aus dem Durchschnitt erstellten wir das ultimative 'Harry Potter'-Film-Ranking!

Platz 8: Harry Potter und der Feuerkelch (2005)

Zur Zusammenfassung von Harry Potter und der Feuerkelch

Key: „Das Action-Brett unter den Harry Potter-Filmen. Regisseur Mike Newell zeigt wenig künstlerisches Feingefühl, doch Feuerkelch ist für mich der unterhaltsamste und temporeichste Film der Reihe. Außerdem habe ich in keinem anderen Teil so viel gelacht.“

Nono: „Key es tut mir leid, aber ich weiß noch immer nicht, was du an Teil 4 hast: Die Hauptfiguren sind plump inszeniert, die Handlung holprig und die visuellen Einfälle so bieder wie Umbridges Teeservice. Das Plus an Action ist nichtssagend, denn den drei trimagischen Aufgaben fehlt weitestgehend die emotionale Erdung. Feuerkelch lässt mich kalt.“

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Platz 7: Harry Potter und die Kammer des Schreckens (2002)

Zur Zusammenfassung von Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Key: „Im Prinzip ist Die Kammer des Schreckens eine Sicherheitskopie des ersten Teils – nur etwas düsterer, erwachsener und weniger magisch. Der übermäßig konstruierte Plot war schon eine Schwäche der Buchvorlage. Dennoch bietet der längste Potter-Film reichlich Hogwarts-Magie und einen saukomischen Gilderoy Lockhart.“

Nono: „Stimmt schon, dass sich besonders die Handlung nach altbekanntem Schema F voran kriecht, aber wenigstens kann die Kammer des Schreckens den Kernkonflikt der Story besser an Harrys Charakter aufhängen. Mehr Drama, mehr Spannung, mehr Atmosphäre als noch im ersten Teil – aber viel eben auch nicht.“

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Platz 6: Harry Potter und der Stein der Weisen (2001)

Zur Zusammenfassung von Harry Potter und der Stein der Weisen

Nono: „Keine Frage ist Stein der Weisen ein hinreichend magischer Film, der mich damals wie heute zu verzaubern weiß. Doch wirkt besonders die erste Hälfte wie eine nicht enden wollende Exposition. Das Korsett der Buchvorlage hätte gerne gelockert und mehr eigene Ideen entwickelt werden können.“

Key: „Perfekt oder nicht, der Film ist in jeder Hinsicht ein Klassiker. Die übermäßige Exposition ist gleichzeitig Stärke und Schwäche des Films. Zwar ist die Story um den Stein der Weisen etwas dünn, doch die Einführung in die Zauberwelt ist auch aus den Augen eines Erwachsenen immer noch fantastisch.“

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Platz 5: Harry Potter und der Halbblutprinz (2009)

Zur Zusammenfassung von Harry Potter und der Halbblutprinz

Key: „Kriminell unterbewertet: Tatsächlich ist Halbblutprinz einer meiner Lieblingsfilme der Reihe. Zwar setzt die Verfilmung einen anderen Schwerpunkt als das Buch, doch Regisseur David Yates immersive und hochästhetische Regiearbeit taucht diesen Film in eine ganz besondere Atmosphäre. Ein unauffälliger aber absolut stilsicherer Eintrag in das Franchise.“

Nono: „Zwar schlägt Halbblutprinz stilistisch einen Bogen zu Orden des Phönix, meinem Lieblings-Potter, doch fehlt es hier an einer roten Linie: Viele kleine Konflikte sind nicht ideal aufeinander abgestimmt, sodass besonders das "Horkrux-Finale" willkürlich am Ende des Films auftaucht – ganz anders als im Buch. Viel hängen bleibt nicht – außer Dumbledores Abgang natürlich.“

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Platz 4: Harry Potter und der Orden des Phönix (2007)

Zur Zusammenfassung von Harry Potter und der Orden des Phönix

Nono: „Visuelle Raffinesse, bedrückende Stimmung, intelligente Metaphern, bewegende Szenen mit tiefgründigen Botschaften sowie ein episches Finale, das emotional verankert ist, machen Teil 5 zu meinem liebsten Potter-Film. Und eine grandiose Cherry on top gibt's auch noch: Dolores Umbridge.“

Key: „Sorry, Nono, aber Teil 5 ist mein Schlusslicht. Der Film ist mir zu steril und zusammenhangslos. David Yates zeigt visuelles Geschick, haucht der Szenerie aber kein Leben ein. Imelda Staunton als Umbridge ist großartig und das Finale ein Fest für die Augen – doch das biedere Skript lässt der Story keinen Raum zum Atmen.“

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Platz 3: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 (2010)

Key: „Yates fühlt sich deutlich wohl und kühlt die Atmosphäre runter bis zum Gefrierpunkt. Heiligtümer – Teil 1 hat zwar im Gegensatz zu Teil 2 das schlechtere Stück Story abbekommen, präsentiert sich jedoch wider Willen als unheimlich atmosphärischer und emotional mitreißender Road-Movie. Das Trio steht noch deutlicher im Fokus und präsentiert sich so stark wie nie zuvor.“

Nono: „Das letzte Buch zu splitten, zahlt sich aus: Yates kann sich die Zeit nehmen, um eindrucksvoll zu schildern, welch Druck auf Harry, Ron und Hermine lastet. Selten wurde das Trio so einfühlsam geschrieben und geführt. Zudem lässt sich die verzweifelte Stimmung dieses vorletzten Films mit Händen greifen. Atmosphäre pur! Der Showdown im Hause Malfoy enttäuscht jedoch.“

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Platz 2: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2 (2011)

Zur Zusammenfassung von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2

Key: „Ein geschmackvolles und beinahe perfektes Finale eines beinahe perfekten Franchises. Heiligtümer – Teil 2 bietet zwar Action und Adrenalin, bleibt aber letztendlich aufgrund seiner gewaltigen emotionalen Höhepunkte in Erinnerung. Der Film ist eine einzige Klimax, eine zweistündige Achterbahn der Gefühle – und endet auf der genau richtigen Note.“

Nono: „Action und Emotionen greifen nahtlos ineinander, und treiben die Handlung ohne jegliche Längen voran. David Yates erschafft ein fulminantes Finale, das das Herz pumpen und die Tränen rollen lässt. Hier hätte sich der Hobbit 3 was abschauen können."

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Platz 1: Harry Potter und der Gefangene von Askaban (2004)

Zur Zusammenfassung von Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Key: „Kein anderer Teil brachte so viel Atmosphäre, Magie und Schönheit in das Franchise wie Alfonso Cuaróns Der Gefangene von Askaban. Der Film findet schnell seinen eigenen Groove, schwingt sich mit Leichtigkeit von Szene zu Szene und erzählt dabei eine begeisternde Geschichte voller Twists und Turns. Besser sollte das Franchise nie mehr werden. Wie fantastisch wäre es gewesen, hätte Cuarón die folgenden Filme ebenfalls übernommen.“

Nono: “Zwar handelt es sich nicht um meinen absoluten Liebling, aber es lässt sich kaum bestreiten, dass Teil 3 dank Cuaróns eleganter Vision der stilsicherste Film der Reihe ist. Dennoch fehlt es an einer mitreißenden Atmosphäre, – das Gefühl, dass es um alles oder nichts geht – wie es die Yates-Ära umso mehr hat.“

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