5.3/10

Kritik: We have a Ghost

Ernest sucht heim

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Genres: Komödie, Startdatum: 24.02.2023

Interessante Fakten für…

  • Die Rolle des “Ernest” wird gespielt von David Harbour – dem Stranger Things Star.
  • Jennifer Coolidge wollte, dass David Harbour sie während ihrer Szenen “fester” würgt.
  • Dr. Leslie Monroe sagt ihrer Mannschaft: “Zündet sie an”, was genau das ist, was Dr. Peter Venkman (Bill Murray) in Ghostbusters Afterlife sagt, bevor er Gozer zum zweiten Mal einfängt.

Mit der Gruselkomödie “We Have a Ghost” lässt der “Stranger Things”-Darsteller David Harbour in der Hauptrolle des Geistes Ernest seine Nachmieter erzittern. Lohnt sich die Produktion von Netflix?

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Darum geht’s

Frank (Anthony Mackie) hatte sich den Neustart eigentlich anders vorgestellt. Zusammen mit seiner Frau Melanie (Erica Ash) und seinen beiden Söhnen Fulton (Niles Finch) und Kevin (Jahi Winston) zieht er in ein neues Haus. Was die Familie dabei nicht weiß: Hausgeist Ernest (David Harbour) lebt dort ebenfalls und sorgt für reichlich Trubel. Aus dem Geist wird dank eines Youtube-Videos schnell ein Superstar und der Ärger geht los.

Klischeehafte Stereotypen

Die Charaktere des Films sind die klassischen Klischees. Der leicht depressive jüngere Bruder und der große Bruder mit Protz-Potential. Der Vater der sich zwar vornimmt ein guter Vater zu sein, aber das krasse Gegenteil vermittelt. Klischees über Klischees.

Mutter Melanie (Erica Ash) ist zuerst kein Fan von Ernest.

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Der einzige Charakter mit Potenzial ist Ernest, der Geist. Seine Geschichte ist interessant. Der Rest ist übermäßiges Familiendrama mit schlechten Dialogen.

Gruselkomödie geht besser

Wer die Werke Happy Deathday und Freaky von Christopher Landon kennt, erwartet ein gewisses Niveau. Leider konnte der Film We Have a Ghost hier nicht glänzen. Denn der Mix aus Horror und Komödie lässt Gruseltechnisch ganz schön hängen. Es gab bis auf die Szene mit dem Fernsehteam – bei welcher dann auch so richtig übertrieben wurde – keine wirklich gruselige Szene.

Natürlich wird das Fernsehen für das Übernatürliche eingeladen und alles geht gehörig schief.

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Es wird direkt am Anfang nur in das lachhafte Klischee gezogen und der Grusel legt sich schnell bei der neuen Familie und wie viele Leute einfach Hardcore-Ernest-Fans werden, ist beunruhigend.

Geist Ernest haut’s raus

Die Spezialeffekte, die den Geist Ernest in Licht rücken sind, sind wohl der einzig gute Teil des Films. Dennoch gibt es da viel Luft nach oben. Vor allem, was den eigentlichen Horrorteil angeht – schade Schokolade.

Frank (Anthony Mackie) riecht dank Ernest (David Harbour) den großen, finanziellen Erfolg.

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Trotzdem steht Ernest klar als Geist in der Szene, manchmal waren seine geisterhaften Fähigkeiten etwas schwer nachzuvollziehen oder die Geisterwaffen der Counterpart Seite, die Sci-Fi-technisch die Ghostbusters alt aussehen lassen.

Dialoge kommen flach

Dank klischeehafter Charaktere machen auch die Dialoge nicht viel her. Denn wie bereits erwartet, hört der geldgeile Vater dem sensiblen Sohnemann nicht sonderlich viel zu und am Ende bereut er es natürlich. Melanie (Erica Ash) ist nur um ihre Kinder besorgt und die Gefühle liegen auf Glatteis. Es ist schon ironisch, dass der interessanteste Charakter in der gesamten Show am wenigsten spricht. Pluspunkte für Ernest.

Fazit

5.3/10
Enttäuschend
Community-Rating:
Handlung 5/10
Charaktere 4.5/10
Humor 6/10
Spezialeffekte 7.5/10
Dialoge 3.7/10
Details:
Regisseur: Christopher Landon,
FSK: 12 Filmlänge: 126 Min.
Besetzung: Anthony Mackie, David Harbour, Isabella Russo, Jahi Di'Allo Winston, Jennifer Coolidge, Tig Notaro,

We Have a Ghost basiert auf Stereotypen und Klischees der Gen Z. Der interessanteste Charakter war mit Abstand Ernest und der hat am wenigsten von allen gesprochen. Zwar ein ganz netter Familien-Drama-Film für den Abend, aber jetzt nicht der gruseligste Horrorfilm des Jahres.

Artikel vom 7. März 2023

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