7.9/10

Kritik: Inside Job – Teil 1

CONSPIRACY… BUT MAKE IT FUN!

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Genres: Animation, Komödie, Startdatum: 22.10.2021

Interessante Fakten für…

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Netflix gewährt mit ‚Inside Job‘ einen Einblick in den verrückten Arbeitsalltag eines Verschwörungstheorie produzierenden Unternehmens. Doch ist die animierte Workplace-Comedy so lustig, wie die Prämisse vermuten lässt?

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#ComingOfAge #Dramedy #BesterHobbyKoch

Die letzten Jahre haben einige tolle Animationsserien hervorgebracht. Allen voran denken hier viele sicherlich an die von Kritiker:innen und Fans gelobt und geliebte Serie Willkommen in Gravity Falls (2012 – 2016) von Alex Hirsch, oder die für ihren derben Erwachsenen-Humor und überraschend tiefsinnige Handlung bekannte Hit-Show Rick and Morty (2013-) von Justin Roiland und Dan Harmon.

Was bekommt man also, wenn man mit Shion Takeuchi, Autorin für unter anderem Gravity Falls, Regular Show und Disenchantment, Alex Hirsch als ausführenden Produzenten, den derben Humor á la Rick and Morty mit einer gewaltigen Portion Referenzen und Work-Place-Comedy in einen Mixer packt? Inside Job! Doch geht der Mix auf?

Darum geht’s

Flat-Earth, Reptiloide, falsche Mondlandung? All diese Verschwörungstheorien sind wahr und werden von einem mysteriösen Unternehmen namens Cognito Inc. erdacht und gesteuert! Reagan Ridley (Lizzy Caplan/Marieke Oeffinger), ihres Zeichens ein am Rande des Nervenzusammenbruchs stehendes Tech-Genie, ist heiße Anwärterin auf den CEO-Posten der Firma. Einziges Problem: Ihre mehr oder weniger inkompetenten Kolleg:innen, darunter ganz besonders Firmenneuzugang Brett Hand (Clark Duke/Tobias Müller), wollen Reagan von einer eskalierenden Mission in die nächste stürzen.

Adult-Comedy at its best!

Im weiten Feld der Animation-Comedy, die oftmals eher schlecht als recht funktioniert, reiht sich Inside Job bei den lobenswerten Genrevertretern ein. Wer auf Comedy steht, die gerne mal gerade noch auf die Gürtellinie abzielt und mit popkulturellen Referenzen etwas anfangen kann, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Aber Achtung: Es gibt viele Referenzen, deren Wink man sich an der ein oder anderen Stelle auch hätte sparen können.

Doch neben Reagan, ihrem verrückten Vater Randy (Christian Slater/Erich Räuker), der optisch und charakterlich mehr als eine Parallele zu Rick Sanchez hat, und ihrem Best Work Buddy Brett, wirken einige der anderen Charaktere ein wenig blass. Die Geschichten, die Workplace-Dynamik und Comedy funktionieren natürlich trotzdem noch gut. Aber viel über die Nebencharaktere erfährt man nicht, höchstens durch kleine Lines hier und da.

Und das ist Schade, sind sie in ihrer Anlage doch alle wirklich lustig und interessant! Für die nächsten Folgen, die 2022 veröffentlicht werden, kann man nur drauf hoffen, dass das Comedy-Potential, dass in Gigi (Tisha Campbell/Jill Schulz), Dr. Andre (Bobby Lee/Rainer Fritzsche) und Co. steckt, mehr genutzt wird.

Den Look kennen wir doch…

Optisch kann man die Parallelen zu Rick and Morty auch nicht von der Hand weisen. Der Look der animierten Workplace-Comedy erinnert schon sehr an den leicht kratzigen, erwachseneren Look, der von Justin Roilands und Dan Harmons Serie geprägt wurde. Hier und da erkennt man sogar die ein oder andere Ähnlichkeit zu Gravity Falls, was bei Takeuchis und Hirschs Arbeitshistorie nicht verwunderlich ist.

Doch neben Reagan, ihrem verrückten Vater Randy (Christian Slater/Erich Räuker), der optisch und charakterlich mehr als eine Parallele zu Rick Sanchez hat, und ihrem Best Work Buddy Brett, wirken einige der anderen Charaktere ein wenig blass. Die Geschichten, die Workplace-Dynamik und Comedy funktionieren natürlich trotzdem noch gut. Aber viel über die Nebencharaktere erfährt man nicht, höchstens durch kleine Lines hier und da.

Und das ist Schade, sind sie in ihrer Anlage doch alle wirklich lustig und interessant! Für die nächsten Folgen, die 2022 veröffentlicht werden, kann man nur drauf hoffen, dass das Comedy-Potential, dass in Gigi (Tisha Campbell/Jill Schulz), Dr. Andre (Bobby Lee/Rainer Fritzsche) und Co. steckt, mehr genutzt wird.

Den Look kennen wir doch…

Optisch kann man die Parallelen zu Rick and Morty auch nicht von der Hand weisen. Der Look der animierten Workplace-Comedy erinnert schon sehr an den leicht kratzigen, erwachseneren Look, der von Justin Roilands und Dan Harmons Serie geprägt wurde. Hier und da erkennt man sogar die ein oder andere Ähnlichkeit zu Gravity Falls, was bei Takeuchis und Hirschs Arbeitshistorie nicht verwunderlich ist.

Der Comedy und dem Unterhaltungswert tut das keinen Abbruch und die Animationen sind auf einem sehr hohen Niveau. Den nächsten großen Wurf, auf den die Serie aber fairerweise sowieso nicht abzielt, sollte man sich hier aber nicht erhoffen. Doch wem der etwas raue Rick and Morty Look gefällt, der wird rein optisch mit Inside Job seinen Spaß haben.

Fazit

7.9/10
Gut
Community-Rating: (1 Votes)
Handlung 8/10
Animation 7.5/10
Humor 9/10
Charaktere 7.5/10
Mindfuck 7.5/10

Die wohl lustigste Verschwörungstheorie überhaupt!

Inside Job überzeugt mit einer tollen Prämisse und starkem Humor, der die Absurdität rund um Verschwörungstheorien und des Arbeitslebens super miteinander mixt. Herauskommt eine solide Comedy-Animationsserie für Erwachsene, die zu keiner Sekunde langweilt und trotz kleiner Schönheitsfehler Spaß macht.

Artikel vom 30. Oktober 2021

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