Top 20: Die besten Serien auf Netflix

Die besten Serien vom Streaming-Giganten Netflix in einer Liste!
Spoilerfrei!
Lesedauer: 15 Mins.
Jugendgefährdende Inhalte

Für alle, die beim Surfen in der Netflix-Bibliothek in der Flut von Serien untergehen, schaffen wir jetzt Abhilfe. Mit unserem Ranking zu den besten Serien, die aktuell auf Netflix zu finden sind, gehört das lange Suchen der Vergangenheit an!

Die Suche auf Netflix hat jetzt ein Ende!

Wer kennt es nicht: Nach einem langen und anstrengenden Tag, möchte man sich mit einer richtig guten Serie auf Netflix belohnen. Doch bevor man überhaupt in den Genuss einer solchen Serie kommt, sucht man sich in der Netflix-Videothek dumm und dämlich und zack - der schöne Abend ist vorbei.

Wenn ihr euch in dieser Beschreibung wiederfindet (und wir wissen, dass ihr es tut), kommt unser neues Ranking zu den besten Serien auf Netflix gerade richtig! Wir haben euch in den Kategorien 'Unterhaltung & Comedy', 'Drama', 'Fantasy/Sci-Fi/Mystery' und 'Crime' die fünf besten Serien rausgesucht, die Netflix zur Zeit zu bieten hat. Dabei war entscheidend, wie gut die jeweilige Serie in der entsprechenden Kategorie punkten kann. Für euch heißt das kurz und knapp: Das ewige Suchen hat endlich ein Ende!

Unterhaltung & Comedy

Platz 5: Community (2009 - 2015)

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Umfang: 110 Episoden in 6 Staffeln

Darum geht's: Nachdem auffliegt, dass Anwalt Jeff Winger (Joel McHale) sein Abschluss gefälscht hat, muss er diesen am Greendale Community College nachholen. Um seine Kommilitonin Britta (Gillian Jacobs) zu beeindrucken, gründet er eine Lerngruppe mit den Außenseitern Abed (Danny Pudi), Troy (Donald Glover), Annie (Alison Brie), Shirley (Yvette Nicole Brown) und Pierce (Chevy Chase) und ahnt noch nicht, was für verrückte Zeiten die Gruppe am Community College erleben wird.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Mit dem Mix aus eigenartigen und liebenswerten Charakteren und lustig-verrückten Geschichten, die unsere Gesellschaft und die Medienlandschaft gerne mal auf die Schippe nehmen, sorgt Community für zahlreiche Lacher. Hier sind vor allem die ersten Staffeln sehr zu empfehlen! Interessant sind auch die Macher der Serie: Die sind nämlich Dan Harmon, der später gemeinsam mit der Serie Rick & Morty (2013-) seinen nächsten Comedy-Hit an den Start brachte, und die Russo-Brüder, die die meisten vermutlich von Marvel-Filme wie Avengers: Endgame (2019) kennen sollten.

Platz 4: Sex Education (Seit 2019)

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Umfang: 16+ Episoden in 2+ Staffel

Darum geht's: Otis Milburn (Asa Butterfield) ist ein normaler Teenager... wäre da nicht seine Mutter, die von Beruf Sextherapeutin ist. Dann kommt auch noch dazu, dass er Jungfrau ist und das zu einer Zeit, wo es gefühlt jeder tut. Kurz: Von zu Hause weiß er viel über Sex, ohne jemals selbst die Erfahrungen gesammelt zu haben. Seine Mitschülerin Maeve (Emma Mackey) in ihm aber eine einzigartige Geldquelle: heimliche Sextherapie für die Schülerschaft ihrer High School.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Eines muss gesagt sein, die Serie hält, was der Titel verspricht! Es werden Tabu-Themen wie Masturbation, Errektionstörungen oder Menstruation angesprochen, ohne sie ins Lächerliche zu ziehen und doch werden sie alle mit einem Augenzwinkern behandelt. Doch hinter der witzigen teenager-Fassade verstecken sich auch Themen wie Leistungsdruck, Drogenmissbrauch, (sexuelle) Traumata und die Frage nach der eigenen Sexualität. Alles in allem bildet die Serie viele Probleme ab, die Teenager heutzutage haben und sprechen nicht selten Dinge an, die Angehörige aller Altersgruppen beschäftigt oder aber beschäftigen sollte. Sexualkunde, wie wir sie eben alle in der Schule gebraucht hätten.

Platz 3: New Girl (Seit 2016)

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Umfang: 146 Episoden  in 7 Staffel

Darum geht's: Was passiert, wenn eine quirrlige Grundschullehrerin (Zooey Deschanel) in eine WG mit drei (mehr oder weniger) erwachsenen Männern zieht? Richtig, a Match made in Heaven! Nicht selten stößt Jessica Day mit ihrem überdrehten Optimismus an ihre neuen Mitbewohnern: der pessimistische Barkeeper Nick Miller (Jake Johnson), den von (oberflächlichen) Selbstbewusstsein strotzende Schmidt (Max Greenfield) und der arbeitslose Basketball Spieler Winston Bishop (Lamorne Morris).

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: New Girl ist eine Serie, wo einem wirklich jeder Charakter einem ans Herz wächst. Die Dynamik zwischen den Schauspielern ist so schön anzusehen, dass man am liebsten selbst die Taschen packen und in die WG ziehen möchte. Ganz abgesehen davon, dass Jake Johnson absolutes Meme-Material ist, zeigt die Serie eine Welt, die einen seine eigenen Probleme vergessen lässt und seien wir mal ehrlich: Wenn jeder nur zu einem 10tel wie Jessica Day wäre, wäre die Welt ein bisschen besser.

Platz 2: Brooklyn Nine-Nine (Seit 2013)

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Umfang: 143+ Episoden in 7+ Staffel

Darum geht's: Brooklyn Nine-Nine dreht sich rund um die Arbeit der Detectives und Polizist:innen des 99. Polizeireviers des NYPDs in Brooklyn. Auf ihren Einsätzen und Fällen stellen sich der exzentrische Jake Peralta (Andy Samberg), die ordnungsliebende Amy Santiago (Melissa Fumero) und Co. gerne mal selbst ein Bein und schaffen es aber trotzdem immer wieder, den Verbrechern in Brooklyn das Handwerk zu legen.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: So geht Cop-Comedy richtig! Dank lustiger Fälle und noch viel lustigeren Detectives schafft es Brooklyn Nine-Nine immer wieder, dem mehr als ausgelutschten Cop-Genre einen unterhaltenden Twist zu geben. Wie bei so vielen Comedys bleibt das Niveau nicht durchgängig hoch, aber das kann man gut verzeihen. Dass die Serie so gut und lustig geworden ist, liegt wohl an den Erfinder Michael Schur und Dan Goor , die schon gemeinsam an der Serie Parks and Recreation (2009 - 2015) arbeiteten, und Produzent und ehemaligen SNL-Mitglied Andy Samberg.

Platz 1: Modern Family (2009 - 2020)

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Umfang: 250 Episoden in 11 Staffel

Darum geht's: Das Familienleben ist nicht immer leicht, aber dafür sehr oft ziemlich lustig. Genau das zeigen uns Familie Dunphy, Familie Pritchett und Familie Tucker-Pritchett, die alle irgendwie miteinander verwandt sind. Ihre große Aufgabe: Im Wirrwarr aus Stiefmüttern, Teenager-Jahren der Kinder, Adoptionen und unterschiedlichen Lebensmodellen den Hausfrieden in den eigenen vier Wänden und in der Großfamilie zu wahren. Hier ist Chaos vorprogrammiert.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Natürlich ist eine Serie im Mockumentary-Stil nicht Neues (The Office, Stromberg) und Geschichten über Familien gibt es gefühlt seit Anbeginn des Fernsehens. Doch Modern Family ist anders. Seit dem Debüt gilt die Serie als Meilenstein der Fernseh-Comedy. Den Spagat zwischen den Freuden und Leiden des Familienlebens inszeniert das Format so lustig und rührend wie keine andere Serie. Modern Family ist lustiges Wohlfühlfernsehen, dass seit dem Start eine tolle Entwicklung durchgemacht hat und immer für einen Lacher und ein Tränchen zu haben ist.

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Drama

Platz 5: Orange Is The New Black (2013 - 2019)

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Umfang: 91 Episoden in 7 Staffeln

Darum geht's: Piper Chapman (Taylor Schilling) verkörpert eine typische, weiße Frau aus der Mittelschicht. Mit ihrem Mann den sie liebt, ist sie verlobt und sie betreibt eine erfolgreiche Kosmetiklinie... und dann holt sie ihre Vergangenheit auf. Verurteilt zu 15 Monaten Gefängnis muss sie auf die harte Tour lernen, dass die Regeln der Welt hinter Gittern andere sind.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Nicht umsonst wurde die Serie bereits für sechs Emmys nominiert und hat vier davon gewonnen. Spannend sind die genreübergreifende Aufmachung der Serie, die zwischen Drama aber auch Komödie schwankt und die abwechslungsreichen Hintergrundstories der Charaktere. Denn der Fokus liegt nicht nur auf Piper. Über den Verlauf der Serie erfahren wir immer mehr über ihre Mitinsassinnen und dass man vielleicht nicht so schnell ein Urteil über andere fällen sollte, wenn man deren Geschichte nicht kennt. Durch die Reihe weg überzeugt der Cast und verpackt Themen wie Rassismus, Klassismus, Mobbing und diverse Traumata in einem orangenen Gefängniskittel, der die Zuschauer:innen lange nicht loslassen wird.

Der Titelsong ist übrigens auch ganz toll!

Hier geht's zur Review der ersten zwei Staffeln 

Platz 4: Das Damengambit (2020)

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Umfang: 7 Episoden in 1 Staffel

Darum geht's: Die Miniserie, basierend auf dem Roman Das Damengambit von Walter Tevis aus dem Jahr 1983, handelt von dem Waisenkind und der Außenseiterin Elizabeth "Beth" Harmon (Anya Taylor-Joy), die im Keller des Waisenhauses durch den Hausmeister Mr. Shaibel (Bill Camp) ihre Liebe zum Schachspiel entdeckt. Doch eben dieses erste Zuhause legte auch den Grundstein für ihre Drogen- und Alkoholsucht, die sie ihre steile Karriere auf dem Pfad zum Titel der besten Schachspielerin der Welt verfolgen wird.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Durch die Kürze der Serie gibt es kaum Passagen die sich ziehen und es ist faszinierend, wie der Regisseur Scott Frank es geschafft hat, die Schachszenen so packend zu inszenieren. Falls irgendwer dachte, dass dieses Spiel langweilig ist, wird hier eindeutig vom Gegenteil überzeugt. Auch die farbenfrohe 50er bis 60er-Jahre Optik macht unheimlich Spaß anzuschauen und schauspielerisch stehen Anya Taylor-Joy, sowie ihrem jüngeren Double Annabeth Kelly nichts nach.

Hier geht's zur Kritik

Platz 3: The Crown (2016-)

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Umfang: 40+ Episoden in 4+ Staffel

Darum geht's: Für viele Menschen ist das britische Königshaus mit Familienoberhaupt Königin Elizabeth II. ein faszinierendes Mysterium. The Crown erzählt die spannende Lebensgeschichte der Frau, die sehr jung zur Königin des Vereinten Königreiches wurde, und von da an mit der Aufgabe lebt, eine von Traditionen getragene und geplagte Familie und Institution durch eine sich rasant wandelnde Welt zu führen.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Für Historien- und Großbritannien-Fans ist The Crown ein klarer Must-Watch. Natürlich sollte man nicht vergessen, dass es sich bei der Serie um ein fiktives Werk handelt, welches versucht, die Realität so gut, unterhaltend und spannend wie möglich rüberzubringen. Aber bisher haben es Filme und Serien nur selten geschafft, den Schleier des Mysteriums, der üblicherweise um eine der traditionsreichsten Familien und Institutionen liegt, so gut zu lüften und die Windsors und ihren Wandel über die Jahrzehnte so packend zu inszenieren und auch zu kritisieren. Besonders spannend ist dabei auch der Kniff, den Cast alle zwei Staffeln auszutauschen, um das Altern der Royals so gut wie möglich darzustellen. Einen Höhepunkt erreichte die Serie zuletzt mit der vierten Staffel, die sich erstmals mit Prinzessin Diana (Emma Corrin) und Margaret Thatcher (Gillian Anderson) befasste.

Platz 2: Bojack Horseman (2014 - 2020)

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Umfang: 77 Episoden in 6 Staffel

Darum geht's: In den 90ern war Bojack Horseman noch Star in einer gefeierten Sitcom. Jahrzehnte später leidet Bojack unter seinem schwindenden Ruhm und Reichtum, weshalb er an er für eine Autobiographie, die ihn wieder bekannter machen soll, die Autorin und Journalistin Diane engagiert. Während ihrer gemeinsamen Zeit hat Bojack immer mehr mit seinen Depressionen und Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Mehr als einmal versucht das sarkastische und egoistische Pferd, sein Leben in eine neue Richtung zu lenken. Aber ob das auch wirklich klappt? Daran haben nicht nur er, sondern auch seine tierischen und menschlichen Wegbegleiter:innen einige Zweifel...

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Es gibt wenig wirklich gute Tragikkomödien. Bojack Horseman ist glücklicherweise eines der besten Exemplare des Genres. In einem Moment lacht man noch über Bojacks dreiste Art, bevor die Serie uns im nächsten Moment mit den Abgründen des ehemaligen Stars und der Medienbranche konfrontiert. Bojack Horseman ist eine ehrliche, oft schmerzende und rührende und nicht zuletzt auch lustige Geschichte über Depressionen, Berühmtheit, Süchte und die Suche nach dem Ich.

Platz 1: Unorthodox (2020)

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Umfang: 4 Episoden in 1 Staffel

Darum geht's: Esther „Esty“ Shapiro (Shira Haas) wächst in der ultra-orthodoxen Gemeinde der Satmarer Chassiden in Williamsburg, New York auf. Als Frau ist es ihre Aufgabe möglichst früh zu heiraten, in ihrem Fall eine arrangierte Ehe mit Yakov „Yanky“ Shapiro (Amit Rahav), und so viele Kinder wie möglich zu kriegen. Nachdem sie herausfindet, dass das Eheleben keineswegs schön ist oder annähernd erfüllend, fasst sie den Entschluss nach Berlin zu fliehen und ein neues Leben zu beginnen... doch auch das stellt sich als nicht so einfach heraus wie erstmals gedacht, vor Allem nicht, wenn ihr Mann und dessen Cousin (Jeff Wilbusch) alles daran setzen, sie zurückzuholen.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Die Miniserie gibt einen spannenden und unverblümten Einblick in das Leben von Esty. Man lacht mit ihr, man weint mit ihr und dieses unglaublich authentische Setting und Spiel der Darsteller:innen geht unter die Haut.  Eine wirklich super gelungene, deutsche Netflix-Produktion!

Hier geht's zu einer ausführlichen Kritik

Fantasy/Sci-Fi/Mystery

Platz 5: The Umbrella Academy (Seit 2019)

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Umfang: 20+ Episoden in 2+ Staffeln

Darum geht's: Der exzentrische Milliardär Sir Reginald Hargreeves (Colm Feore) adoptierte sieben Kinder, doch nicht einfach irgendwelche Kinder: Luther (Tom Hopper), Allison (Emmy Raver-Lampman), Diego (David Castañeda), Klaus (Robert Sheehan), Fünf (Aidan Gallagher), Ben (Justin H. Min) und Vanya (Elliot Page) haben, nachdem sie unter mysteriösen Umständen zur Welt gekommen sind, allesamt besondere Fähigkeiten. Hargreeves ist alles andere als eine warme Vaterfigur und sprach seine "Kinder" lediglich mit Nummern an. Nach der schwierigen Kindheit trennten sich ihre Wege, doch eben diese sollen sich bald wieder kreuzen, denn einer unbekannten Bedrohungen können sie nur im Team entgegentreten.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Irgendwie witzig, irgendwie übertrieben, irgendwie schräg. Die Serie ist eine Menge, außer langweilig! Die Dynamik zwischen den Geschwistern ist glaubwürdig und sehr angenehm anzusehen und die Bösewichte sind so Old-School, dass sie schon wieder witzig sind. Die Serie ist eindeutig mit einem Augenzwinkern zu genießen, macht aber gerade deshalb unglaublich Spaß!

Hier geht's zur Kritik der ersten Staffel

Platz 4: Love, Death & Robots (Seit 2019)

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Umfang: 26+ Episoden in 2+ Staffel

Darum geht's: In der Anthologie-Serie bekommen verschiedenen Kreativteams aus der ganzen Welt die Möglichkeit, außergewöhnliche Sci-Fi-Geschichten zu erzählen. Der Kniff: Jede Episode hat einen ganz besonderen und ausgefallenen Animationsstil. Produziert wird das Ganze von Tim Miller, David Fincher, Jennifer Miller und Joshua Donnen.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Wer sich Abseits des üblichen Sci-Fi-Einheitsbreis, den man im Kino und TV serviert bekommt, mal nach etwas Neuem und Experimentellem sehnt, der ist bei Love, Death and Robots genau an der richtigen Adresse. Während man noch wegen der ausgefallenen und teils atemberaubenden Animationen staunt, wird man von den verschiedenen Storys, die in Sachen Genre von Comedy bis Horror reichen, bestens unterhalten. Und durch die kurze Laufzeit und das Anthologie-Format geht das auch mal schnell zwischendurch. Ein Muss für Sci-Fi-Fans und Freund:innen abwechslungsreicher Animationsprojekte!

Platz 3: Stranger Things (Seit 2016)

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Umfang: 25+ Episoden in 3+ Staffel

Darum geht's: In der fiktiven Stadt Hawkins verschwindet der junge Will Byers (Noah Schnapp). Seine drei Freunde machen sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrem Kumpel. Doch nicht nur sie gehen auf Spurensuche: Anhand von Lichterketten versucht seine Mutter Joyce (Winona Ryder) mit ihm Kontakt aufzunehmen, und sein Bruder Jonathan (Charlie Heaton) und dessen Klassenkameradin Nancy (Natalia Dyer) kommen dem Geheimnis hinter dem Verschwinden des Jungen immer näher... und das beinhaltet nicht nur Monster, sondern auch geheime Experimente der Regierung und nicht zu vergessen Elf (Millie Bobby Brown): das Kind mit telekinetischen Superkräften.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Heranwachsende kämpfen gegen Monster... Was kann da schon schiefgehen? Zwar ist Stranger Things teilweise düster und Monster-Horror kommt auch nicht zu kurz, aber die Kombination mit den Teenagern, die ihre ganz eigenen Probleme haben, gibt der Serie eine Leichtigkeit und Distanz zu diesem dunklen Kern. Stranger Things hat eine Fülle an sympathischen Charakteren, bleibt durchwegs spannend und ist gleichzeitig ziemlich witzig. Die Serie hat unserer Meinung nach den Hype verdient.

Hier die ausführliche Kritik der ersten Staffel

Platz 2: Dark (2017 - 2020)

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Umfang: 26 Episoden in 3 Staffel

Darum geht's: Die beschauliche Kleinstadt Winden läuft eigentlich alles wie immer. Bis plötzlich zwei Kinder scheinbar spurlos verschwinden. Noch ahnen die Anwohner:innen der Stadt nicht, dass sie sich inmitten eines Geflechts aus Mysterien, Verschwörungen und dem Schicksal befinden.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: An dieser Stelle wollen wir nicht zu viel verraten, denn Dark erlebt man am besten mit so wenig Vorwissen wie möglich. Die erste deutsche Netflix-Produktion schlug international ein wie eine Bombe. Schöpfer:innen Baran bo Odar und Jantje Friese kreierten eine Serie, die mit packenden Twists und einem tollen Drehbuch begeistert und über drei Staffeln kaum an Anziehungskraft verliert. Besonders hervorheben sollte man, dass bo Odar und Friese es geschafft haben, ihre mehr als komplexe Story nach drei Staffeln ohne große Logiklücken mit einem fast 100 % zufriedenstellenden Finale zu beenden. Für Mystery-Fans ist diese Serie ein Muss!

Platz 1: Black Mirror (Seit 2011)

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Umfang: 22+ Episoden in 5+ Staffel

Darum geht's: Die Anthologie-Serie, die ursprünglich beim britischen Sender Channel4 lief, bevor sie zu Netflix wechselte, erzählt ähnlich wie Love, Death and Robots außergewöhnliche Sci-Fi-Geschichten. Black Mirror macht mit seinen düsteren Storys vor keinem Thema halt, sei es Online Dating, Videospiele, Wahlkampf oder Dystopien.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Wem es bei Love, Death and Robots noch zu harmlos und zu animiert zugeht, der ist bei Black Mirror genau richtig. Es gehört scheinbar zum Serienkonzept dazu, dem Publikum mindestens einmal komplett den Boden unter den Füßen wegzuziehen und sie immer tiefer und tiefer in düsteren und besonderen Erzählwelten zu entführen. Schöpfer Charlie Brooker findet immer wieder neue Geschichten, mit denen er das Publikum nicht nur unterhält, sondern auch schockiert und fast immer zum Nachdenken anregt. Auch die ständig wechselnden Casts und Kreativteams sollte man hier noch erwähnen, dank denen die Geschichten auch optisch und handwerklich immer überzeugen können. Auch wenn die letzte Staffel nicht mehr allzu gut war, ist Black Mirror dennoch ein Juwel im Meer an Sci-Fi-Content.

Crime

Platz 5: Peaky Blinders – Gangs of Birmingham (Seit 2013)

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Umfang: 30+ Episoden in 5+ Staffeln

Darum geht's: Die Peaky Blinders, eine Familiengang und stolze Rom*nja, haben die Straßen von Birmingham unter ihrer Kontrolle. Doch für den abgeklärten und hochintelligenten Thomas "Tommy" Shelby reicht das nicht. Auf dem Weg, sein Familienimperium über die Stadtgrenzen hinaus zu expandieren, gerät er mit anderen Gangs, Polizei, Faschisten, Mafiabossen und vielen mehr aneinander und geht dabei rücksichtslos vor... aber wehe dem, der gegen seine Familie geht. Niemand möchte Tommy Shelby zum Feind...

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Die industrielle Ästhetik von Peaky Blinders – Gangs of Birmingham, mit den verrauchten und dreckigen Straßen Birminghams, grenzt an Perfektion, sowie das atemberaubende Kostüm-Design der 20er Jahre. Dazu kommen vielschichtige Charaktere mit Starbesetzung, die wie die Faust aufs Auge passen. Wer Gangster-Serien mag, mag auch Peaky Blinders. Also: "By the order of the Peaky f**king Blinders: WATCH THE SERIES!"

Platz 4: Sherlock (2010 - 2017)

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Umfang: 13 Episoden in 4 Staffel

Darum geht's: Sherlock Holmes ist wohl der bekannteste Detektiv der Welt. Es gibt bereits mehr als 25.000 Film, Serien und Literaturadaptionen über den fiktiven Charakter des Autoren Sir Arthur Conan Doyle. Also brauchen wir wirklich noch eine Serie über den Privatdetektiv? Die Antwort ist: JA! Sherlock nimmt die alten Fälle (wie "A Study in Scarlet") und übersetzt sie ins zwanzigste Jahrhundert ("A Study in Pink").

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Aufwendiges Setup, tolle Schauspieler und die vielen, situationskomischen Momente unterstreichen die Qualität und Suchtfaktor der Krimi-Serie. Dazu kommt, dass Benedikt Cumberbatch mit seiner Rolle als gefühlskalter Soziopath Sherlock Holmes wie A**** auf Eimer passt. Wer Krimiserien und Sherlock Holmes mag, macht mit Sherlock nichts falsch.

Platz 3: When They See Us (2019)

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Umfang: 4 Episoden in 1 Staffel

Darum geht's: Die von Ava DuVernay geschrieben und inszenierte Mini-Serie erzählt die wahre und schockierende Geschichte der fünf afroamerikanischen Jugendlichen Kevin, Antron, Yusef, Korey und Raymond. Die damals als "Central Park Five" bekannten Kinder wurden 1989 fälschlicherweise für eine Vergewaltigung, mit der sie nichts zu tun hatten, schuldig gesprochen und ins Gefängnis geschickt.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Um ehrlich zu sein, läuft When They See Us außer Konkurrenz, so sollte das auch in dieser Liste gesehen werden. Struktureller Rassismus, Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeit sind ernste und immer noch relevante Themen, die Regisseurin Ava DuVernay dem Publikum anhand der Geschichte der fünf Jugendlichen auf ungeschönte und bittere Art näher bringt. Was bleibt ist eine beeindruckende Mini-Serie, die dank toller Inszenierung, tollem Schauspiel und toller Drehbücher die Probleme unserer Zeit perfekt einfängt und einen auch lange nach dem Schauen nicht mehr loslassen wird.

Platz 2: Narcos (2015 - 2017)

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Umfang: 30 Episoden in 3 Staffel

Darum geht's: Viele Menschen kennen den Namen Pablo Escobar. Aber nur wenige wissen, wie der Kolumbianer zu einem der berühmtesten und gefürchtetsten Drogenbosses der Geschichte wurde. Narcos erzählt von seinem Aufstieg und den grausamen Taten, die ihn an die Spitze des weltweiten Kokainhandels brachten.

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Wer nach  Crime-Stories basierend auf wahren Begebenheiten sucht, ist bei Narcos und der Nachfolgeserie Narcos: Mexico genau richtig. Die zu großen Teilen auf spanisch gedrehte Serie überzeugt nicht nur mit einer unvergleichlichen Atmosphäre oder überragendem Production Design, sondern auch mit einem fantastischen Cast und einer packenden, wenn auch nicht immer ganz wahrheitsgetreuen, Zusammenfassung des Aufstiegs von Pablo Escobar (Wagner Moura).

Platz 1: Breaking Bad (2008 - 2013)

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Umfang: 62 Episoden in 5 Staffel

Darum geht's: Der Chemielehrer Walter „Walt“ White (Bryan Cranston) hat Krebs und sieht keine Möglichkeit eine Therapie mit seinen finanziellen Möglichkeiten zu bezahlen. Als er herausfindet, wie viel Geld er mit Crystal Meth verdienen kann (und als Chemielehrer ist sein Stoff dem herkömmlichen Zeug weit überlegen) steigt er mit seinem ehemaligen, auf Abwegen geratenen, Schüler Jesse (Aaron Paul) ins Drogengeschäft ein... und steckt bald knietief in den Machenschaften der Kartelle. Erschwerend kommt hinzu, dass sein Schwager Hank (Dean Norris) bei der DEA ist... klingt doch nach tollen Voraussetzungen!

Deshalb müsst ihr die Serie gesehen haben: Das spannendste an Breaking Bad ist eindeutig der Charakter, oder besser gesagt die Charakterentwicklung von Walter White. Perfekt von Bryan Cranston umgesetzt, hat man den bizarren Gegensatz vom langweiligen Chemielehrer und rücksichtslosen Drogenbaron. Im Verlauf wird einem die Figur immer unsympathischer, wodurch der Serie jedoch keinerlei an Qualität verliert. Kein Wunder, dass er für seine Darbietung einen Emmy als bester Hauptdarsteller erhielt. Breaking Bad schafft zudem einen tollen Ausgleich von Ruhe und Action und ist empfehlenswert für Fans von knallharten Stories über die südamerikanische Drogenwelt.

Die besten Netflix-Originals!
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