Die 15 besten Splatterfilme im Ranking

Blutwurst vom Feinsten
Spoilerfrei!
Lesedauer: 10 Mins.
Jugendgefährdende Inhalte

Splatterfilme sind langweilig, sinnlos brutal und haben keine Story? Falsch gedacht! Wir haben für euch eine vielseitige Liste der besten Splatterfilme erstellt, die das Subgenre in ein völlig neues Licht rücken!

Seit Ende der 60er Jahre spalten die sogenannten Splatterfilme (meist als Teil des Horror-Genres) die Kino-Liebhaber. Bei den einen gefürchtet, bei den anderen vergöttert zeichnen sich Splatter durch extreme Gewalt, visualisierte Zerstückelung und spritzendes Blut aus. Namen wie George A. Romero oder Wes Craven sind bei diesem Subgenre kaum wegzudenken. Da viele Splatter jedoch nur auf die oben genannten Effekte abzielen und die Story oft komplett vernachlässigt wird, haben wir die besten Filme für euch aufgelistet, um euch zu zeigen, dass Splatter und seelenloses Gemetzel nicht immer Hand in Hand gehen.

15. Hostel (2005)

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Darum geht’s: Während eines Party-Urlaubs in Amsterdam geraten die drei Freunde Paxton, Josh und Oli durch einen Tipp in ein vielversprechendes Hostel in der Slowakei. Jedoch ahnen sie nicht, dass sie bald in die Fänge einer mordlustigen Organisation geraten, die ihre Opfer bis zum Tode foltern.

Splatter-Faktor: Auch wenn die Splatter-Elemente nicht wirklich originell sind (Bohrer, Kettensägen, etc.) so entfalten sie in dem schmutzig-blutigen Setting durchaus ihre Wirkung. Hier wechselt die Kamera zwischen expliziten und impliziten Szenen, was für mehr Spannung sorgt. Für Saw-Fans ist der Folter-Film definitiv sehenswert. 

Fazit: Hostel ist ein Horrorfilm, der polarisiert. Für die einen zeigt er nur das sinnlose Abschlachten von Menschen, für die anderen ist er sogar gesellschaftskritisch angehaucht. Fakt ist jedoch: Die Story ist nachvollziehbar (wenn auch vorhersehbar) und beim Drehbuch merkt man, dass Eli Roth sich dramaturgisch Gedanken gemacht hat.

Platz 14: Hellraiser (1987)

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Darum geht’s: Frank (Sean Chapman) legt sich in einem fernen Land einen wunderschön verzierten Würfel zu, mit dem er jedoch - wieder zuhause angekommen - ein Tor zu einer anderen Dimension öffnet und von den darin lebenden Kreaturen gefangen gehalten wird. Um seinen Körper zurückzuerlangen, braucht es jede Menge Blut.

Splatter-Faktor: Aufgrund der vorgenommenen Zensuren durch die MPAA fielen einige Splatter-Szenen leider schon vor Veröffentlichung aus. Trotzdem punktet der Film an der Splatter-Front mit einigen nervenaufreibenden Szenen, in denen mit Haken gearbeitet wird.

Fazit: Bei Hellraiser scheiden sich die Geister, ob es sich hier um einen guten Film handelt. Die einen finden Effekte, Schauspieler und Story schlecht, die anderen loben ihn in den Himmel. Was sich jedoch sagen lässt, ist, dass mit gewählten Themen und Symbolen gearbeitet wird. Bilder, Kostüme und Requisiten sind künstlerisch besonders erwähnenswert. Insgesamt ein unterhaltsamer Film, der nicht viel mit anderen Filmen des Jahrzehnts gemeinsam hat.

Platz 13: Tanz der Teufel (1981)

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Darum geht’s: Wer diesen Film noch nicht gesehen hat, darf sich nicht wundern, denn bis 2016 war Tanz der Teufel (engl. The Evil Dead) in Deutschland beschlagnahmt und indiziert. Hier zieht sich eine Gruppe von Jugendlichen in eine Waldhütte zurück und beschwört aus Versehen mithilfe des Necronomicons das Böse. Bald fallen blutrünstige Dämonen über die Gruppe her und niemand scheint mehr sicher zu sein.

Splatter-Faktor: Abgekaute Gliedmaßen, verbrannte Gesichter und aufgespießte Körper: Tanz der Teufel spart nicht mit Splatter-Effekten. Trotz des niedrigen Budgets haben die Macher Wert darauf gelegt, dass die blutigen Szene gut aussehen und das ist ihnen (für 80er Jahre Verhältnisse) wirklich gelungen.

Fazit: Tanz der Teufel hat sich mittlerweile zu einem Low-Budget Kultfilm gemausert, der bei vielen Horrorfans aus dem Repertoire nicht mehr wegzudenken ist. Obwohl die Splatter-Szenen heute eher unfreiwillig komisch wirken, sind sie trotzdem packend und unterhaltsam. Wer bessere Effekte will, kann sich auch das Remake Evil Dead aus dem Jahr 2013 anschauen.

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Platz 12: Planet Terror (2007)

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Darum geht’s: Die Tänzerin Cherry (Rose McGowan) möchte am liebsten Stand-Up-Comedian werden. Allerdings hat sie die Rechnung ohne die Zombies gemacht, die von einem Militärstützpunkt aus Jagd auf die Bevölkerung machen. 

Splatter-Faktor: Planet Terror hat die absolute Ekel-Garantie. Die Zombies zerreißen nicht nur eine Person nach der anderen, sondern sie sehen selbst auch noch verunstaltet aus, was den Blasen auf ihrer Haut geschuldet ist. Auch an Special Effects wurde nicht gespart und Kunstblut gibt’s jede Menge. 

Fazit: Zusammen mit Deathproof (Quentin Tarantino) bildet Planet Terror das Double Feature Grindhouse. Regisseur Robert Rodriguez steht hier dem Meister des exzessiven Kunsblutgebrauchs fast in nichts nach. Wegen der übergreifenden Albernheit sollte man den Film jedoch nicht ernst nehmen, sondern ihn eher als eine Hommage an das Zombie-Genre betrachten.

Platz 11: Haus der 1000 Leichen (2003)

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Darum geht’s: Vier Jugendliche stranden mit ihrem Auto an der Tankstelle von Captain Spaulding (Sid Haig). Dieser berichtet von dem berüchtigten Serienkiller Dr. Satan, der hier vor einiger Zeit gemordet haben soll. Auf den Spuren des Killers geraten die Freunde ins Haus der Familie Firefly, die zunächst zwar schräg aber harmlos wirkt. Doch an Halloween spitzt sich die Situation immer weiter zu und die Gruppe wird sich schon bald wünschen, den Fireflies nie begegnet zu sein. 

Splatter-Faktor: Der Film macht seinem Namen alle Ehre. In vielen skurrilen und bizarren Bildern experimentiert Rob Zombie mit allerlei Grausamkeiten, die oft ans Geschmacklose grenzen. Fans des Makabren wird die Mischung aus Blut, Eingeweiden, billigem Schrecken und grotesken Lachern auf jeden Fall gefallen.

Fazit: Wer sich ekeln möchte, ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Rob Zombie schafft mit Haus der 1000 Leichen einen verfremdet verstörenden Horrorfilm, der von den Effekten her an Natural Born Killers erinnert. Grusel, Story und Charaktere treten zwar neben den auffällig gestalteten Kulissen in den Hintergrund, aber im gesamten funktioniert der Film durch interessante Bilder trotzdem. An Rob Zombies ganz eigenen Stil muss man sich trotzdem erst gewöhnen

Platz 10: Braindead (1992)

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Darum geht’s: Bei dieser kultigen Persiflage von Peter Jackson (Herr der Ringe, Der Hobbit) wird eine eifersüchtige Über-Mutter von einem neu entdeckten Rattenaffen und das Unglück nimmt seinen Lauf. 

Splatter-Faktor: Hier kommen Splatter und Gore-Fans voll auf ihre Kosten. Nicht nur die Rattenaffen-Infizierten sind wahnsinnig unansehnlich, sondern auch die Eingeweide, Knochen und Hautfetzen die ihnen zum Opfer fallen sind nicht schön anzusehen. 

Fazit: Wer sich gruseln möchte ist hier Fehl am Platz, denn ernst gemeint ist dieser Film natürlich nicht. Dafür sorgt der Rattenaffen-Schabernack für jede Menge Lacher und Ekel. Erwähnenswert ist aber auch das charmante 50er-Jahre Setting, das vor lauter Blut und Gedärm fast gar nicht zur Geltung kommt.

Platz 9: Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre (2003)

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Darum geht’s: In dem Remake des altbekannten Klassikers (Blutgericht in Texas, 1978) dient die gute alte Kettensäge erneut dazu, Jugendliche zu zersägen. Der Killer Leatherface (Andrew Bryniarski) macht zusammen mit seiner Kannibalenfamilie unbarmherzig Jagd auf Erin (Jessica Biel) und ihre Freunde und aus dem Kettensägen-Terror scheint es keinen Ausweg zu geben. 

Splatter-Faktor: Verwandte Filme wie Halloween oder Freitag der 13. und ihre Nachfolger machen seit den 70ern immer wieder Gebrauch von der ‘Killer-metzelt-Jugendliche-ab’-Thematik. Was den Remakes daher an Kreativität fehlt, machen sie durch detaillierte und ausgefeilte Effekte wieder wett. Wirklich schockieren werden die Splatter-Elemente hier wohl niemanden mehr, dafür kann man andere Aspekte des Films bestaunen.

Fazit: Was hier wirklich positiv auffällt, ist die Kameraführung, die die einprägsamsten Momente des Films richtig gut zur Geltung kommen lässt. Als kleine Hommage an das Original der 70er Jahre gibt es auch zwar auch Szenen, die diesem Vorbild sehr ähnlich sind, jedoch hat das Remake auch eigene Glanzmomente entwickelt, welche dem Splatter mehr Persönlichkeit verleihen.

Platz 8: Die Horde (2009) 

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Darum geht's: Um einen Kollegen zu rächen stürmen dessen Freundin Aurore (Claude Perron) und drei weitere Polizisten ein von Gangstern bevölkertes Hochhaus. Nach einer brutalen Auseinandersetzung wird schnell klar: Die Getöteten bleiben nicht tot, sondern mutieren zu übermenschlich starken Zombies! Jetzt müssen Räuber & Gendarme zusammenarbeiten, um zu überleben. 

Splatter-Faktor: In Die Horde sind nicht nur die Verbrecher knallhart, auch die Polizisten zögern nicht, ihre Schusswaffen zu gebrauchen. Ob sie nun gegeneinander kämpfen oder gegen die drohenden Zombies, spielt dabei kaum eine Rolle. Die Uncut-Version des Films setzt natürlich nochmal eine Schippe drauf und rechtfertigt in jedem Fall die vorübergehende Beschlagnahmung des Films 2013. 

Fazit: Auch in diesem actiongeladenen Zombie-Knaller überzeugt Frankreich mit einem weiteren harten Horrorfilm. Vom allgemeinen Setting her mag Die Horde den ein oder anderen an Romero erinnern, doch die Macher des Films betonen die Distanz zum Dawn of the Dead-Regisseur und die Besetzung vieler Rollen durch Schauspieler mit afrikanischer Herkunft.

Platz 7: Saw (2004) 

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Darum geht’s: Fotograf Adam und Arzt Lawrance wachen in einem verwahrlosten Waschraum auf. Beide scheinen keinerlei Erinnerung zu haben, wie sie hierher gelangt sind. Die blutüberströmte Leiche in der Mitte des Raums, in deren Hand sich ein Revolver, aber auch ein Diktiergerät befinden, liefert erste Hinweise: Die beiden befinden sich in den Fängen des Serienmörders Jigsaw und müssen einiges über sich ergehen lassen.

Splatter-Faktor: Im ersten Teil der mittlerweile neun-teiligen Saw-Reihe sind die Splatter-Elemente im Vergleich zu den Nachfolgern noch moderat verteilt. Zwar wird hier aufgeschlitzt, gesägt, verbrannt und geschossen, jedoch sind manche Szenen eher implizit ausgerichtet, was zum Erhalt der Story beiträgt. Blut vergossen wird trotzdem oft genug!  

Fazit: Für seine Zeit war Saw ein herausragend guter und innovativer Horrorfilm, der sich durch seine vielen Wendungen, Zeitsprünge und die fantasievollen Fallen ausgezeichnet hat. Wer jedoch Lust auf mehr Splatter und Gore hat, sollte sich eher an die Nachfolger halten, bei denen jedoch die Story auf der Strecke bleibt.

Platz 6: From Dusk Till Dawn (1996) 

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Darum geht’s: Die Gangster Seth (George Clooney) und Richard (Quentin Tarantino) sind frisch aus dem Gefängnis ausgebrochen und auf der Flucht nach Mexiko. Als Geiseln dient die Familie von Jacob Fuller (Harvey Keitel) mit seinen beiden Kindern Kate (Juliette Lewis) und Scott (Ernest Liu). In der Bar Titty Twister muss sich die ungleiche Truppe nach einigen Drinks mit blutrünstigen Vampiren herumschlagen. 

Splatter-Faktor: Ein weiterer Rodriguez/Tarantino Film der es nicht grundlos in die Liste geschafft hat. Schon bevor überhaupt die ersten Vampire vor die Kamera treten, wird Blut vergossen. Später artet das Ganze in ein typisches Rodriguez-Gemetzel aus, in dem das Blut nur so spritzt.

Fazit: Obwohl die Story hier im Laufe des Films in den Hintergrund tritt, ist sie am Anfang trotzdem präsent und spannend. Bei der Wandlung vom Roadmovie zum Splatterfilm geht zwar erwartungsgemäß Handlung verloren, aber das tut der rabenschwarzen Stimmung des Films keinen Abbruch. Für Fans ein absolutes Muss!

Platz 5: Hobo with a Shotgun (2011)

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Darum geht’s: In diesem düster-dystopischen Horrorstreifen träumt ein namenloser Landstreicher (Rutger Hauer) von einem Leben als Landschaftsgärtner mit eigenem Rasenmäher. Doch die Gangster in der Stadt Hopetown machen ihm und den anderen Bewohnern der Stadt das Leben schwer. Der Landstreicher beschließt, in Hopetown ordentlich aufzuräumen und kauft sich statt des Rasenmähers lieber eine Shotgun.

Splatter-Faktor: Wie der Name bereits verrät, wird in Hobo with a Shotgun nichts der Fantasie überlassen. Ungeschönt erzählt der Film eine Geschichte von Gewalt, Folter und Tod. Viele der Szenen sind wirklich nichts für schwache Nerven.

Fazit: Leider ist der kanadische Film in Deutschland wegen der expliziten Gewaltdarstellung bisher nicht zugelassen, was ebenfalls für sich spricht. Rutger Hauers für seinen Teil brilliert in der Hauptrolle des rächenden Landstreichers und verwandelt einen blutigen Schocker in eine gesellschaftskritische Dystopie.

Platz 4: 28 Days Later (2002) 

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Darum geht’s: Aktivisten versuchen, einige Schimpansen aus einem Forschungslabor zu retten. Diese sind aber leider mit einem grausamen Virus infiziert und attackieren die Gruppe. Rasend schnell breitet sich das Virus, welches Infizierte in hungrige aggressive Zombies verwandelt aus. Fahrradkurier Jim (Cilian Murphy) erwacht 28 Tage später in einem verlassenen Krankenhaus aus dem Koma. Entsetzt taumelt er durch das ausgestorbene, von Leichen übersäte London und wird von Mark (Noah Huntley) und Selena (Naomie Harris) aufgegriffen. Gemeinsam kämpfen sie ums Überleben zwischen den rasenden Zombiehorden. 

Splatter-Faktor: Die rasenden Wut-Zombies spucken nicht nur jede Menge Blut, sie lechzen auch danach. Doch nicht nur von den Infizierten geht eine Gefahr aus, sondern auch die Menschen in diesem Film schrecken vor Gewalt nicht zurück. 

Fazit: Insgesamt einer der besten Zombie-Filme der letzten 20 Jahre. Nicht nur schauspielerisch glänzt 28 Days Later, sondern auch Story und Charaktere sind wasserdicht. Die pointierten Splatter-Elemente runden das Ganze ab. Auch zu empfehlen ist das Sequel 28 Weeks Later.

Platz 3: Tucker & Dale vs.Evil (2010)

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Darum geht’s: In dieser Splatter-Komödie macht eine Gruppe von Studenten einen Camping-Ausflug und trifft auf die bedrohlich wirkenden Hinterwäldler Tucker (Alan Tudyk) und Dale (Tyler Labine). Diese sind allerdings in Wirklichkeit ganz harmlos und retten sogar die Studentin Allison (Katrina Bowden) aus dem See. Bei dem Versuch, Allison aus den Fängen der vermeintlichen Entführer zu retten, passieren den Studenten jedoch einige blutige Missgeschicke.

Splatter-Faktor: In Tucker & Dale vs. Evil sind viele Splatter-Szenen eingebaut. Was bei diesem Film jedoch erfrischt, ist die warmherzige Art und Weise, wie die Geschichte um das große Missverständnis erzählt wird. Es wird auf den zynischen Voyeurismus, den man aus den 70er und 80er Jahren kennt, verzichtet. Stattdessen setzt der Streifen auf ehrlich lustige und offenherzige Charaktere - mit spritzendem Blut und Eingeweiden. 

Fazit: Hinterwäldler-Horror mal anders. Im Gegensatz zu Wes Cravens Hügel der blutigen Augen oder Wrong Turn sind hier die Hillbillies wirklich nette Typen. Insgesamt ist der Film durchdacht und charmant konstruiert, die Splatter-Szenen sind das Sahnehäubchen.

Platz 2: Dawn of the Dead (2004) 

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Darum geht’s: In dem Remake des Zombie Klassikers von Romero aus dem Jahr 1978 findet sich die Krankenschwester Ana (Sarah Polley) in einem wahrgewordenen Albtraum wieder: langsam aber sicher verwandelt sich die beschauliche Vorstadt in ein vor Zombies nur so wimmelndes Chaos. Ana gelingt es zu fliehen und sich einer Gruppe anzuschließen. Gemeinsam verschanzen sie sich im Einkaufszentrum, doch der Horror nimmt kein Ende.

Splatter-Faktor: Wie in fast jedem Zombie-Film wird hier gebissen, geschossen und zersägt was das Zeug hält. Die Effekte sind im Vergleich zum Original natürlich wesentlich ausgereifter und realistischer und allein optisch macht der Film jede Menge her. 

Fazit: Storyline, Nebenhandlungen und Lacher kommen hier ebenfalls nicht zu kurz. Die Charaktere sind oft vielleicht etwas klischeehaft, doch glaubwürdig und entwickeln sich zu facettenreichen Figuren. Erwähnenswert ist der Soundtrack des Films, denn neben Johnny Cash hat Dawn of The Dead auch Disturbed oder die Jim Caroll Band in petto. Insgesamt ein absolut sehenswerter, blutiger Zombie-Spaß, der zwar nicht für die ganze Familie geeignet ist, bei dem Horrorfans aber trotzdem auf ihre Kosten kommen!

Platz 1: Martyrs (2008)

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Darum geht’s: 1971 entflieht die kleine Lucie (Jessie Pham/Myléne Jampanoï) aus einem Verlies, in dem sie für lange Zeit gefangen war. Nach diesem erlebten Trauma wächst sie zu einer stillen und verschlossenen jungen Frau heran. 15 Jahre später entdeckt Lucie ein Foto ihrer Peiniger in der Zeitung. Mit ihrer einzigen Freundin Anna (Morjana Alaoui) beschließt sie, die Familie zu beobachten. Als sie ihnen jedoch direkt gegenübersteht, erschießt Lucie die gesamte Familie mit einer Schrotflinte und das Unglück nimmt seinen Lauf. 

Splatter-Faktor: Dieser wahnsinnig brutale französische Horrorfilm hat einige Szenen parat, in denen das Hinsehen schwer fällt. Dem Zuschauer eröffnen sich grausame Bilder, die man selbst nach dem Ende des Films schwer vergessen kann. 

Fazit: Ein weiteres französisches Horror-Meisterwerk, das einem im Gedächtnis bleibt. Von der Story her ist der Film innovativ, durchdacht und originell, auch von schauspielerischer Seite sind die Rollen ideal besetzt. Wer starke Nerven hat, wird Martyrs lieben!

Honorable Mentions
  • Death Note
  • Cowboy Bebop
  • Code Geass
  • One Piece
  • Gurren Lagann
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