Kritik: Words Bubble Up Like Soda Pop

Ein leichter Sommertraum
Spoilerfrei!
Lesedauer: 4 Mins.
  • Weiter geht’s mit der Anime-Offensive: Ob Netflix’ neuster Streich 'Words Bubble Up Like Soda Pop' mit seiner leichten Sommer-Romance-Komödie überzeugen kann, erfahrt ihr in unserer Kritik. Wenig Zeit? Zum Fazit! Ein Meet-Cute im 21. Jahrhundert Der wortkarge Teenager Cherry (Somegorô Ichikawa/Volkmar Leif Gilbert) hat für die Sommerferien einen Job als Alten Betreuer in einem Shoppingcenter angenommen. Während er mit den Rentner:innen Zeit verbringt, geht Cherry auch seiner großen Leidenschaft, dem Haiku-Schreiben, nach, welche er bei Social Media veröffentlicht. Eines Tages läuft die Teenagerin Smile (Hana Sugisaki/Jennifer Weiß), ihres Zeichens Influencerin, die wegen ihrer Unsicherheiten wegen ihres Überbisses stets eine Maske trägt, in Cherry. Prompt vertauschen die beiden ihre Handys miteinander. Noch ahnen die beiden nicht, was dieses zufällige Treffen alles verändern wird… Schon seit Längerem setzt Netflix auf Animes verschiedener Genres. Mit Serien wie Aggretsuko (2018-) und The Seven Deadly Sins (2014-) oder Filmen wie Um ein Schnurrhaar (2020) baut der Streaming-Gigant sein exklusiven Content neben All-Time-Classics wie Naruto, Fullmetal Alchemist und Co. immer weiter aus. Auch Words Bubble Up Like Soda Pop gesellt sich zur Reihe der exklusiv auf Netflix verfügbaren Anime-Projekte und möchte wohl Fans mit einer leichten Teenie Romanze von sich überzeugen. Locker, leichte Sommerstimmung Wenn ihr euch für einen Filmabend mit Words Bubble Up Like Soda Pop entscheidet, solltet ihr eines Vorweg wissen: Anders als der Beschreibungstext von Netflix vermuten lässt, wartet hier nicht der nächste große Romanzen-Epos á la Your Name. – Gestern, heute und für immer (2016) auf euch. Das mag vielleicht einige von euch enttäuschen, aber keine Sorge: Auch wenn Netflix’ neustes Werk nicht als dramatische Romanze überzeugt, ist es doch der genau richtig Pick für einen entspannten Sommerabend. Ja, die Handlung ist niedlich, aber auch relativ dünn. Ja, die Charaktere sind sympathisch, aber wirken auch eindimensional. Ja, so wirklich was auf dem Spiel steht auch nichts. Und es stimmt auch, dass die aufkommenden Gefühle zwischen Cherry und Smile eher angedichtet wirken, von dem langsamen Antasten und Kennenlernen bekommt man nämlich nicht wirklich etwas mit. Werbung Aber trotzdem hat man über die knapp 1 Stunde und 30 Minuten durchaus Spaß mit Words Bubble Up Like Soda Pop. Das liegt vor allem an der sehr angenehmen und leichten Stimmung, die der Anime durch seine Handlung, seinen niedlichen Humor und seine Bilder vermittelt. Hier muss man sich nicht sonderlich anstrengen, hier kann man einfach zuschauen, schmunzeln und genießen. Wir für unseren Teil stellen fest: Es muss nicht immer die große Love-Story sein, manchmal reicht auch weniger. Und an dieser Stelle möchten wir nicht zu viel verraten, aber ein Subplot rund um einen der Rentner, der von Cherry betreut wird, sorgt dann doch für den ein oder anderen herzerwärmenden Moment. Knallige Farben und dynamische Animationen Doch das wahre Pfund, mit dem Words Bubble Up Like Soda Pop viele von euch überzeugen wird, ist ohne Zweifel der Look. Netflix neuster Anime kommt mit sehr knalligen und kraftvollen Backgrounds und Sets mit sommerlichen Farben daher, die überraschend gut mit den eher zurückhaltend kolorierten Charakteren harmonieren.  Zusätzlich zu dieser stimmigen Farbkombination überzeugt der Anime mit dynamischen und verspielten Animationen, die stellenweise sogar einen leicht rohen, gescribbelten Anschein haben. Es entsteht ein stimmiges Gesamtbild, das die Atmosphäre der Sommermonate gut einfängt und auf die Bildschirme zaubert. Words Bubble Up Like Soda Pop ist mit Sicherheit nicht der nächste große Wurf in Sachen Animation, nichtsdestotrotz ist der Film rein optisch mehr als solide und kann mit den anderen Genrevertretern mithalten. Fazit: Ein leichter, aber auch lauer Sommer Netflix' neuster Anime rund um die Teenager Cherry und Smile ist vor allem optisch ein Kracher. Trotz der relativ flachen Story kann der Film mit seiner sommerlich-leichten Atmosphäre überzeugen. Wenn ihr nach einem leichten und vor allem visuell schönen Film ohne viel Drama für einen entspannten Anime-Abend sucht, seid ihr hier richtig.
    Kritik: Words Bubble Up Like Soda Pop
    Handlung
    65%
    Charaktere
    65%
    Humor
    65%
    Animation
    85%
    Visuelle Umsetzung
    85%
    User Rating: Be the first one !
  • Erscheinungsdatum: 22.07.2021
    Filmlänge: 127 Minuten
    FSK: 0
    Genre: , , , , ,
    Regisseur:
    Besetzung: , , , , ,
    Bildrechte: Netflix
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Gesamtbewertung:

Ordentlich
73%

Weiter geht’s mit der Anime-Offensive: Ob Netflix’ neuster Streich 'Words Bubble Up Like Soda Pop' mit seiner leichten Sommer-Romance-Komödie überzeugen kann, erfahrt ihr in unserer Kritik.

Ein Meet-Cute im 21. Jahrhundert

Der wortkarge Teenager Cherry (Somegorô Ichikawa/Volkmar Leif Gilbert) hat für die Sommerferien einen Job als Alten Betreuer in einem Shoppingcenter angenommen. Während er mit den Rentner:innen Zeit verbringt, geht Cherry auch seiner großen Leidenschaft, dem Haiku-Schreiben, nach, welche er bei Social Media veröffentlicht. Eines Tages läuft die Teenagerin Smile (Hana Sugisaki/Jennifer Weiß), ihres Zeichens Influencerin, die wegen ihrer Unsicherheiten wegen ihres Überbisses stets eine Maske trägt, in Cherry. Prompt vertauschen die beiden ihre Handys miteinander. Noch ahnen die beiden nicht, was dieses zufällige Treffen alles verändern wird…

Per Zufall treffen Smile (Hana Sugisaki/Jennifer Weiß) und Cherry (Somegorô Ichikawa/Volkmar Leif Gilbert) aufeinander.

Schon seit Längerem setzt Netflix auf Animes verschiedener Genres. Mit Serien wie Aggretsuko (2018-) und The Seven Deadly Sins (2014-) oder Filmen wie Um ein Schnurrhaar (2020) baut der Streaming-Gigant sein exklusiven Content neben All-Time-Classics wie Naruto, Fullmetal Alchemist und Co. immer weiter aus. Auch Words Bubble Up Like Soda Pop gesellt sich zur Reihe der exklusiv auf Netflix verfügbaren Anime-Projekte und möchte wohl Fans mit einer leichten Teenie Romanze von sich überzeugen.

Locker, leichte Sommerstimmung

Wenn ihr euch für einen Filmabend mit Words Bubble Up Like Soda Pop entscheidet, solltet ihr eines Vorweg wissen: Anders als der Beschreibungstext von Netflix vermuten lässt, wartet hier nicht der nächste große Romanzen-Epos á la Your Name. – Gestern, heute und für immer (2016) auf euch. Das mag vielleicht einige von euch enttäuschen, aber keine Sorge: Auch wenn Netflix’ neustes Werk nicht als dramatische Romanze überzeugt, ist es doch der genau richtig Pick für einen entspannten Sommerabend.

Smile und Cherry stehen auf einer Brücke in einem Feld.

Netflix' neuster Anime entführt das Publikum in laue Sommermonate.

Ja, die Handlung ist niedlich, aber auch relativ dünn. Ja, die Charaktere sind sympathisch, aber wirken auch eindimensional. Ja, so wirklich was auf dem Spiel steht auch nichts. Und es stimmt auch, dass die aufkommenden Gefühle zwischen Cherry und Smile eher angedichtet wirken, von dem langsamen Antasten und Kennenlernen bekommt man nämlich nicht wirklich etwas mit.

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Aber trotzdem hat man über die knapp 1 Stunde und 30 Minuten durchaus Spaß mit Words Bubble Up Like Soda Pop. Das liegt vor allem an der sehr angenehmen und leichten Stimmung, die der Anime durch seine Handlung, seinen niedlichen Humor und seine Bilder vermittelt. Hier muss man sich nicht sonderlich anstrengen, hier kann man einfach zuschauen, schmunzeln und genießen.

Wir für unseren Teil stellen fest: Es muss nicht immer die große Love-Story sein, manchmal reicht auch weniger. Und an dieser Stelle möchten wir nicht zu viel verraten, aber ein Subplot rund um einen der Rentner, der von Cherry betreut wird, sorgt dann doch für den ein oder anderen herzerwärmenden Moment.

Knallige Farben und dynamische Animationen

Doch das wahre Pfund, mit dem Words Bubble Up Like Soda Pop viele von euch überzeugen wird, ist ohne Zweifel der Look. Netflix neuster Anime kommt mit sehr knalligen und kraftvollen Backgrounds und Sets mit sommerlichen Farben daher, die überraschend gut mit den eher zurückhaltend kolorierten Charakteren harmonieren. 

Smile steht mit ihren Schwestern in ihrem gemeinsamen Zimmer.

Look und Animation sind klare Pluspunkte des Animes.

Zusätzlich zu dieser stimmigen Farbkombination überzeugt der Anime mit dynamischen und verspielten Animationen, die stellenweise sogar einen leicht rohen, gescribbelten Anschein haben. Es entsteht ein stimmiges Gesamtbild, das die Atmosphäre der Sommermonate gut einfängt und auf die Bildschirme zaubert. Words Bubble Up Like Soda Pop ist mit Sicherheit nicht der nächste große Wurf in Sachen Animation, nichtsdestotrotz ist der Film rein optisch mehr als solide und kann mit den anderen Genrevertretern mithalten.

Fazit:

Ein leichter, aber auch lauer Sommer

Netflix' neuster Anime rund um die Teenager Cherry und Smile ist vor allem optisch ein Kracher. Trotz der relativ flachen Story kann der Film mit seiner sommerlich-leichten Atmosphäre überzeugen. Wenn ihr nach einem leichten und vor allem visuell schönen Film ohne viel Drama für einen entspannten Anime-Abend sucht, seid ihr hier richtig.

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