8.0/10

Episodenguide: Rick und Morty – Staffel 5 (inkl. Kritik und Interpretation)

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Genres: Animation, Komödie, Science Fiction, Startdatum: 31.08.2021

Interessante Fakten für…

In der Anfangsphase der Produktion sprach Bryan Cranston (Breaking Bad) für die Rolle von Jerry Smith vor.

Dan Harmon und Justin Roiland haben mit Rick und Morty einen weiten Weg hinter sich. Von einer cleveren Scifi Parodie zu einem existenziellen Geniestreich hat sich die Serie immer wieder neu erfunden. Die wichtigste Frage jedoch bleibt: Wie viel Handlung kann man aus dem interdimensionalen Duo noch herausschöpfen? Mehr dazu in unserer ausführlichen Kritik.

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#FantasyFanatic #Comicserien #AfterCredit

Kurze Zusammenfassung zu Staffel 5:

Rick Sanchez (Justin Roiland/Kai Taschner) ist der klügste Mann im Universum. Seine Erfindungen verleihen ihm gottähnliche Mächte, mit denen er nach Belieben zwischen Dimensionen reisen und Abenteuer erleben kann, die jenseits jeglicher Vorstellungskraft liegen. Kein Wunder also, dass Ricks Tochter Beth (Sarah Chalke/Franziska Ball) für die Anerkennung ihres legendären Vaters sogar die Ehe mit Ehemann Jerry Smith (Chris Parnell/Claus-Peter Damitz) beendet hat. All das nur, um zumindest für kurze Zeit dem tristen Lebens zu entkommen.

Doch es dauert nicht lange, bis die Illusion dahin ist und Rick sich als der offenbart, der er wirklich ist: Ein trauriges, altes Mannkind, gefangen in der Sinnlosigkeit eines ziel- und bedeutungslosen Lebens. Nachdem Beth diesen Abgrund erblickt hat, klammert sie sich wieder an die eine Konstante, die ihr Halt gab und sie vereint wieder die Familie. Ricks Alleinherrschaft ist damit beendet. Doch auch die Enkel Morty (Justin Roiland/Tim Schwarzmaier) und Summer (Spencer Grammer/Ilena Gwisdalla) lernen, ihren Großvater und dessen zerstörerisches Verhalten immer stärker abzulehnen. Aus dem einstigen Patriarchen der Familie ist mittlerweile ein schwarzes Schaf geworden, das eher geduldet als geachtet wird.

Hat Rick überhaupt noch eine Zukunft bei der Familie Smith? Oder ist Rick mit Solo-Abenteuern besser aufgehoben?

Doch die wichtigere Frage ist: Wird Staffel 5 uns befriedigende Antworten liefern oder doch nur alberne Memes im Pickle-Rick-Stil?

5×01: Versauter Feind

Originaltitel: Mort Dinner Rick Andre

Darum geht’s:

Als Morty mit einem verletzen Rick in ihrem kaputten Raumschiff zur Erde stürzen, scheint ihr letztes Stündchen geschlagen zu haben. In seinen letzten Augenblicken möchte Morty seiner Highschool-Liebe Jessica (Kari Wahlgren/Gabrielle Pietermann) seine Liebe gestehen. Doch als diese Morty ein Date anbietet, packt Morty neuer Lebensmut und er schafft es, sicher im Meer zu landen.

Doch nun kommen neue Probleme auf ihn zu: Der Ozean wird von Mr. Nimbus (Dan Harmon) regiert, der zugleich Ricks „Erzfeind“ ist. Da Rick nicht dessen Domäne betreten durfte, müssen sie nun neue Bedingungen verhandeln. Damit das Treffen unproblematisch verläuft, hat Rick Wein für den Anlass in einer Dimension konserviert, in der die Zeit viel schneller verläuft. Morty soll sich um den Wein kümmern. Dieser hofft, diese Aufgabe schnell zu erledigen, um endlich mit Jessica alleine sein zu können.

Doch was er nicht weiß: Bei den Einwohnern der Dimension hat Morty einen bleibenden Eindruck hinterlassen …

Bedeutung:

Wie weit kann eine Feindschaft gehen? So weit, dass diese zum Fundament einer ganzen kriegerischen Kultur wird. Und gerade Morty erlebt das hautnahe. Durch sein unbedachtes Eingreifen in eine weniger entwickelte Gesellschaft, wurde er zu deren Feindbild. Und da die Zeit dieser Welt im Narnia-Stil viel schneller vergeht, ist Morty für diese Kultur zu einem satanischen Unheil geworden, gegen die es sich alle paar Jahrzehnte zu wehren gilt. Dabei ist es vor allem ein cleverer Kommentar, dass es der Hass gegen einen (größtenteils) unsichtbaren Feind ist, der eine Kultur entwickelt und antreibt. Die absurde Komik kommt dann ins Spiel, wenn man Folgendes bedenkt: Diese Welt hat sich von friedlichen Farmern zu einem kriegstreibendem und blutdürstigen Volk entwickelt, um ihren größten Feind zu besiegen: Einen notgeilen Teenager, der einfach nur schnell mit seinem Date fortfahren möchte. Das allein macht die Episode schon so genial.

Was für einen Effekt Rivalität ebenfalls haben kann, zeigt sich in der „erbitterten“ Feindschaft zwischen Rick und Mr. Nimbus. Obwohl Rick genervt ist, versucht er dennoch einen Konflikt mit dem ausdrucksstarken und hypersexuellen Mr. Nimbus zu vermeiden. Tatsächlich sieht man in dieser Episode einen verwundbaren Rick, der selbst gerettet werden muss. Diese Verwundbarkeit wird durch seine Interaktion mit Mr. Nimbus ersichtlich: Obwohl sie „Erzfeinde“ sind, teilen sie eine gemeinsame Vergangenheit und Mr. Nimbus weis eindeutig intime Details über Ricks früheres Leben. Dieser Widerspruch zeigt, dass Freundschaft und Feindschaft nahe beieinander liegen und die Grenzen in gewissen Situationen noch stärker verschwimmen können.

Fazit:

Mort Dinner Rick Andre ist ein hervorragender Einstieg in die fünfte Staffel, der auf die kulturelle Bedeutung von Feindschaf und Rivalität eingeht, diese jedoch nicht vergisst, mit absurden Charakteren und cleverem Humor zu paaren.

Bewertung: 9.1

5×02: Es kann nur viele geben

Originaltitel: Mortyplicity

Darum geht’s:

Als Jerry von einem Vorstellungsgespräch berichtet ist Rick überzeugt, dass etwas nicht stimmt. Zurecht, denn kurz darauf wird die gesamte Familie von Tintenfisch-Aliens ausgelöscht.

Doch das ist kein Problem, denn sie waren nur eine Köderfamilie – eine von vielen, die Rick zum Schutz erschaffen hatte, wie er es seiner geschockten Familie mitteilt. Alles scheint in Ordnung zu sein – bis auch sie ausradiert werden. Doch wie sich herausstellt, waren sie auch nur eine Köderfamilie.

Daraufhin macht sich die „echte“ Smith-Familie auf, um die Mörder ausfindig zu machen, nur um mit der Frage konfrontiert zu werden, ob sie überhaupt die Echten sind?

Wer ist den nun die echte Smith-Familie? Und spielt das überhaupt noch eine Rolle?

Bedeutung:

„Großer Tag. Heut töten wir Gott“. Mit diesen Worten beginnt Mortyplicity und noch niemand hatte eine Ahnung, wie gut sie diese Episode beschreiben – und nicht ganz so, wie Rick es sich gedacht hat. Dieser sah sich schon immer selbst als eine Art Gott, für den es keine Grenzen gab. Ein Gott, der keine Probleme damit hat, Köder in „seinem Ebenbild“ zu formen, damit sie für ihn sterben. Doch jetzt wo die Köder plötzlich abgeschlachtet werden, und das zu einem Zeitpunkt, an dem diese immer selbstständiger agieren, kommen Rick – oder den Rick(s) – Zweifel auf: Ist er überhaupt noch der alles kontrollierende Gott? Oder ist er der Köder für einen anderen Haupt-Rick? Dieser Gedanke treibt Rick und mit ihm die Familie Smith an, den Ursprung der Zerstörung zu finden und wenn nötig, selbst zur Zerstörung beizutragen. Denn die existierenden Ricks werden sich gegenseitig beweisen, dass sie die Krönung der Schöpfung sind. Koste es was es wolle.

Das Skript für diese verrückte Episode funktioniert vor allem aufgrund der besonderen Handlungsstruktur: Da wir ständig neuen Smith Familien folgen, lässt sich auf den ersten Blick keine klare Handlung erkennen. Doch wenn man genau hinsieht, kristallisiert sich daraus das größere Bild. Wir sehen die typischen Storyelemente wie Konfrontation, Verleugnung, Erkenntnis, Wendung, Charakterentwicklung und all die Teile einer spannenden Geschichte, nur eben durch verschiedene identische Familien. Tatsächlich wird impliziert, dass die meisten der Smith-Familien ähnliche Ereignisse erlebten, nur hatten einige in diesem perfiden Spiel ums Überleben länger Glück als andere. Dabei ist es erstaunlich, wie schnell der Kampf um die eigene Existenz religiöse Züge bei vielen der Smith Familien annimmt, während sie in diesem existenziellen Albtraum gefangen sind.

Alles nur, weil Rick (wieder mal) Gott spielen wollte…

Fazit:

Mortyplicity ist eine geniale Episode, die durch eine bizarre Handlung und perfiden schwarzen Humor Themen des existenziellen Horrors aufgreift. Ganz wie wir es von Rick und Morty gewöhnt sind.

Bewertung: 9.2

5×03: Lebe lieber umweltfreundlich

Originaltitel: A Rickconvenient Mort

Darum geht’s:

Morty hat sich verliebt: Die Superheldin Planetina (Alison Brie) kämpft für die Umwelt und Morty ist absolut hin und weg. Um sie zu beeindrucken, setzt er sich aktiver für die Umwelt ein, worauf auch sie auf ihn aufmerksam wird. Kurz darauf entsteht eine Beziehung. Doch jemand hat Einwände: Die Tina-Teers, die Planetina früher durch vier magische Elementarringe heraufbeschwört haben, sind mittlerweile zu gierigen Unternehmern geworden, die sie für Profit ausnutzen. Und sie sehen Morty’s Einmischung gar nicht gerne…

Rick, dem Morty’s neue Interessen missfallen, hat mittlerweile Summer zu seiner Lieblingsenkelin erklärt und möchte mit ihr abfeiern. Und er weis auch schon wo: Drei Planeten, die kurz vor der Auslöschung stehen, feiern eine gigantische Orgie. Eine perfekte Gelegenheit, um mal ordentlich die Sau rauszulassen. Doch auch eine interplanetarische Orgie kann nur kurzzeitig ablenken …

Bedeutung:

Das Thema Umweltschutz ist auch an den Showrunnern von Rick und Morty nicht vorbeigekommen. Ein Thema, dass sehr schnell die Qualität einer Episode herunterziehen kann. Doch Harmon und Roiland gehen dieses Topic erstaunlich clever an. Dafür hat man mit Planetina, dem offensichtlichen Captain Planet Verschnitt, ins Schwarze getroffen: Oberflächlich kämpft sie für die Umwelt, doch tut sie das in einer naiven und vor allem vermarktungsfreundlichen Art. Es werden Slogan-Sprüche geklopft und umweltverschmutzende Cartoonschurken besiegt, statt tatsächlich auf den Ursprung der globalen Erwärmung einzugehen. Das wird vor allem durch Plantinas ehemalige Heldentruppe verstärkt, die als verbitterte Unternehmer den scheinbaren Umweltschutz zu Imagezwecken aufrecht erhalten und Planetina über vieles im Unklaren lassen.

Auch bei denen, die sich für den Umweltschutz interessieren, geht das persönliche Interesse vor: So recycelt Morty auch mal und rettet ein Kaninchen, doch es klar, dass er das wegen Planetina macht. Zwar entwickelt sich daraus eine emotionale Beziehung, bei der Morty sich auch mal durchsetzt und unerwartete Kompetenzen beweist (einschließlich einer gewissen Rücksichtslosigkeit), doch es ist klar, wo da die Prioritäten sind. Derselbe Zynismus lässt sich auch bei Rick und Summer erkennen: Sie sehen Welten, die kurz vor ihrer Auslöschung stehen und ihre einzige Motivation ist es, mal richtig drauf zu machen. Und selbst wenn man Gutes vollbringt, steht vor allem das persönliche Interesse im Vordergrund.

Gleichzeitig jedoch vergisst die Episode nicht, auf die Kehrseite des Umweltaktivismus einzugehen. Wenn die Illusion dahin ist, und man tatsächlich aktiv wird, wird es sehr schwer die Grenzen zu erkennen. Die eigene Rechtfertigung entwickelt sich von Aktivismus schnell mal zum Ökoterrorismus. Dabei wird betont, dass sich solche Aktionen vor allem negativ auf die gewöhnlichen Bürger auswirkt, statt auf die Konzerne, die den größten Schaden anrichten. Eine sehr ausbalancierte Betrachtungsweise, die vor allem heutzutage selten anzutreffen ist.

Man merkt schnell: Dieser Captain-Planet-Truppe mangelt es an Herz.

Fazit

A Rickconvenient Mort greif sehr bedacht aktuelle Themen an, vergisst jedoch nicht, auch hier die nötigen Portionen an Emotionen und Humor einzubringen.

Bewertung: 8.5

5×04: Spermageddon

Originaltitel: Rickdependence Spray

Darum geht’s:

Urplötzlich entwickelt Morty Interesse für Beth’s Beruf als Pferdechirurgin. Doch Morty will nicht plötzlich Arzt werden. Stattdessen hat er ein Blick auf eine bestimmte Apparatur geworfen: Ein Absamungsbock zur Sammlung von Zuchtmaterial von Pferden. Schnell findet der pubertierende Morty einen Weg, diese „produktiv“ zu nutzen.

Anfangs noch hat Morty seine Freude damit. Umso größer ist sein Schock als Rick die angeblichen Pferde-Spermien nutzen möchte, um sie als Waffe gegen eine humanoide Pferderasse, den CHUDs, nutzen zu können. Morty verheimlicht den wahren Ursprung der Pferde-Spermien und es kommt es wie kommen musste: Riesige mutierte Spermien-Monster greifen die Stadt an.

Können Rick und Morty, vor allem Morty, aus der Sache sauber herauskommen?

Bedeutung:

Wer nach dieser Zusammenfassung noch dageblieben ist und weiterliest, den kann ich nur beglückwünschen. Und nein, besser oder schlauer wird es nicht. Die Episode hat sich auf diese widerliche Prämisse wie auf einen schlechten Witz fokussiert, der einfach nicht zu enden scheint. Hinzu kommt nämlich, dass man die Gefahr durch Monster-Spermien in Form von Blockbuster-Scifi-Action-Parodien durchspielt (Versteht ihr? Rickdependence Spray basiert auf Independence Day. Witzig…). Und mit der voranschreitenden Handlung wird es noch viel bizarrer und widerlicher. Selbst hier gibt es weder eine clevere Wendung, noch eine sonderlich tiefliegende Bedeutung, die diese Episode rechtfertigen würde. Die naheliegende Moral ist, dass eine Lüge zur Verheimlichung der eigenen Triebe früher oder später eskaliert. Ein Dilemma, dass wie sich herausstellt, nicht nur Morty alleine betrifft. Ich hoffe, für diese Erkenntnis war es wert, Mortys Reife und Charakterentwicklung komplett über Bord zu werfen.

Und wem das nicht schon albern war, der hat sich noch nicht mit den feministischen Themen in dieser Episode auseinandergesetzt. Die Handlung von den Spermien-Monstern eines Teenagers ist wirklich ein Setting, dass förmlich Frauenpower schreit! Denn passend zu den thematisierten Action-Tropes wurde vor allem der Sexismus von den Machomännern angesprochen und das auf die denkbar plumpste Weise. Sie wirkt gnadenlos gekünstelt und erzwungen, so als wollte man mit allen Mittel ein Punkt klar machen. So werden auch die Smith-Frauen lauthals dargestellt, dass sie alles machen und nicht die nötige Anerkennung bekommen. Diese Botschaft ist so schlecht präsentiert, dass man meinen könnte, sie sei ironisch gemeint.

Was nun das endgültige Ziel dieser misslungenen Episode war, das wissen nur die Showrunner – oder auch nicht.

Fazit: Rickdependence Spray hat einen Rekord gesetzt: Es ist der unangefochtene Tiefpunkt der Serie.

Bewertung: 2.7

5×05: Die in die Hölle gehen

Originaltitel: Amortycan Grickfitti

Darum geht’s:

Beth wird misstrauisch als Rick plötzlich mit Jerry abhängen möchte. Und tatsächlich hat auch dieses plötzliche Interesse einen dubiosen Grund: Rick hat sich bei hellraiser-ähnlichen Dämonen verschuldet. Diese empfinden Schmerz und Erniedrigung als Vergnügen und Jerry’s Peinlichkeit ist für sie eine Wohltat. Doch wie lange reicht Jerry’s Peinlichkeit als Nährstoff für diese Dämonen?

Während die Erwachsenen außer Haus sind, haben Morty und Summer ihre eigenen Pläne: Der neue Schüler Bruce Chutback kommt zu Besuch und die beiden Geschwister hoffen, durch ihn in der Schule beliebter zu werden. Dafür nehmen sie ihn auf einen Rundflug in Ricks Raumschiff mit.

Doch die AI des Raumschiffs (Kari Wahlgren) hat ihre eigenen Pläne…

Bedeutung:

Das Verhältnis von Rick und Jerry war schon immer speziell. Jerry war stets die Mittelmäßigkeit zu Ricks Einzigartigkeit und daher das Lieblingsziel für Ricks Häme. Doch es wird selten gezeigt, dass Rick auf Jerry angewiesen ist, um den Eindruck der Überlegenheit zu verdeutlichen. Sei es nun vor seiner Familie oder einer sadomasochistischen Höllenbrut: Es wird immer offensichtlicher, dass Rick auf Jerry angewiesen ist, um seine eigenen Unsicherheiten auszugleichen. Eine ähnliche Thematik erleben Morty und Summer (und zum Teil auch Ricks Raumschiff). Sie können einfach ihre Unzulänglichkeiten durch den neuen Mitschüler ausleben und in ihm mehr sehen als er eigentlich ist. Das Prinzip ist klar: Man darf sein Selbstbild nicht von anderen bestimmen lassen.

Doch hier war es auch schon mit der Cleverness. Diese Episode ist nämlich erstaunlich simpel aufgebaut. Und auch die Ästhetik der Szenarien und das kreative Design der Dämonen kann nicht davor hinwegtäuschen, dass sie nur eine sehr plumpe Hellraiser-Parodie sind. Auch ihr Schmerz-ist-Vergnügen-Gimmick wird schnell nervig. Tatsächlich hat man das Gefühl als wollte man hier wieder eine einfachere Episode drehen. Eine, in der bekannte Sitcom-Tropes, wie das Ausborgen von Großvaters Wagen/Raumschiff für eine kleine Rundfahrt, mit Scifi-Elementen Ad Absurdum getrieben werden. In diesem Fall enttäuscht die Episode nicht, denn sie ist voll von exzessiven Weltraumabenteuern und skurrilen Gestalten. Sehr skurrilen Gestalten!

Fazit:

Amortycan Grickfitti ist unkompliziert gehalten, dafür aber visuell ansprechend und erinnert uns an die simpleren Zeiten von Rick und Morty.

Bewertung: 7.5

5×06: Im Truthahn des Feindes

Originaltitel: Rick & Morty’s Thanksploitation Spectacular

Darum geht’s:

Es sollte nur ein einfacher Einbruch werden, um die amerikanische Verfassung zu stehlen. Doch es geht schief: Die Verfassung wird zerstört und der riesige Roboter, der in der Freiheitsstatue verborgen war, wird freigelassen.

Der Präsident (Keith David/Ole Pfennig) ist selbstverständlich gar nicht gut auf Rick zu sprechen und möchte ihn unschädlich machen. Doch Rick hat eine verrückte Idee: Er verwandelt sich in einen Truthahn und sorgt dafür, dass der Präsident ihn unter all den Truthähnen auswählt, um ihn zu begnadigen (Jährlich zu Thanksgiving wird in den USA ein Truthahn vom Präsidenten persönlich begnadigt und bleibt am Leben).

Doch der Präsident ist darauf vorbereitet. Durch die neueste Technologie transformiert er seine eigenen Soldaten in Truthähne, damit sie Rick rechtzeitig ausfindig machen können.

Wer auch immer Erfolg hat. Es wird auf jeden Fall ein einprägsames Thanksgiving werden!

Bedeutung:

Die amerikanische Geschichte ist voll von Legenden und Symboliken, die ihre Einzigartigkeit betonen sollen. Kein Wunder also, dass man Thanksgiving zum Thema macht, um diese so schön durch den Kakao zu ziehen (und das am besten im Juli). Alleine, dass man so scheinbar überflüssige Tradition wie die Begnadigung eines Truthahns als Schlupfloch für einen absolut absurden Plan ausnutzt, ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Und das war erst der Anfang. Schon bald zeigen sich weitere Ereignisse amerikanische Geschichte, um Fragen zu beantworten, die man nie gestellt hat: Wie lief tatsächlich die Geschichte mit den Pilgervätern ab? Wer war ihr tatsächlicher Feind? Und was wurde eigentlich aus Franklin D. Roosevelt? Alles Fragen, die eine absolut hirnrissige Antwort erfordern.

Bei der Fülle an Ereignissen muss man allerdings schon zugeben, dass die Episode dadurch überfüllt wirkt. Man gönnt einfach niemandem eine Pause. Und seien wir mal ehrlich: Truthahn-Transformationen sind selbst für Rick-und-Morty-Verhältnisse ziemlich albern (wenn auch kreativ).

Was jedoch gut zur Geltung kommt, ist die Kritik an der amerikanischen Politik. Es wird nur zu gut gezeigt, dass man die amerikanische Legende auch gerne zu Propagandazwecken ausnutzt, einschließlich der kitschigen Country-Musik, um Soldaten in halsbrecherische Missionen zu schicken. Die Truthahn-Verwandlung treibt es nur auf die Höhe. Zwar behauptet der Präsident, dass es zum Schutz des Vaterlandes ist, doch es ist klar, dass er diese entmenschlichenden Aktionen nur ausführt, um seine persönliche Fehde gegen Rick zu gewinnen. So sehr er sich auch das Gegenteil einredet: Das amerikanische Wohl ist nur eine Ausrede für seine eigenen egomanischen Zwecke.

Das alles führt zu einem „fürchterlichen“ Gedanken: Vielleicht ist die USA nicht so speziell, wie es uns die ganze Zeit gepredigt wurde.

Fazit:

Rick & Morty’s Thanksploitation Spectacular zeichnet sich durch clevere Ideen und einfallsreiche Seitenhiebe an amerikanische Legenden aus. Die Hektik und die Absurditäten stehen der Episode jedoch zwischendurch im Weg.

Bewertung: 8.0

5×07: GoTronFellas – Robo-Frettchen in der Mafia

Originaltitel: Gotron Jerrysis Rickvangelion

Darum geht’s:

Rick plante lediglich mit seinen Enkeln einen Ausflug zur Boob World zu machen als etwas anderes seine Aufmerksamkeit erweckte: Ein GoTron Frettchen, ein Roboter, der durch vier weitere Frettchen zu einem Riesenroboter transformieren kann, ist auf einem Planeten gestrandet. Rick’s Freude ist groß, denn dieser ist der letzte, der in Ricks GoTron Sammlung noch fehlt. Daraufhin zieht er die ganze Familie in ein aufregendes GoTron-Abenteuer mit ein und die Smiths verbringen endlich eine gewisse Familienzeit miteinander.

Doch Rick ist das nicht genug. Zusammen mit Summer, die sich mittlerweile als Rick’s rechte Hand seine Gunst erschlichen hat, kontaktiert Rick alternative Versionen von Ricks und deren Familien, die ebenfalls die Vollendung ihrer eigenen GoTron Sammlung begehren. Dafür möchte Rick noch gigantischere Roboter erschaffen. Das Abenteuer-Team entwickelt sich bald zu einer Verbrecherorganisation, dass sich die GoTrons auf sehr fragwürdige Weise einverleibt.

Die Frage ist: Wie weit reicht Ricks Obsession wirklich?

Bedeutung:

Es ist sehr schwer, den intelligentesten Menschen des Universums zufrieden zu stellen. Noch schwerer wird es, wenn der intelligenteste Mensch die emotionale Reife eines Siebenjährigen hat. Und doch sehen wir zu, wie Rick sich an eine wiedererweckte Leidenschaft ranmacht, ähnlich dem Sammeln vom Actionfiguren aus der Kindheit. Tatsächlich erleben wir einen Rückschritt in der Charakterdynamik: Rick spinnt rum und zugleich zieht er die ganze Familie mit in den Wahnsinn. Das clevere an der Episode ist vor allem der Genrewechsel: Die actiongeladene Voltron-Parodie wird schnell von einem Mafia-Thema abgelöst, bei dem Rick mit anderen Mafiosi-Ricks kooperiert und die Familie immer stärker zu einer „Familia“ wird. Dieser unerwartete Genre-Shift zu einem Mafiafilm hat Dan Harmon bereits hervorragend in Community präsentiert.

Tatsächlich fühlt sich diese Episode an wie ein Rückschritt für Rick. Wie ein Drogensüchtiger, der zurück in alte Gewohnheiten gefallen ist. Dabei ist es interessant, dass es diesmal Summer ist, die Rick zu diesem Verhalten ermuntert. Summer, die immer eifersüchtig auf Morty war, kann sich durch Ricks Obsession eine Zeit lang an der Spitze fühlen. Eine Machtstellung, die sie gleich gegenüber der Familie und vor allem Morty ausnutzt. Für diese kurzweilige Machtfantasie ist sie bereit, das Schlimmste aus Rick herauszuholen. Doch das ist nicht mehr dieselbe Familie wie früher, die sich alles von Rick gefallen lässt. Trotz ihrer gelegentlichen Rückfälle sind sie auf Dauer nicht mehr auf den verrückten Wissenschaftler angewiesen, der lange nicht mehr das gottgleiche Wesen ist, für das man ihn einst hielt. Die Frage ist nur: Werden sie immer noch zu ihm stehen oder endet das mit Ricks Absturz, ähnlich einem echten Mafiafilm.

Trotz dieses Settings bleibt die siebte Episode jedoch für Rick-und-Morty-Verhältnisse lediglich im Durchschnitt. Es wird viel aufgebaut, doch die Auflösung bleibt ziemlich unmotiviert. Und Bezug zur Episode 4 zu nehmen, ist niemals eine gute Idee.

Fazit:

Gotron Jerrysis Rickvangelion glänzt mit kreativen Anime- und Mafia-Tropes, bleibt in der Ausführung jedoch überschaubar.

Bewertung: 7.3

5×08: Verrick mein nicht!

Originaltitel: Rickternal Friendshine of the Spotless Mort

Darum geht’s:

Endlich ist die Smith Familie außer Haus und Rick kann sich seiner privaten Beschäftigungen widmen: Und diesmal steht etwas Besonderes an: Es gilt nun, Vogelmensch / Birdperson (Dan Harmon/Pascal Breuer) wieder zu beleben. Nachdem er zu einem Cyborg umgebaut und danach zerlegt wurde, konnte Rick ihn so gut es ging zusammenfügen.

Doch das Schwierigste steht immer noch an: Rick muss in den Verstand vom Vogelmenschen eindringen, um ihn auf diese Weise wieder zurück ins leben zu holen. Was folgt, ist eine Reise durch Ricks gemeinsame Vergangenheit mit Vogelmensch und all dem Geschehnissen, die dabei schief liefen.

Nichtsdestotrotz muss Rick jetzt da durch – auch wenn er dafür mit seinem 35-jährigen Ich zusammenarbeiten muss.

Bedeutung:

Lange hat es vor sich hingeschoben, doch nun muss sich Rick endlich um die Überreste vom Vogelmenschen in seiner Garage kümmern und diesen zurück ins Leben holen. Auch wenn er dafür ganz tief eintauchen muss; hinein in dessen Psyche. Was daraufhin folgt, ist eine wilde Achterbahnfahrt durch alle möglichen Erinnerungsbruchstücke vom Vogelmenschen und dessen bewusste und vor allem unbewusste Vergangenheit.

Tatsächlich passiert so viel in der Episode, ohne dass es hektisch oder überstürzt wirkt. Stattdessen fühlt es sich wie ein einziger Trip an, der das komplizierte Verhältnis zweier unterschiedlicher Individuen widerspiegelt: Einerseits ein überzeugter Freiheitskämpfer, der für sein Volk in den Krieg zieht und andererseits ein dimensionsspringender Wissenschaftler, dem der Krieg am Arsch vorbeigeht. Kein Wunder also, dass es da schon immer Reibungspunkte gab.

Einfallsreich sind auch die Interaktionen mit den Erinnerungen. Diese sind erstaunlich akzeptierend, was ihre schwindende Existenz betrifft: Einmal kurz erwähnt, dass sie eine Erinnerung sind und es werden keine Fragen gestellt. Selbst Vogelmensch, der sich in sein Unterbewusstsein zurückgezogen hat, ist sich sehr wohl bewusst, was um ihn herum passiert. Dieses Element bringt den nötigen Reiz in ein Setting, das schon zu häufig verwendet wurde. Die durchdachtesten Interaktionen erfolgen hierbei mit der jungen Version von Rick. Dieser akzeptiert zwar relativ schnell, wer er ist, dennoch hat er viele Fragen an Rick, vor allem wie das aus ihm werden konnte. Dies trifft Rick vor allem deshalb hart, weil der junge Rick nicht seine Erinnerung ist, sondern die seines besten Freundes. Daher ist diese auch nicht durch Ricks subjektive Wahrnehmung verzehrt, sondern stellt eine ziemlich objektive Version von einem Rick dar, der sich noch nicht ganz der Ziellosigkeit ergeben hat. Vor allem bei einem Egomanen wie Rick Sanchez ist eines klar: Die Selbstreflexion muss richtig wehtun.

Rickternal Friendshine of the Spotless Mort ist eine geniale Irrfahrt, die mit cleveren Twists noch tiefer die komplexe und widersprüchliche Persönlichkeit von Rick Sanchez eindringt.

Bewertung: 9.1

5×09: Americkanische Krähvolution

Originaltitel: Forgetting Sarick Mortshall

Darum geht’s:

Rick war schon immer bekannt dafür, dass er auf anderen Planeten Mist baut, ohne diesen wieder auszulöffeln. Doch dafür hat Morty nun angefangen, heimlich Rick’s Portal Gun zu verwenden, um dessen Einmischungen wieder geradezubiegen. Blöd nur, dass Rick die Menge der Portalflüssigkeit genau vermerkt hat. Beim Versuch, neue Portalflüssigkeit herzustellen, gerät etwas davon auf Morty’s Handfläche. Das kann er vor Rick verheimlichen, nicht jedoch seine kleinen Ausflüge. Es entsteht ein Streit, bei dem Rick ihm versichert, wie entbehrlich Morty angeblich für ihn ist. Dafür fängt sich Rick zwei Krähen, um mit ihnen an Morty’s Stelle auf Abenteuer zu gehen.

Doch auch Morty bekommt unerwartet einen neuen Partner. Sein neues Portal ist mit dem von einem gewissen Nick (Nicholas Rutherford) verbunden, der ebenfalls etwas Portalflüssigkeit abbekam. Schnell vereint sie ihr gemeinsamer Hass auf Rick. Doch ist diese neue Freundschaft wirklich eine gute Idee?

Bedeutung:

Dass Ricks und Morty’s Verhältnis nicht gesund ist, sollte klar sein. Und diese Episode treibt dieses ungleichmäßige Verhältnis auf die Höhe. Morty, der nun viel selbstständiger geworden ist, versucht dieser Ausbeutung zu entkommen. Hier zeigt sich Morty in seiner rebellischen Seite und diesmal mit dem Motiv und der entsprechenden Kompetenz um diese zu rechtfertigen. Je selbstständiger er als Ausbader von Rick’s Schwierigkeiten geworden ist, umso selbstbewusster ist er geworden. Aus diesem Grund macht er bei Ricks erniedrigendem Verhalten nicht mehr mit. Dennoch lässt sich immer noch Morty’s Bedürfnis nach Bestätigung und Kameradschaft erkennen, weshalb er mit dem portal-verbundenem Nick eine scheinbare Seelenverwandtschaft gefunden hat. Dabei ist dieser für Morty eigentlich dasselbe, wie das, was die Krähen für Rick sind: Eine Ablenkung von ihrem einst gestörten Verhältnis.

Und wenn man schon vom Teufel spricht: Es ist schon erstaunlich, welche Veränderungen Rick durchläuft. Spätestens nach Staffel vier, bei dem die ganze Smith Familie die Nase voll von Ricks Egotour hatten, war klar, dass Rick sich ändern muss. Selbst wenn er dafür eine Auszeit braucht. Und diese Episode bringt es besonders stark hervor. Was als eine kleinliche und kindische Aktion begann, um Morty zu demütigen, wurde schon bald zu einer spirituellen Reise für Rick. Ausgerechnet durch die Krähen lernt Rick nach und nach, dass ein Verhältnis nicht auf Ausbeutung basieren muss – zumindest so sehr Rick dazu in der Lage ist. Das führt schließlich zu einem unerwartetem Ende, dass das Verhältnis von Rick und Morty stark auf den Kopf stellen kann.

Wer hätte gedacht, dass Krähen so emphatisch sein können?

Forgetting Sarick Mortshall ist eine durchdachte Episode, die stärker in das gestörte Verhältnis von Rick und Morty eindringt und einige ordentliche Überraschungen parat hat.

Bewertung: 8.7

5×10: Rickmurai Jack

Originaltitel: Rickmurai Jack

Darum geht’s:

Viel Zeit ist vergangen und Rick hat sich mit seinen zwei Krähen-Gefährten zu einem Helden im Anime-Stil entwickelt. Dabei verlaufen die Abenteuer so intensiv, dass er komplett die Zeit vergisst: Als nämlich ein vierzig-jähriger Morty auf ihn zukommt, hat es Rick eiskalt erwischt. Anfangs noch lehnt Rick trotzdem ab, zurückzukommen. Erst als das Bündnis mit seinen zwei Krähen zu brechen scheint, ergreift er den Rückweg. Glücklicherweise hat sich trotz allem nicht zu viel verändert und Rick nimmt Morty zur Zitadelle der Ricks mit, um die Veränderungen wieder rückgängig zu machen.

Noch weis Rick nichts von der Machtergreifung des bösen Mortys. Und dieser hat es auf Rick abgesehen. Unseren Rick!

Bedeutung:

Wo soll man da nur anfangen: Diese finale Episode brachte eine Enthüllung nach der anderen. Selbst die letzte Episode konnte nicht darauf vorbereiten, wie viel sich tatsächlich verändern wird. Handelte die vorherige Episode noch von dem gestörten und ausbeuterischen Verhältnis von Rick und Morty, zeigt diese Episode, wie sich diese Dynamik auf die unendlichen Versionen von Ricks und Mortys in der Zitadelle auswirkt. Vor allem jedoch zeigt es, zu welchen extremen Längen die ganzen Ricks tatsächlich gehen, um die Kontrolle über ihre Mortys, ja sogar über ihre jeweiligen Universen aufrecht zu erhalten. Das wirft ein viel düsteres Bild auf den paradoxen Charakter von Rick Sanchez, der Kontrolle einerseits verabscheut, aber gleichzeitig seine eigene Kontrolle über seine kleine, bedeutungslose Welt aufrechterhalten will. Und irgendwo im Zentrum befindet sich der böse Morty, der dieses Spiel durchschaut hat und dessen Meisterplan langsam zu seiner Vollendung kommt.

Bei all den unendlichen Ricks hat man sich immer die Frage gestellt: Wieso unser Hauptcharakter dieser eine Rick? Was macht den Rick aus Dimension C-137 so speziell? Es wurde schon oft darauf hingewiesen, dass dieser Rick der „rickste“ von allen ist, doch erst in dieser Episode erfahren wir, was das bedeutet. Wir erfahren was ihn von all den unendlichen Rick unterscheidet. Und vor allem jedoch zeigt es, was passiert, wenn sich unter all den unendlichen Ricks ein Rick hervorhebt, der tatsächlich ein Ziel in seinem Leben hat. Ein Rick, der trotz aller Probleme wirklich etwas hat, was ihm bedeutet. Das alles führt uns zu drastischen Offenbarungen, die alles verändern, was wir für selbstverständlich hielten.

Tatsächlich kann man mit ruhigem Gewissen sagen: Nach diesem Finale wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.

Fazit:

Rickmurai Jack ist ein episches Finale, das mit einer erschütternde Enthüllung nach der anderen um sich wirft. Niemand weiß, was nun alles auf Rick und Morty (und auf die Fans) zukommen wird.

Bewertung: 9.5

Fazit

8/10
Community-Rating:
Folge 1 9.1/10
Folge 2 9.2/10
Folge 3 8.5/10
Folge 4 2.7/10
Folge 5 7.5/10
Folge 6 8/10
Folge 7 7.3/10
Folge 8 9.1/10
Folge 9 8.7/10
Folge 10 9.5/10
Details:
Showrunner: Dan Harmon, Justin Roiland,
FSK: 16 Episoden: 10
Besetzung: Alison Brie, Chris Parnell, Dan Harmon, Franziska Ball, Ilena Gwisdalla, Keith David, Pascal Breuer,

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Artikel vom 2. April 2022

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