Kritik: Halloween Kills

Halloween: Killing the Suspense
Spoilerfrei!
Lesedauer: 6 Mins.
Jugendgefährdende Inhalte
  • Ende Oktober rückt näher und pünktlich zur Grusel-Saison feiert der König der maskierten Slasher einen weiteren Eintritt in die schwach beleuchteten Kinosäle. Feiert Michael Myers mit 'Halloween Kills' endlich seine messerscharfe Leinwandrückkehr oder verkommt der inzwischen zwölfte Serienteil zu einer weiteren stumpfen Fortsetzung? Wenig Zeit? Zum Fazit! Michael Myers kehrt zurück. Bereits 1988 pries der deutsche Titel der damals vierten Runde der Slasher-Kultfilmreihe die schaurige Rückkehr des Killers unter der William Shatner Maske an. Ein austauschbarer Untertitel, der im Hinblick auf die darauffolgenden Jahrzehnte allerdings stellvertretend für das gesamte Franchise stehen könnte. Denn selbst nach elf Filmen, inklusive zahlreicher On-Screen-Deaths, schlurft Michael Myers unbeirrt durch die Vorgärten Haddonfields. 2018 wagte die Filmreihe schließlich den Neustart, knüpfte mit Halloween (2018) unter der Regie von David Gordon Green direkt an das Original von 1978 an und ließ den Berg an Sequels klammheimlich aus dem offiziellen Kanon verschwinden. Was der Startschuss für eine brandneue und innovative Halloween Trilogie sein sollte, (Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (voraussichtlich 2022)) schaffte es allerdings nur selten über eine lauwarme Hommage an das Original heraus und wagte kaum eigene erzählerische Schritte. Nun steht mit Halloween Kills ein neuer Teil vor der Tür, der allerdings immer noch vor derselben alten Frage steht: Was gibt es nach elf Filmen noch zu erzählen? Darum geht's Es hätte alles so schön sein können: Nach ihrem Showdown mit Michael Myers (James Jude Courtney) aus dem Vorgänger (Halloween, 2018) verlässt eine schwer verletzte Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), gemeinsam mit Tochter (Judy Greer) und Enkelin (Andi Matichak) ihr lichterloh brennendes Haus, welches dem darin gefangenen Myers zu einem flammenden Grab werden soll. Doch bereits auf der Fahrt ins Krankenhaus droht der Wunschtraum zu platzen, als mehrere Feuerwehrwagen in Richtung des brennenden Hauses der kommenden Katastrophe entgegenrasen.  Und natürlich kommt es wie es kommen muss: Das Team der Feuerwehrleute birgt den Messer schwingenden Maskenträger aus den brennenden Trümmern und kann ihn naturgemäß nicht davon abhalten, mit Klinge und Axt im Gepäck Richtung Haddonfield zu stapfen. Doch von unbemerktem Schleichen durch die schattigen Vorstadtgärten kann diesmal nicht die Rede sein, denn als Myers Rückkehr an die Öffentlichkeit gerät, wird das ruhige Haddonfield in Windeseile zu einem gewaltbereiten Mob, der dem Bösen ein für alle Mal ein Ende setzen will. Durch die Retro-Linse So schließt Halloween Kills zwar nahtlos an Halloween (2018) an, doch bevor die Geschichte in der Gegenwart weitergeht, entführt uns der Film durch eine Rückblende dorthin, wo alles angefangen hat: das Jahr 1978. Wie schon der Vorgänger versucht Halloween Kills die erzählerischen Fäden von Carpenters Original aufzunehmen und eine Geschichte zu erzählen, die dem großen Vorbild gegenüber stets treu bleibt.  Durch ein atmosphärisch körniges Bild, beeindruckende Special Effects und viel Feingefühl für den Charakter des Originals entpuppt sich in diesen frühen Szenen direkt eine Stärke des Films: Halloween Kills hat technisch einiges auf dem Kasten. Was in den charmanten Retro-Rückblenden besonders deutlich auffällt, zeigt sich auch später, wenn Michael Myers seine Jagd in der Gegenwart fortsetzt, was dem Film eine technische Wertigkeit verleiht, die weit über den Genre-Standards liegt.  To be continued... Doch warum blickt Halloween Kills bereits in den ersten Minuten in die Vergangenheit? Nimmt der Film eine neue Perspektive auf die Ereignisse von Teil 1 ein oder führt er offene Handlungsstränge fort? Die Antwort auf diese Frage entblößt leider direkt das große Problem des Films: Halloween Kills hat in der Gegenwart kaum etwas zu erzählen. Ein wahrscheinlicher Grund dafür ist seine ungünstige Stellung innerhalb der neuen Trilogie, denn als Mittelteil fühlt sich der Film zum Großteil wie ein Verbindungsstück an. Große Wendungen werden sich für den nächsten Teil aufgespart und wichtige Figuren verbringen den Film auf der Ersatzbank, um im Finale wieder mit Vollgas dabei zu sein. Während Laurie Strode also in aller Ruhe im Krankenhausbett liegt, dichtet Halloween Kills mit aller Mühe neue Elemente in die Handlung des Originals, um diese in der eigenen Haupthandlung fortführen zu können. Zusammengefasst führt dies dazu, dass wir für einen Großteil der Handlung Figuren verfolgen, die im Vorgänger nicht mal eine namentliche Erwähnung spendiert bekamen und uns für Subplots begeistern sollen, die sich im Gesamtbild der Trilogie irrelevant anfühlen.  Mit brennenden Mistgabeln Doch damit nicht genug: Die zahlreichen neuen Nebenhandlungen fühlen sich nicht nur belanglos an, sondern haben zudem noch erstaunlich wenig mit Michael Myers selbst zu tun. Wenn sich gegen Mitte des Filmes die braven Bürger:innen von Haddonfield zusammenschließen und blutige Jagd auf alles machen, was auch nur im Entferntesten nach Myers aussehen könnte, versucht sich Halloween Kills urplötzlich an gesellschaftskritischen Diskursen, die sich in der Haupthandlung wie riesige Fremdkörper anfühlen.  Regisseur David Gordon Green probiert aus der eskalierenden Mob-Mentalität Vergleiche herauszuarbeiten, die an gewaltsame Angriffe wie den Sturm auf das Kapitol in Washington erinnern sollen, in der Umsetzung allerdings schmerzhaft fehl am Platze wirken. Statt eines subtilen Kommentars wird uns die Botschaft hier plump in den Kopf gehämmert und in bedeutungsschwangeren Monologen oder Erklärbärszenen mehrfach vorgekaut. So können sich selbst die Zuschauer:innen die längst vor Michael-Myers-Mangel eingeschlafen sind, nicht der aufdringlichen Message entziehen. Dies ist besonders schade, da nicht nur Myers, sondern auch die im ersten Teil etablierten Figuren dadurch zu blassen Nebenerscheinungen verkommen. Wenn der Schock zur Routine wird Zugegeben: Wer im Halloween Franchise nach tiefen Charakterzeichnungen sucht, kann sich naturgemäß auf eine Enttäuschung einstellen. Michael Myers stand immer für den gesichtslosen Horror, die unaufhaltsame Macht aus dem Schatten, der Stalker, der dich erwischt, wenn du alleine bist.  Mögliche Stärken, bei denen Halloween Kills allerdings weit hinter dem eigenen Potenzial zurückbleibt. Obwohl der Film das neugewonnene FSK 18 Rating voll auskostet und Myers seine bis dato brutalsten Filmtötungen in einem überdurchschnittlich hohen Bodycount zelebrieren lässt, fehlt von echter Spannung jede Spur.  "Michael Myers ist aus Fleisch und Blut. Aber ein Mensch hätte dieses Feuer nicht überlebt. Je mehr er tötet, desto mehr verwandelt er sich. Er ist die Essenz des Bösen." Laurie Strode in Halloween Kills Die Tötungen des wortkargen Massenmörders fühlen sich bereits im ersten Akt wie Routine an: Leeres Haus, unwissende Opfer und suggestive Kameraeinstellungen in dunkle Häuserecken. Was in den 70ern noch innovativ war, wird hier stumpft kopiert und nur durch einen höheren Gewaltgrad und frequentierteres Auftreten ergänzt. So fühlt sich Halloween Kills stellenweise wie eine beliebige Totschlag-Montage an, der es zusätzlich an einer kohärenten Handlung fehlt, um diese Sequenzen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Werbung Fazit: Das unscheinbare Mittelstück Wie schon viele Filme vor ihm leidet der neue Halloween-Streifen stark unter seiner unglücklichen Mittelposition innerhalb der Trilogie. Stets bemüht sich alle wichtigen Momente für den finalen Film aufzuheben, sieht sich Halloween Kills plötzlich mit einer kilometerbreiten Handlungslücke konfrontiert, die er mit halbgaren Nebenschauplätzen und einem auffällig hohen Bodycount zu füllen versucht. Der hohe Gewaltgrad vieler Szenen reicht stellenweise zwar für zwischenzeitliche Gänsehaut, doch die unfokussierte Handlung und zu wenig Screentime für Figuren wie Laurie Strode oder ihre Familie reicht nicht aus, damit Halloween Kills einen einschneidenden Eindruck hinterlässt. Nun bleibt die Hoffnung, dass der Nachfolger das aufgesparte Potenzial zu nutzen weiß.
    Kritik: Halloween Kills
    Handlung
    40%
    Schauspiel
    65%
    Visuelle Umsetzung
    75%
    Horror
    45%
    Tiefgang
    30%
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  • Erscheinungsdatum: 21.10.2021
    Filmlänge: 105 Minuten
    FSK: 18
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    Regisseur:
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    Bildrechte: Universal Pictures
  • YouTube

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Gesamtbewertung:

Enttäuschend
51%

Ende Oktober rückt näher und pünktlich zur Grusel-Saison feiert der König der maskierten Slasher einen weiteren Eintritt in die schwach beleuchteten Kinosäle. Feiert Michael Myers mit 'Halloween Kills' endlich seine messerscharfe Leinwandrückkehr oder verkommt der inzwischen zwölfte Serienteil zu einer weiteren stumpfen Fortsetzung?

Michael Myers kehrt zurück. Bereits 1988 pries der deutsche Titel der damals vierten Runde der Slasher-Kultfilmreihe die schaurige Rückkehr des Killers unter der William Shatner Maske an. Ein austauschbarer Untertitel, der im Hinblick auf die darauffolgenden Jahrzehnte allerdings stellvertretend für das gesamte Franchise stehen könnte. Denn selbst nach elf Filmen, inklusive zahlreicher On-Screen-Deaths, schlurft Michael Myers unbeirrt durch die Vorgärten Haddonfields.

2018 wagte die Filmreihe schließlich den Neustart, knüpfte mit Halloween (2018) unter der Regie von David Gordon Green direkt an das Original von 1978 an und ließ den Berg an Sequels klammheimlich aus dem offiziellen Kanon verschwinden. Was der Startschuss für eine brandneue und innovative Halloween Trilogie sein sollte, (Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (voraussichtlich 2022)) schaffte es allerdings nur selten über eine lauwarme Hommage an das Original heraus und wagte kaum eigene erzählerische Schritte. Nun steht mit Halloween Kills ein neuer Teil vor der Tür, der allerdings immer noch vor derselben alten Frage steht: Was gibt es nach elf Filmen noch zu erzählen?

Darum geht's

Es hätte alles so schön sein können: Nach ihrem Showdown mit Michael Myers (James Jude Courtney) aus dem Vorgänger (Halloween, 2018) verlässt eine schwer verletzte Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), gemeinsam mit Tochter (Judy Greer) und Enkelin (Andi Matichak) ihr lichterloh brennendes Haus, welches dem darin gefangenen Myers zu einem flammenden Grab werden soll. Doch bereits auf der Fahrt ins Krankenhaus droht der Wunschtraum zu platzen, als mehrere Feuerwehrwagen in Richtung des brennenden Hauses der kommenden Katastrophe entgegenrasen. 

Trotz der Berufung: Dieses Haus hätten die Feuerwehrleute vielleicht doch lieber brennen lassen sollen.

Und natürlich kommt es wie es kommen muss: Das Team der Feuerwehrleute birgt den Messer schwingenden Maskenträger aus den brennenden Trümmern und kann ihn naturgemäß nicht davon abhalten, mit Klinge und Axt im Gepäck Richtung Haddonfield zu stapfen. Doch von unbemerktem Schleichen durch die schattigen Vorstadtgärten kann diesmal nicht die Rede sein, denn als Myers Rückkehr an die Öffentlichkeit gerät, wird das ruhige Haddonfield in Windeseile zu einem gewaltbereiten Mob, der dem Bösen ein für alle Mal ein Ende setzen will.

Durch die Retro-Linse

So schließt Halloween Kills zwar nahtlos an Halloween (2018) an, doch bevor die Geschichte in der Gegenwart weitergeht, entführt uns der Film durch eine Rückblende dorthin, wo alles angefangen hat: das Jahr 1978. Wie schon der Vorgänger versucht Halloween Kills die erzählerischen Fäden von Carpenters Original aufzunehmen und eine Geschichte zu erzählen, die dem großen Vorbild gegenüber stets treu bleibt. 

Durch ein atmosphärisch körniges Bild, beeindruckende Special Effects und viel Feingefühl für den Charakter des Originals entpuppt sich in diesen frühen Szenen direkt eine Stärke des Films: Halloween Kills hat technisch einiges auf dem Kasten. Was in den charmanten Retro-Rückblenden besonders deutlich auffällt, zeigt sich auch später, wenn Michael Myers seine Jagd in der Gegenwart fortsetzt, was dem Film eine technische Wertigkeit verleiht, die weit über den Genre-Standards liegt. 

To be continued...

Doch warum blickt Halloween Kills bereits in den ersten Minuten in die Vergangenheit? Nimmt der Film eine neue Perspektive auf die Ereignisse von Teil 1 ein oder führt er offene Handlungsstränge fort? Die Antwort auf diese Frage entblößt leider direkt das große Problem des Films: Halloween Kills hat in der Gegenwart kaum etwas zu erzählen.

Ein wahrscheinlicher Grund dafür ist seine ungünstige Stellung innerhalb der neuen Trilogie, denn als Mittelteil fühlt sich der Film zum Großteil wie ein Verbindungsstück an. Große Wendungen werden sich für den nächsten Teil aufgespart und wichtige Figuren verbringen den Film auf der Ersatzbank, um im Finale wieder mit Vollgas dabei zu sein. Während Laurie Strode also in aller Ruhe im Krankenhausbett liegt, dichtet Halloween Kills mit aller Mühe neue Elemente in die Handlung des Originals, um diese in der eigenen Haupthandlung fortführen zu können.

Verschnaufpause im Krankenhaus. Lauri Strode (Jamie Lee Curtis) wird in 'Halloween Kills' zur Auswechselspielerin.

Zusammengefasst führt dies dazu, dass wir für einen Großteil der Handlung Figuren verfolgen, die im Vorgänger nicht mal eine namentliche Erwähnung spendiert bekamen und uns für Subplots begeistern sollen, die sich im Gesamtbild der Trilogie irrelevant anfühlen. 

Mit brennenden Mistgabeln

Doch damit nicht genug: Die zahlreichen neuen Nebenhandlungen fühlen sich nicht nur belanglos an, sondern haben zudem noch erstaunlich wenig mit Michael Myers selbst zu tun. Wenn sich gegen Mitte des Filmes die braven Bürger:innen von Haddonfield zusammenschließen und blutige Jagd auf alles machen, was auch nur im Entferntesten nach Myers aussehen könnte, versucht sich Halloween Kills urplötzlich an gesellschaftskritischen Diskursen, die sich in der Haupthandlung wie riesige Fremdkörper anfühlen. 

Jetzt reichts! Die Bewohner:innen von Haddonfield nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand.

Regisseur David Gordon Green probiert aus der eskalierenden Mob-Mentalität Vergleiche herauszuarbeiten, die an gewaltsame Angriffe wie den Sturm auf das Kapitol in Washington erinnern sollen, in der Umsetzung allerdings schmerzhaft fehl am Platze wirken. Statt eines subtilen Kommentars wird uns die Botschaft hier plump in den Kopf gehämmert und in bedeutungsschwangeren Monologen oder Erklärbärszenen mehrfach vorgekaut. So können sich selbst die Zuschauer:innen die längst vor Michael-Myers-Mangel eingeschlafen sind, nicht der aufdringlichen Message entziehen. Dies ist besonders schade, da nicht nur Myers, sondern auch die im ersten Teil etablierten Figuren dadurch zu blassen Nebenerscheinungen verkommen.

Wenn der Schock zur Routine wird

Zugegeben: Wer im Halloween Franchise nach tiefen Charakterzeichnungen sucht, kann sich naturgemäß auf eine Enttäuschung einstellen. Michael Myers stand immer für den gesichtslosen Horror, die unaufhaltsame Macht aus dem Schatten, der Stalker, der dich erwischt, wenn du alleine bist.  Mögliche Stärken, bei denen Halloween Kills allerdings weit hinter dem eigenen Potenzial zurückbleibt. Obwohl der Film das neugewonnene FSK 18 Rating voll auskostet und Myers seine bis dato brutalsten Filmtötungen in einem überdurchschnittlich hohen Bodycount zelebrieren lässt, fehlt von echter Spannung jede Spur. 

"Michael Myers ist aus Fleisch und Blut. Aber ein Mensch hätte dieses Feuer nicht überlebt. Je mehr er tötet, desto mehr verwandelt er sich. Er ist die Essenz des Bösen."

Laurie Strode in Halloween Kills

Die Tötungen des wortkargen Massenmörders fühlen sich bereits im ersten Akt wie Routine an: Leeres Haus, unwissende Opfer und suggestive Kameraeinstellungen in dunkle Häuserecken. Was in den 70ern noch innovativ war, wird hier stumpft kopiert und nur durch einen höheren Gewaltgrad und frequentierteres Auftreten ergänzt. So fühlt sich Halloween Kills stellenweise wie eine beliebige Totschlag-Montage an, der es zusätzlich an einer kohärenten Handlung fehlt, um diese Sequenzen sinnvoll miteinander zu verknüpfen.

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Fazit:

Das unscheinbare Mittelstück

Wie schon viele Filme vor ihm leidet der neue Halloween-Streifen stark unter seiner unglücklichen Mittelposition innerhalb der Trilogie. Stets bemüht sich alle wichtigen Momente für den finalen Film aufzuheben, sieht sich Halloween Kills plötzlich mit einer kilometerbreiten Handlungslücke konfrontiert, die er mit halbgaren Nebenschauplätzen und einem auffällig hohen Bodycount zu füllen versucht. Der hohe Gewaltgrad vieler Szenen reicht stellenweise zwar für zwischenzeitliche Gänsehaut, doch die unfokussierte Handlung und zu wenig Screentime für Figuren wie Laurie Strode oder ihre Familie reicht nicht aus, damit Halloween Kills einen einschneidenden Eindruck hinterlässt. Nun bleibt die Hoffnung, dass der Nachfolger das aufgesparte Potenzial zu nutzen weiß.

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