Top 7: Besten DCEU-Filme (Ranking)

Das absolute Ranking der Filme des DC Extended Universe
Spoilerfrei!
Lesedauer: 5 Mins.
Collage von Poster der DCEU Filme Aquaman, Suicide Sqaud, Batman v Superman, Wonder Woman und Man of Steel

Neben Marvel versucht auch DC schon seit längerem, ein eigenes Cinematic Universe auf die Beine zu stellen. Doch bisher stolpern der Comicverlag und Warner Bros. von einem Filmdebakel zum nächsten, so richtig in die Gänge kommen wollen Superman und Co. irgendwie nicht. Doch hat das DC Extended Universe wirklich nur Mittelmäßiges zu bieten? Unser Ranking der Top DCEU-Filme geht dieser Frage auf den Grund.

Platz 7: 'Justice League' (2017)

Batman Cyborg und Aquaman auf dem Plakat zu Justice League

'Justice League', DCs Kampfansage an Marvels Avengers, bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Justice League sollte DCs spektakuläre Antwort auf Marvels The Avengers werden. Funktioniert hat das allerdings nicht wirklich gut. Neben blass wirkenden Neulingen scheinen die Publikumslieblinge Wonder Woman und Batman wie schwache Kopien ihrer selbst. Die verschiedenen Eigenschaften, welche die Amazone und den dunklen Ritter in den Vorgängerfilmen ausmachen, sind wie weggeblasen. Zu allem Übel bekommen Comic-Fans sowohl einen enttäuschenden CGI-Bösewicht als auch eine schwache Rahmenhandlung präsentiert, die man beide so oder so ähnlich schon hunderte Mal im Kino gesehen hat. Auch einige clevere Szenen sowie Ezra Miller (Phantastische Tierwesen) als Flash können dieses Team-Up-Abenteuer nicht mehr retten. Justice League ist DCs Schlusslicht.

Lies jetzt unsere Kritik zu 'Justice League'

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Platz 6: 'Suicide Squad' (2016)

Das Team des Suicide Squad steht aufgereiht im Regen

Das exzentrische Suicide Squad um Harley Quinn (Margot Robbie) macht sich kampfbereit.

Suicide Squad beginnt als spannende Idee, verkommt jedoch schnell zu einer Anti-Helden-Geschichte, von der wir das meiste nach dem Abspann schon wieder vergessen haben. Bis auf Margot Robbies Harley Quinn und Jared Letos Joker (von dem man viel zu wenig sieht) gibt es nur wenige nennenswerten Performances. Dieser Punkt ist besonders enttäuschend, wenn man die Fülle an vielschichtigen und gut geschriebenen Charakteren in der Comic-Vorlage*  bedenkt. Was das Fan-Herz am meisten schmerzen dürfte ist aber, dass man der Comic-Verfilmung an vielen Ecken gute Ansätze anmerkt, die nur halbherzig umgesetzt wurden.

Lies jetzt unsere Kritik zu 'Suicide Squad'

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Platz 5: 'Man of Steel' (2013)

Filmplakat zu Man of Steel mit schwebendem Superman

In 'Man of Steel' tritt Superman-Darsteller Henry Cavill in Fußstapfen großer Ikonen.

Mit diesem Man of Steel setzte Regisseur Zack Snyder die Entwicklung des DC Extended Universe in Gang. In der zugegeben sehr eigenwilligen Origin-Story tritt Henry Cavill in die Fußstapfen von Superman-Ikone Christopher Reeves (Superman, 1978). Anscheinend traf Cavill mit seiner Darstellung einen Nerv: Heute ist er trotz seiner limitierten und teils unterkühlten Darstellung des Kryptoniers bei DC-Fans durchaus beliebt. Die bombastischen und wuchtigen Kämpfe in Man of Steel können sich sehen lassen, täuschen allerdings nicht über die doch eher dünne Story, die merkwürdige Charakterisierung von Superman und blasse Figuren hinweg.

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Platz 4: 'Batman v Superman: Dawn of Justice' (2016)

Batman V Superman Poster

Zwar gibt es an 'Batman v Superman' einiges zu bemängeln , aber Ben Affleck gehört sicher nicht dazu.

Zugegeben, Batman v Superman macht sehr vieles falsch – man denke nur an die Antagonisten Doomsday und Lex Luthor oder den durchwachsenen Plot (Martha!). Aber nur dank diesem Film sieht man mit Ben Affleck einen der besten Batman-Darsteller überhaupt, der den dunklen Ritter von einer düsteren und getrieben Seite zeigt. Außerdem hat Gal Gadot ihren großen Auftritt als Wonder Woman und begeisterte 2016 viele Kinobesucher. Trotz aller Kritik hat dieser Film also gerade wegen Affleck und Gadot ein bisschen Liebe verdient und schafft es somit auf Platz 3 unseres Rankings.

Lies jetzt unsere Kritik zu 'Batman v Superman: Dawn of Justice'

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Platz 3: 'Aquaman' (2018)

'Aquaman' entpuppte sich als willkommene Erfrischung für das Comic-Genre.

Mit Aquaman schenkt Regisseur James Wan (Conjuring 2, Saw) den Comic-Fans den ersten großen Solo-Auftritt des titelgebenden Helden. Ähnlich wie Wonder Woman lässt das Tiefseeabenteuer neben knallharter Action ausreichend Raum für Humor und Leichtigkeit, was dem ansonsten recht düsteren DCEU guttut. Aquaman überzeugt mit fantasievollen Unterwasserwelten, einem charismatischen Jason Momoa (Khal Drogo in Game of Thrones), gut inszenierten Kämpfen und einem klitzekleinen Hauch von Wans Horror-Expertise. Klar, auch hier gibt es sinnlose One-Liner und auch die Story ist relativ vorhersehbar, trotzdem entfacht der König von Atlantis ein kleines Fünkchen Hoffnung für die Zukunft des DCEU.

Lies jetzt unsere Kritik zu 'Aquaman'

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Platz 2: 'Shazam!' (2018)

Das DCEU und lustige Superhelden-Action? Ob das gut gehen kann? Und ob! Das hat Shazam! eindrucksvoll bewiesen. Das größte Verkaufsargument des Films ist ganz klar Zachary Levi (Thor: The Dark Kingdom, Chuck). Der Schauspieler hat sichtlich Spaß daran, als Superheld Shazam einen Teenager im Körper eines Erwachsenen zu spielen und bringt das auch noch glaubhaft rüber. Neben ihm ist der aus Es (2017) bekannte Jack Dylan Grazer, der Billy Batsons (dargestellt vom Newcomer Asher Angel) nerdigen Pflegebruder und Superheldenfan Nr. 1 Freddy Freeman spielt, ein weiteres Highlight in Sachen Comedy. Der gut funktionierende Humor und die charismatischen Hauptdarsteller trösten über den doch eher eindimensionalen Bösewicht hinweg und haben sowohl dem Publikum als auch den Produzenten bei DC gezeigt, dass das DCEU nicht zwangsläufig ernst und düster sein muss, um zu unterhalten.

Lies unsere Kritik zu Shazam!

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Platz 1: 'Wonder Woman' (2017)

Gal Gadot kniet in voller Rüstung als Wonder Woman am Strand

Besonders wegen der Performance von Gal Gadot ergattert 'Wonder Woman' den ersten Platz in unserem Ranking.

Wäre Wonder Woman nicht gewesen, hätten viele Kinofans und Kritiker das DCEU wahrscheinlich schon komplett abgeschrieben. In einer eigentlich düsteren Story inszeniert Regisseurin Patty Jenkins immer wieder Momente der Hoffnung und des Heldenmutes, in denen Gal Gadot als titelgebende Heldin strahlt und scheinbar mühelos beweist, dass sie die einzig wahre Wonder Woman mit dem wohl besten Theme-Song ist. Leider hat auch dieses Solodebüt einige Probleme, vor allem wenn es um die Hauptbösewichte und einige etwas blass bleibende Nebencharaktere geht. Doch trotz dieser Wehwehchen ist Wonder Woman einer der besten Superhelden-Filme der letzten Jahre und der momentan beste Film des DC Extended Universe.

Lies jetzt unsere Kritik zu 'Wonder Woman'

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